Feuerwehr erhält 10 neue Pressluftatmer

10 neue Pressluftatmer mit Lungenautomaten und Vollmasken hat die Stützpunktfeuerwehr von Groß-Umstadt dieser Tage erhalten, eine Nachbeschaffung, die der Magistrat bereits im Herbst 2018 in Auftrag gegeben hatte. Der Kaufpreis beläuft sich auf ca. 26.000,00 €.

Die neuen Geräte ersetzen alte, die z.T. aus den 1980-er Jahren sind. Sie werden eingesetzt bei allen Bränden (Haus, PKW) aber auch bei Gefahrgutunfällen, wie auf dem Foto von einer Chemikalien-Unfallübung zu erkennen ist. Sie bieten einen geschlossenen Atemkreislauf mit 1800 Litern Luft in der Vorratsflasche.

Insgesamt haben die FFW in alle Stadtteilen ca. 100 Geräte im Einsatz, allein 25 sind es bei der Stützpunkt-FFW. Sie sind in den Fahrzeugen an den Sitzplätzen montiert, damit sie schon bei der Fahrt zum Einsatzort angelegt werden können. Die Geräte müssen nach jedem Einsatz, auch wenn sie nicht benutzt wurden, gereinigt, desinfiziert und geprüft werden. Auf jeden Fall steht jedes 1/2-Jahr eine regelmäßige Prüfung an. Alle 4 und 6 Jahre steht ein umfassender Check an, z.B. werden dann einzelne Geräteteile ausgetauscht.

Die Einsatzkräfte benötigen einen Atemschutzgeräteträgerlehrgang und eine arbeitsmedizinische Untersuchung. Um diese Geräte, die sonstige Ausrüstung und die Fahrzeuge kümmern sich der hauptamtliche Gerätewart und ein Zivildienstleistender. Mehr zur FFW.

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