Gesundheitsvorsorge im Rathaus

„Weil Firmengesundheit die beste Vorsorge ist“ sagt Barmer GEK Mitarbeiter Thorsten Burger (re.) zu Alois Macht, dem Ersten Stadtrat (li.), „sind wir wieder im Rathaus von Groß-Umstadt und bieten den MitarbeiterInnen der Stadt diesmal Faszientraining an.“ Das wird sehr rege angenommen, 4 Tage mit je 18 Terminen stehen auf dem Programm, 2 Tage für die Kindergärten kommen hinzu.

Alois Macht weiß diesen Beitrag zum betrieblichen Gesundheitsmanagement zu schätzen, „haben sich doch schon viele sehr unterschiedliche Aktionen etwa zur Rückenschulung, ein Lungenfunktionstest oder eine Ganganalyse positiv bemerkbar gemacht. Und das nicht nur, weil das Kennenlernen und Ausprobieren als hilfreich und wohltuend wahrgenommen wird, sondern, weil es für viele MitarbeiterInnen ein Anstoß ist, unbewusste und meist ungesunde Verhaltensweisen zu erkennen und mit neuem Verständnis vorsorglich zu vermeiden.“ Denn: „Um die Beweglichkeit am Muskel zu erhalten bzw. wieder herzustellen, reichen 5 bis 10 Übungsminuten pro Tag aus.“

Stadt und BARMER teilen sich die Kosten, die aktuell für Jessica Hubrich (re.), die ´Bundesbeste Sportfachfrau´ (IHK) und ´Fachkraft für Betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK)´ anfallen, denn das Training und die Einweisung gelingen nur, wenn professionell gearbeitet wird. Innerhalb der Belegschaft hatte es vorab eine Befragung gegeben, welches Thema von Interesse sei, und das Faszientraining hatte das Rennen gemacht. Als hausinterne Ansprechpartnerin bereitet Claudia Schimpf solche Aktivitäten vor und sorgt für termingerechten und strukturierten Ablauf. Jeder Teilnehmer hat ca. 20 Minuten nur für sich, so ist individuelle Betreuung und Beratung möglich.

„Wir freuen uns“, ergänzte Thorsten Burger im Pausengespräch, „dass die Stadt das ermöglicht und sich derart für die Mitarbeiter einsetzt. Wir kommen an den Arbeitsplatz, dorthin wo die Menschen sind. Sie erfahren konkrete Hilfe, spürbare Erfolge und Motivation, und gemeinsam setzen wir uns für die Gesundheit ein, denn fit bleiben und Vorsorge sind immer besser - und günstiger - als langwierige und teure Heilungsverfahren und Nachsorge.“

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