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Stadthallen-Kino

„Paddington 2“ und „Loving Vincent“

Am Dienstag, dem 20. Februar, zeigt die Stadt Groß-Umstadt im Rahmen ihres Kulturprogramms wieder top-aktuelle Filme in der Stadthalle. Auf der Großleinwand mit bestem Ton und idealer Kinostimmung bei Popcorn, Erfrischungsgetränken und kleinen Snacks gibt es um 17 Uhr für Kinder und Jugendliche den Film „Paddington 2“ (5,- €) und im Abendprogramm um 20 Uhr „Loving Vincent“ (7,- €). Karten erhalten sie nur an der Tageskasse.


Paddington 2
Seit der peruanische Bär Paddington als Einwanderer nach London kam und in der Obhut der britischen Familie Brown landete, ist einige Zeit verstrichen. Mittlerweile ist der tollpatschige Bär zum vollwertigen Familienmitglied avanciert und hat sich auch in der Nachbarschaft vorbildlich integriert. Zum 100. Geburtstag seiner Adoptivtante Lucy will Paddington ihr ein Aufklapp-Bilderbuch mit Londoner Stadtansichten nach Peru schicken. Um das Geld dafür zu sparen, begibt sich der flauschige Geselle auf Jobsuche und stiftet als Friseurgehilfe und Fensterputzer reichlich Chaos. Von der geheimen Schatzkarte, die im begehrten Pop-up-Buch steckt, ahnt er indes nichts. Als ein Gauner das Buch stiehlt, gerät der unschuldige Paddington unter Verdacht und wird zu einer Haftstrafe verdonnert. Während der Bär im Gefängnis mit den Mitinsassen klarkommen muss, suchen die Browns den wahren Täter. Großbritannien, Frankreich 2017, Regie: Paul King, 95 Min., ab 0 J.

Loving Vincent
Mit Sicherheit eines der ungewöhnlichsten Biopics der letzten Jahre … und eines der stilvollsten: Vincent van Gogh in seinen eigenen Bildern, zum Leben erweckt von mehr als 200 Malern in einem höchst ambitionierten Filmprojekt, das neben wunderschön anzusehender Kunst eine richtig spannende Krimihandlung bietet: Armand, der Sohn des Postboten Roulin, erhält von seinem Vater den Auftrag, Vincents letzten Brief an seinen Bruder Theo auszuliefern. Der Tod des Malers liegt schon einige Zeit zurück und Roulin, der ein guter Freund van Goghs war, hat schon mehrmals vergeblich versucht, Theos Adresse zu erfahren, um den Brief zuzustellen. Armand ist nur sehr widerwillig bereit, seinem Vater zu helfen. Bald darauf erfährt er, dass auch Theo mittlerweile verstorben ist. Doch nun hat er schon Feuer gefangen und setzt seine Detektivarbeit fort. Er begibt sich auf Vincent van Goghs Spuren, sucht die Menschen auf, mit denen der verkannte Maler zuletzt Kontakt hatte, und es dauert nicht lange, bis Armand durch diese Gespräche auf einen komplett neuen Gedanken kommt: Könnte es sein, dass Vincent van Gogh gar nicht Selbstmord begangen hat, sondern Opfer eines Verbrechens wurde? Großbritannien/Polen 2017 Animationsfilm; Regie und Drehbuch: Dorota Kobiela, Hugh Welchman, 95 Min., ab 6 J.