Grafik: Stadtwappen Groß-UmstadtGroß-Umstadt
Odenwälder Weininsel im
Landkreis Darmstadt-Dieburg
 

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Fachbereich 1

Lokale Agenda 21

 

AGENDA-Beauftragter:
Reiner Michaelis
Historisches Rathaus
Markt 1
Telefon: 781-277

 

Öffnungszeiten

Montag-Freitag 08.00–12.00 Uhr
Donnerstag 14.00–15.30 Uhr

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bürgerbeteiligung
Lokale Agenda 21

Einführung

Das Thema "Lokale Agenda 21" füllt inzwischen Bücher. Es erscheint daher angeraten, auf Seiten wie diesen Grundlageninformationen nicht gleich in einem Einführungsbeitrag unterzubringen. Wenn Sie diese suchen, empfehlen wir Ihnen die Lektüre unseres inzwischen von der Stadtverordnetenversammlung einstimmig verabschiedeten Kommunalen Handlungsprogramm (KHP). Ebenso steht Ihnen unsere Linkliste zur Verfügung.

Dagegen erscheint es uns erwähnenswert, wie der Agenda-Prozess in Groß-Umstadt in Gang gesetzt wurde (Näheres zu seiner Organisation und zum weiteren Verfahren entnehmen Sie ebenfalls unserem Kommunalen Handlungsprogramm).

Als grundlegende Publikation bieten wir Ihnen hier die Diplomarbeit von Claudia Sommerlik zum Thema "Lokale Agenda 21 zwischen Anspruch und Wirklichkeit am Beispiel von Darmstadt und Groß-Umstadt" (siehe Info-Spalte).

Die Konsultationsphase
Bürgerinnen und Bürger beraten, gestalten, verantworten

Hunderte Bürgerinnen und Bürger aus allen Stadtteilen von Groß-Umstadt waren Anfang 1999 der öffentlichen Einladung gefolgt, sich Gedanken zu machen, was in ihrem Stadtteil gut sei bzw. zukünftig verbessert werden könnte/sollte.

Auftrag

Ziel und Aufgabe des politischen Auftrags war es, dass sich die Menschen in Groß-Umstadt persönlich engagieren und selbst Vorschläge machen, wie die Stadt sich in Zukunft entwickeln soll.

Das ist der Sinn der Lokalen Agenda 21:
Bürgerinnen und Bürger formulieren, wie sie sich die Entwicklung ihres Heimaortes bzw. der ganzen Stadt vorstellen. Darin steckt die einmalige Chance, von Politik nicht nur "betroffen" zu sein, sondern sie mitzugestalten. Schließlich hat jede/r eigene Ideen zu den Themen der Stadt: Kindergärten, Straßen, Kultur, Jugendarbeit, Freizeitangebot, Gewerbe und Geschäfte, Umwelt- und Naturschutz...

Fragen

Bezogen auf die kommenden Jahre und das Erbe unserer Kinder stellen sich viele Fragen: Wie ist die Lebensqualität in Groß.Umstadt? Soll die Stadt beliebig wachsen? Verkraften wir noch einen neuen Stadtteil mit weiterem Verkehrszuwachs, neuer Schule, noch mehr Geschäften? Wie sichern wie unsere natürlichen Ressourcen Luft, Wasser, Boden? Können wir weiter von der hand in den Mund leben? Wer soll unseren Lebensstandard bezahlen? Welchen Preis zahlt die 3. Welt?

Antworten

Zu diesen und vielen weiteren Fragen haben die Arbeitskreise

Antworten gesucht und gefunden. Diese stehen im jetzt vorliegenden ersten Entwurf des Kommunalen Handlungsprogramms (KHP). Sie erhalten ihn kostenlos
entweder gedruckt

Beschluss

Selbstverständlich haben auch alle politischen Gremien ein Exemplar des KHP erhalten. Nach Abschluss der Beratung soll die Stadtverordnetenversammlung im Mai 2001 einen Beschluss zu dem Programm fassen.

Das Kommunale Handlungs-Programm ersetzt nicht die bisherige Politik. Es ist ein ergänzendes Instrument, das vom Parlament zu beschließen ist und die bisherigen Politikstrategien der Parteien und Fraktionen ergänzt, bereichert und präzisiert um die Sichtweise und die Klugheit der Bürgerinnen und Bürger, die erstmals und umfassend ihre eigenen Bedürfnisse und Vorstellungen zu ihren Themen formulieren. 

Das KHP benennt wertvolle Ziele für die zukünftige Entwicklung unserer Stadt - erstmals von der Bevölkerung erarbeitet - freiwillig, ehrenamtlich und parteiunabhängig.

Magistrat der Stadt Groß-Umstadt • Markt 1 • 64823 Groß-Umstadt • (06078) 781-0 E-Mail Seitenanfang