Stadthallen-Kino

Am Dienstag, dem 26. Februar, zeigt die Stadt Groß-Umstadt im Rahmen ihres Kulturprogramms wieder top-aktuelle Filme in der Stadthalle. Auf der Großleinwand mit bestem Ton und idealer Kinostimmung bei Popcorn, Erfrischungsgetränken und kleinen Snacks gibt es um 17 Uhr für Kinder und Jugendliche den Film „Der kleine Drache Kokosnuss - Auf in den Dschungel“ (5,- €) und im Abendprogramm um 20 Uhr „Der Junge muss an die frische Luft“ (7,- €). Karten gibt es nur an der Tageskasse.

Der kleine Drache Kokosnuss - Auf in den Dschungel

2014 lief „Der kleine Drache Kokosnuss - Feuerfeste Freunde“ nach der viel verkauften Kinderbuchreihe von Ingo Siegner erfolgreich im Kino. Jetzt folgt die unter der Regie von Tony Power entstandene Fortsetzung „Auf in den Dschungel!“. Es geht abermals um Freundschaftspflege, Vertrauen und Teamwork. Darüber hinaus plädiert der Kinderfilm dafür, dem Fremden unvoreingenommen zu begegnen. Damit gelingt ein unverkrampfter Brückenschlag zwischen Unterhaltung und Bildungsanspruch: Der Feuerdrache Kokosnuss, sein Fressdrachenfreund Oskar und das Stachelschwein Matilda sind guter Dinge, als sie per Schaufelraddampfer zu einem Feriencamp auf den Dschungelinseln aufbrechen. Bei der Ankunft im Dschungel treffen die Ausflügler die blauen Wasserdrachen, die eine fremde Sprache sprechen und abweisend wirken. Als der Dampfer nach dem frostigen Erstkontakt kentert, brechen die Drachen zu Fuß zum Lager auf. Kokosnuss und Oskar bleiben auf der Suche nach der verschwundenen Matilda zurück - und begegnen einem Wasserdrachenkind und fleischfressenden Pflanzen. Deutschland 2018, 80 Min., ab 0 J.

Der Junge muss an die frische Luft

Recklinghausen 1972: Der neunjährige Hans-Peter bringt die Menschen um ihn herum zum Lachen, indem er die Marotten der Erwachsenen parodiert. So unterhält der aufgeweckte Junge seine Mutter Margret, Vater Heinz, Oma Änne und die übrige Verwandtschaft, wenn diese an Karneval oder zur Kommunionsfeier zusammenkommen. Zwei besondere Bezugspersonen sind die Großeltern mütterlicherseits, die in der Wohnung gegenüber leben. Als Hans-Peters Mutter in eine Depression rutscht, will der Junge ihre Traurigkeit mit Humor auffangen. In ihrer Adaption des autobiographischen Kerkeling-Buchs verortet Caroline Link die frühe Inspiration des späteren Berufsentertainers im Familienumfeld. Einerseits birgt die weitläufige Verwandtschaft - wie wohl jede Familie - reichlich parodistisches Potenzial, andererseits dient sie dem Jungen als bunt durchmischtes Testpublikum und moralische Stütze. „Du wirst berühmt“, sagt die Großmutter. Deutschland 2018, 99 Min., ab 6 J.