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Nur ein Quadratmeter Stoff?

Am 24. Oktober findet um 19 Uhr in der Stadthalle Groß-Umstadt ein Impulsvortrag mit anschließender Publikumsdiskussion statt, zu dem alle Mitbürgerinnen und Mitbürger herzlich eingeladen sind.

Noch vor nicht allzu langer Zeit war das Kopftuch ein Accessoire, das auch in hiesigen Breiten zur Garderobe von Frauen und Mädchen dazugehörte. Heute bietet es Konfliktstoff und eine Projektionsfläche für vielerlei Annahmen. Über das Kopftuch werden scheinbar einfache religiöse, politische und feministische Zuordnungen vorgenommen. An diesem Abend geht es darum, Sichtweisen zu erweitern, andere Perspektiven kennenzulernen und über die eigenen Kategorien und den gesellschaftlichen Umgang miteinander ins Gespräch zu kommen.

Dabei werden sowohl manche Annahmen und Befürchtungen betrachtet, die das Kopftuch weckt, als auch ihre Auswirkungen für das gesellschaftliche und berufliche Leben. Als Beispiel dafür werden die Ergebnisse eines Forschungsprojektes der Hochschule Rhein-Main vorgestellt. Dabei ging es um die berufliche Integration von Frauen, die Kopftuch tragen sowie um Geschlechtergerechtigkeit und interkulturelle Öffnung.

Als Referentin konnten die Veranstalter Prof. Dr. Regina Maria Dackweiler von der Hochschule Rhein-Main gewinnen, die Moderation wird Cornelia Spohn übernehmen. Über zahlreiche Teilnahme freuen sich: Evangelisches Dekanat Vorderer Odenwald; Fatih Camii Dieburg; Koordinationsstelle Migration, Flucht & Asyl Groß-Umstadt; ZIBB -ZentrumInformation, Beratung, Bildung-Frauen für Frauen e.V., Groß-Umstadt.

Tags: Migration