Groß-Umstadt
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Kulturzentrum
& Kongresshalle
Ausstellung
bis So. 26.02.
„Streifzug der Fantasie“ Acrylmalerei von Ingeborg Wießner
Säulenhalle
SchlossRevue
Fr. 24.02. - 20.00 Uhr
Stadthalle
c/o Paul Wucherpfennig
Theater
Sa. 25.02. - 20.00 Uhr
„KeinOhrHasen“
Stadthalle
Kino
Di. 28.02.
17.00 Uhr - „Der gestiefelte Kater“
20.00 Uhr - „Der Gott des Gemetzels“
Stadthalle
Kabarett - Comedy
Do. 01.03. - 20.00 Uhr
Ingo Appelt - „Göttinnen“
Stadthalle
c/o S-Promotion Event GmbH
Talk und Live-Musik
Sa. 03.03. - 20.00 Uhr
„Für nix zu Schad!“ mit Christian Schad
Clubraum Stadthalle
Stadtführung
So. 04.03. - 11.00 Uhr
mit Katharina Neff
Marktplatz Groß-Umstadt
Kindertheater
So. 04.03. - 15.00 Uhr
„Wie Findus zu Pettersson kam“
theater en miniature, ab 4 Jahren
Stadthalle Groß-Umstadt
Historische Vortragsreihe
Di. 06.03. - 20.00 Uhr
Gregor Schäfer: „Industrielle Entwicklung Umstadts vom 19. Jh. bis heute“
„Kuhstall“ im Gruberhof
Umstädter Museums- und Geschichtsverein e. V.
Modern Classic
Sa. 10.03. - 20.00 Uhr
Rafael Lukjanic & Band
Stadthalle Groß-Umstadt
Ostermarkt
Sa. 17.03. und So. 18.03. - 11.00 Uhr bis 18.00 Uhr
Kunstforum Säulenhalle im Renaissance-Rathaus
JazzLounge
So. 18.03. - 18.00 Uhr
Stadthalle Groß-Umstadt
c/o Paul Wucherpfennig
Schmuck & mehr
Sa. 24.03. und So. 25.03. - 10.00 bis 18.00 Uhr
Kunstforum Säulenhalle im Renaissance-Rathaus
Multivisions-Show
So. 25.03. - 17.00 Uhr
Hurtigruten & Grönland
Stadthalle
c/o Terra Nova Panoramavision
Kino
Di. 27.03. - 17.00 und 20.00 Uhr
Stadthalle Groß-Umstadt
Comedy
Fr. 30.03. - 20.00 Uhr
Maddin Schneider „Lach oder Stirb!“
Stadthalle Groß-Umstadt
S-Promotion Event GmbH
Ausstellung
Fr. 30.03. - 18.00 Uhr
Eröffnung „Magic Moments“
Photographie von Aniela Barbara und Dietmar Keitzl
Kunstforum Säulenhalle im Renaissance-Rathaus
Seit Jahresbeginn ist im Ordnungs- und Standesamt der Stadt Groß-Umstadt auch bargeldloses Bezahlen möglich. Das gilt für alle anfallenden Verwaltungsgebühren wie etwa die unterschiedlichen Gewerbeanzeigen oder Urkunden, die das Standesamt ausstellt. Der Einsatz von EC-Karte und Geheimzahl erspart den MitarbeiterInnen und insbesondere den Bürgerinnen und Bürgern doppelten Aufwand, Zeit und Wege. Das neue E-Cash-Angebot gilt nicht für „Bußgelder“, akzeptiert werden auch keine Kreditkarten.
Am Mo., 06. Feb. bietet der Groß-Umstädter Bürgermeister Joachim Ruppert zwischen 17.00 und 19.00 Uhr wieder seine Bürgersprechstunde an, die es allen Bürgerinnen und Bürgern leichter machen soll, ihre Anliegen direkt mit ihm zu besprechen. „Da ist Zeit“, so der Rathauschef, „jenseits der täglichen Termindichte in meinem Büro persönliche Gespräche zu führen und einander zuzuhören.“
Seit 01.01.2012 bietet der Zweckverband Abfall- und Wertstoffeinsammlung des Landkreises Darmstadt-Dieburg (ZAW) neue kostenlose Servicenummern aus dem Deutschen Festnetz an für:
Die alten Servicenummern führen zu einer Bandansage und werden im Frühjahr abgeschaltet. Die An-, Ab- und Ummeldung von Abfallgefäßen erfolgt in Groß-Umstadt ausschließlich über das UmStadtBüro.
Locker und doch angemessen würdig möchte man die kleine Jubiläumsfeier im Rathaus der Stadt Groß-Umstadt nennen, die am 18. Januar Roland Jungermann galt, der seit 25 Jahren „beim Bauhof“ schafft. Eingeladen und gekommen waren seine Ehefrau und zahlreiche Kolleginnen und Kollegen, um zum Dienstjubiläum zu gratulieren und gemeinsam zurückzuschauen auf 25 Jahre im öffentlichen Dienst.
Bürgermeister Joachim Ruppert machte deutlich, dass er
Jubiläen gerne mag, weil er weiß, dass diese Mitarbeiter, ihre Erfahrung und
Positionen erhalten bleiben. Er beobachte mit Freude, dass die meisten
MitarbeiterInnen ihrer Stadt und dem Arbeitgeber verbunden blieben und so
eine wohltuende Kontinuität und Vertrautheit entstehe.
Darüber hinaus zeige sich einmal mehr am Jubilar, dass die Stadtwerke qualifizierte Facharbeiter beschäftigten und sehr gut da stünden, die Mitarbeiter bei relativ wenig Personal und großer Vielfalt an Aufgaben in neun Stadtteilen eine professionelle Leistung erbrächten. Ruppert verlas abschließend die Ehrenurkunde des Magistrates und dankte ausdrücklich für die treu geleistete Arbeit.
Uwe Rau für den Personalrat und weitere Stimmen schlossen sich den Worten des Verwaltungschefs an und ergänzten, dass Roland Jungermann es bestens verstehe, seine Mitarbeiter zu motivieren. Er fordere als Kolonnenführer hohe Qualität, tue dies aber auf eine Art und Weise, die in jeder Hinsicht akzeptiert werde und die Zusammenarbeit im Team leicht mache. So sind seine Leute und er selbst „stolz auf die Truppe und zufrieden mit der Arbeit“.
25 Jahre bei der Stadt - Roland Jungermann mit Ehefrau (2./3.v.r.),Bürgermeister Joachim Ruppert (3.v.l.), für den Personalrat Uwe Rau (r.), Vorarbeiter Thomas Weber (2.v.l.) und Birgit Keller als stellvertretende Frauenbeauftragte (li.).
Nach seiner Ausbildung zum Maler und Lackierer und dem Grundwehrdienst ist Herr Jungermann im Jahr 1988 als Facharbeiter beim Bauhof der Stadt Groß-Umstadt eingestellt worden. Dort hat er sich dank vieler Kurse und Fortbildungen aber auch engagierter Arbeit im Alltag zum Fachmann für Grünpflege „umgeschult“ und wurde 1995 einer der beiden Kolonnenführer für die „Friedhofspflege“. Während der Umstellung vom Bauhof zum Baubetriebshof der Stadtwerke Groß-Umstadt hat er wesentlich an der Umstrukturierung mitgewirkt. Seit 2004 ist er Ehrenbeamter als Mitglied der Betriebskommission der Stadtwerke.
Das Amt für Straßen- und Verkehrswesen hat in direkter Absprache mit Bürgermeister Joachim Ruppert kürzlich die Fußgängerampel in der Höchster Straße in Groß-Umstadt umgerüstet und für alle Verkehrsteilnehmer sicherer gemacht. Dazu gehören - eigentlich ganz einfach - gelbe Blinklichter mit Fußgängersymbol, die abbiegende Autofahrer auf querende Fußgänger aufmerksam machen sollen. Gleichzeitig haben die Monteure die Ampel auf LED-Technik umgestellt.
Das Sicherheitsproblem war dem Verwaltungschef u. a. von Bürgern und der Geiersbergschule nahe gebracht worden, weil immer wieder Verkehrsteilnehmer aus dem Stadtgraben und der Zimmerstraße kommend, beim Einbiegen in die Höchster Straße die sehr nahe am Abzweig stehende Ampel nicht registrierten. So kam es vor, dass Autofahrer trotz ROT für die PKW und GRÜN für die Fußgänger einfach abbogen und weiterfuhren, was zwangsläufig zu gefährlichen Situationen führte.
Nachdem die Steinbornshohl kürzlich Deponie wurde für
ganze Bündel einer kostenlosen Werbezeitung, gibt es schon wieder Anlass zum
Kopfschütteln. Da hat jemand Asbestplatten an der Landstraße Richtung
Altheim mal eben in die Natur geworfen, in Wiebelsbach an der Mehrzweckhalle
landen in jüngster Zeit immer wieder Essensreste direkt am Parkplatz - guten
Appetit!

Warum das sein muss, warum die Landschaft versaut, Ungeziefer beigelockt und am Ende wieder Steuergelder aufgewendet werden und Mitarbeiter des Baubetriebshof herhalten müssen für solche Sauerei, mag verstehen wer will! Es gibt Mülltonnen und Entsorgungsplätze bzw. -angebote für alles und jedes - also WARUM?
Auch die Asbestplatten dorthin zu bringen, wo sie wegen ihrer Gesundheitsgefahr hingehören, nämlich zum Abfallzentrum Büttelborn (Deponie, www.aws-service.com), ist nicht so teuer wie manche meinen. Man muss es nur tun! Die Platten sollten vor dem Transport luftdicht in so genannten Bigpacks verpackt werden. Hier hilft die Abfallberatung im Rathaus gerne weiter. Und wenn sogar Sperrmüll von uneinsichtigen Zeitgenossen in Feld und Flur abgelagert wird, wo dieser doch 2 Mal im Jahr kostenlos vom ZAW direkt vor der Haustüre abgeholt wird, stellt sich die Frage, warum sich und anderen Menschen die Mühe machen - einfach vor die Tür stellen reicht schon!
Die Ortsbeiräte und das Umweltamt der Stadt bitten um Hinweise bzw. Fotos ans Rathaus, wenn Sie jemanden beim Naturfrevel beobachten oder heimliche Deponien entdecken. Dank der Bilder konnte die Stadt den Verlag der oben genannten Zeitungen ansprechen. Der hat direkt reagiert, die Steinbornshohl aufgeräumt und den Verteiler entlassen.
Das Programm der Volkshochschule „Frühjahr 2012“ liegt ab sofort im UmStadtBüro aus. Selbstverständlich kostenlos und in ausreichender Stückzahl für alle Bürgerinnen und Bürger, die sich günstig und dennoch qualitativ hochwertig fortbilden wollen. Ebenfalls verfügbar sind die Programmhefte in den Verwaltungsgebäuden der Stadt (Rathaus, ehem. Amtsgericht), in den Filialen der Sparkasse und der Volksbank, in der Stadtbücherei, in den Buch- und Zeitschriftenhandlungen Ehrhardt, Staudt und Wein am Markt, der „Umstädter Bücherkiste“, Verein Frauen für Frauen, dem Kreiskrankenhaus, dem Einkaufslädchen und Quelleshop in Heubach, dem Backshop in Wiebelsbach, der Bäckerei Heberer in Richen, im Laden “Ums Eck“ in Klein-Umstadt sowie dem Dorf-Lädchen in Raibach.
Bei inhaltlichen Fragen zu den einzelnen Kursen steht Ihnen die Groß-Umstädter Repräsentantin der Volkshochschule, Frau Susan Andreas, unter der Rufnummer 72855 gerne mit Rat und Tat zur Seite. Mehr zur Belegung der Kurse, zu Dozenten und sonstigen Bedingungen erfahren Sie bei der VHS direkt in Dieburg. Ganz schnell geht’s über die Homepage www.ladadi.de.
Am Donnerstag, 26.01. trifft sich um 15.00 Uhr wieder der Literaturkreis der Seniorinnen und Senioren im Seniorentreff in der Rodensteinerstraße. Herzlich eingeladen sind alle, die Gedichte und/oder Prosa lieben. Das Thema des Tages ist die Autorin „Else Lasker-Schüler“. Die Moderation übernimmt diesmal Frau Margret Fengel. Wir freuen uns auch auf Neugierige, die einfach einmal „reinschnuppern“ möchten. Die Teilnahme ist unverbindlich und kostenlos. Über regen Zuspruch freuen sich die Leiterin des Treffs, Ulla Mikosch, sowie alle bisherigen Freunde und Gäste des Literaturkreises.
Die nächste Singstunde für Seniorinnen und Senioren findet am Do. 02. Februar um 15.00 Uhr im Aufenthaltsraum der Senioren-Wohnanlage statt. Dazu sind alle älteren Menschen sehr herzlich eingeladen, die gerne in Gesellschaft sind und auch ohne ausgebildete Stimme mitsingen möchten. Für die musikalische Begleitung sorgt in bewährter Qualität Frau Renate Filip. Sie stellt den Singnachmittag mit Liedern zur Fastnacht unter das Motto: „Ein Prosit der Gemütlichkeit“.
Das Stadtmarketing lädt Jung und Alt auch im neuen Kulturjahr sehr herzlich ein, am 24.01. wieder dabei zu sein, beim Groß-Umstädter Stadthallen-Kino. Keine langwierige Anfahrt, ohne Parkplatzgebühren, ohne Aufwand und Stress. Im Januar-Kino bietet die Stadt um 17.00 Uhr für Kinder und Jugendliche „Wickie auf großer Fahrt“ (5,- €) und im Abendprogramm um 20.00 Uhr „Dreiviertelmond“ (6,- €). Selbstverständlich gibt es wieder Popcorn, Erfrischungsgetränke und kleine Snacks.

Wann wird aus dem kleinen Wickie endlich ein richtiger Wikinger? Diese Frage lässt seinem Vater Halvar keine Ruhe. Doch als der schreckliche Sven den Häuptling von Flake entführt, schlägt unverhofft Wickies große Stunde. Als stellvertretender Häuptling führt er die starken Männer Tjure, Snorre, Urobe, Gorm, Ulme und Faxe an und bekommt dabei Unterstützung von der furchtlosen Svenja. Sie nehmen Kurs aufs Kap der Angst und gelangen nach turbulenten Abenteuern zu Svens Burg, aus der Halvar befreit werden muss.

Hartmut Mackowiak steht unter Schock. Seine Frau verlässt ihn nach 30 Ehejahren für einen anderen Mann. Plötzlich muss er sein Leben noch einmal vollkommen neu ordnen, und dabei hat der mürrische Taxifahrer doch am liebsten seine Ruhe und verschanzt sich hinter einem Panzer aus Vorurteilen, Selbstgenügsamkeit und skeptischer Ablehnung gegenüber allem Fremden und Neuen. Da passt es ihm auch gar nicht, dass plötzlich die sechsjährige Hayat mutterseelenallein in seinem Taxi auftaucht, kein Deutsch spricht und nun auf seine Hilfe angewiesen ist. Alle Versuche, sie los zu werden, scheitern. Und obwohl er gerade seine Frau zur Rückkehr bewegen will, macht er sich schließlich auf die Suche nach Hayats Mutter. Dabei dämmert es ihm: Vielleicht ist es nicht er, der Hayat hilft, sondern sie ihm ...
Und
weiter geht’s mit dem 2. Kleinkunstabend in Groß-Umstadt. Am Fr. 27.01. um
20.00 Uhr startet die zweite Episode der „SchlossRevue“ in der Stadthalle
Groß-Umstadt. Regionale Künstlerinnen und Künstler, immer wieder auch echte
Talente, haben hier eine Bühne, Hauptsache, sie sind gut und berühmt …
Diesmal sind dabei Sabho van Basstisch aus Birstein, „Küchengeplänkel“ aus
Erlenbach und Mama Limón aus Darmstadt.
Sabho van Basstisch, das sind eigentlich 2 (Foto). Sabho, Sängerin und Gitarristin und Mr. van Basstisch am Kontrabass. Ihr Repertoire ist gewürzt mit Spielwitz und unglaublichem Facettenreichtum. Ob „Piece of my heart“ (Janis Joplin) oder „Fever“ (Elvis), „We are family“ (Sister Sledge) oder „Paradise city“ (Guns´n Roses), Gegensätze ziehen sich bei Sabho van Basstisch nicht nur an, sie werden liebevoll zelebriert.
Küchengeplänkel … ??? Stellen Sie sich einmal vor, Sie teilen sich mit einer Person eine Wohnung ... Ach, Sie tun dies bereits? Sind es nicht selten Welten, die da aufeinander prallen? Auch die Wohngemeinschaft von Susa und Uschi bildet da keine Ausnahme. Mit viel Humor und Wortwitz beleuchten die zwei Akteurinnen Susa (die Gänsehautstimme) und Uschi (die Sternenflüsterin) die kleinen Probleme des Zusammen(er)lebens. Die beiden packen aus! Die Zuschauer dürfen sich auch in der neuen Mundart-Kabarett-Komödie „Sou e GedÖns“ auf stutenbissige Verbalattacken, spitzzüngige Giftspritzen, erstklassigen Gesang und fachkundige Astrologie freuen.
Eine ganz andere Welt erschließen Mama Limón dem Publikum: Mama Limón spielen latin-grooves, Cumbias, ein wenig Ska und Reggae, vorwiegend Eigenkompositionen von dem venezuelanischen Gitarristen Iván Rodriguez. Seine Mitspieler und die betörende Stimme von Nira Pumahualca aus Lima/Peru setzen diese gekonnt um in partytaugliche Grooves. Mal laut mit viel Rhythmus, mal sanft und entspannend feiern die vier Musiker jeden Auftritt mit ihrem Publikum.
Einlass ist ab 19.00 Uhr. Der Eintritt beträgt im VVK 11,- € (+ VVK-Gebühr) und an der Abendkasse 13,- €. Eine dritte Revue startet am Fr. 24. Februar.
Jeweils am 1. Sonntag im Monat bietet die Stadt Groß-Umstadt ihre obligatorische Gästeführung durch die historische Altstadt von Groß-Umstadt an. Am 05. Februar übernimmt Ernst Forschler die Aufgabe, den Besuchern und Gästen zu zeigen, was es in Groß-Umstadt alles zu sehen gibt: Sechs von einst sieben „Schlössern“, mehrere repräsentative Renaissance-Gebäude, Spuren der ehemaligen Stadtmauer, ein überregional bekanntes Rathaus, eine Stadtkirche und viele sehenswerte historische (Fachwerk-) Gebäude.
Herr Forschler ist ein alter Hase, kennt die Geschichte aus dem FF und hatte bisher noch auf jede Frage eine Antwort parat. Er führt seine Gäste durch die verwinkelten Gassen und Passagen, lenkt den Blick auf Details, die allemal erwähnenswert, wenn nicht gar einmalig sind, die aber ohne den kleinen Tipp ungesehen blieben. Sehr zur Freude der Teilnehmer verharrt er aber nicht bei der Betrachtung von Fassaden und Ornamenten. Ernst Forschler kennt auch die Personen, die Geschichte gemacht haben, er kennt die Geschichten, die Spuren hinterlassen haben. Kurzweilig, humorvoll und kenntnisreich ist sein Vortrag, 2 Stunden vergehen wie im Fluge.
Anschaulich unterstützt wird die Führung durch die neue Beschilderung und Beschreibung von geschichtlichen Zusammenhängen in der Stadt sowie das neue Büchlein „Von Gasse zu Gasse“. Auf gut 40 Seiten können Sie zu Hause oder beim nächsten Rundgang auf eigene Faust nachlesen, was „Die Stadt mit Geschichte“ seit vielen hundert Jahren ausmacht. Erhältlich bei Ihrem Gästeführer (3,50 €) oder im örtlichen Buchhandel.
Die Teilnahmegebühr an der Führung beträgt 3,- €, Kinder sind frei. Selbstverständlich sind auch Führungen nach Terminabsprache möglich, etwa für Gruppen, Vereine und Schulen – als Geburtstagsgeschenk, für Klassentreffen oder Tagesbesucher, die sich in Umstadt bei gutem Wein und Essen einen schönen Tag machen wollen. Infos unter Tel. (06078) 781-289 oder per Email: stadtmarketing@gross-umstadt.de.
Am Do. 02. Februar 2012 gastiert das Sinfonieorchester der Technischen Universität Darmstadt zum zweiten Mal in der Stadthalle Groß-Umstadt. Dieses Jahr stehen die Komponisten Maurice Ravel und Johannes Brahms auf dem Programm.
Das Konzert wird durch das Werk „Ma mere l’Oye“ eröffnet,
eine Sammlung von fünf Liedern, die Ravel ursprünglich für Klavier zu vier
Händen komponiert und später selbst für Orchester arrangiert hat. Die kurzen
Sätze sind musikalische Nacherzählungen verschiedener französischer Märchen,
die auch im deutschsprachigen Raum sehr beliebt sind, so zum Beispiel
Dornröschen, Der kleine Däumling oder Die Schöne und das Biest.

Im Anschluss daran tritt mit der Verstärkung des rund 100 Köpfe zählenden Chores der Technischen Universität ein gewaltiger Klangapparat zum großen Orchester auf. Gemeinsam bieten sie drei Chorstücke von Ravel dar, die der Komponist am Anfang des 20. Jahrhunderts für einen Wettbewerb geschrieben hatte. Allerdings war den Stücken kein Erfolg beschieden und so hat sie Ravel nie aufführen lassen. Erst 1983 wurden sie aus tiefem Schlaf erweckt und seit dieser Zeit erfreuen sie sich wachsender Beliebtheit. Die Klangfarben zeichnen die Bilder der Texte ganz im Ravel’schen Sinne nach und zu den großen Klangkörpern des Chores und des Orchesters treten zudem noch ein Solosopran und ein Solotenor auf.
Nach der Pause folgt die Zweite Sinfonie von Johannes Brahms in D-Dur. Unter den vier sinfonischen Meisterwerken des romantischen Komponisten ist sie die wohl freudigste und frühlingshafteste. Inspiriert durch Kunstlied und Volkslied-Idylle kommt sie geradezu beschwingt daher und wird gerne – in Anlehnung an Beethoven – mit dem Beinamen „Pastorale“ versehen. Aber auch in ihr gibt es Charakterwechsel hin zum Düsteren und Tragischen, bis der letzte Satz das Freuden-Feuerwerk eröffnet und mit einem jubelnden Finale das Konzert beschließt.
Karten im Vorverkauf gibt es bei „Wein am Markt“, in den Buchhandlungen „Umstädter Bücherkiste“, Ehrhardt und Staudt sowie im UmStadtBüro für 13,- € (erm. 11,- €) plus 10% VVK-Gebühr.
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