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HdK Projekte & Aktionen

Laternen erstrahlen im Kerzenlicht

Das „Haus der Kinder“, eine 5-gruppige Betreuungseinrichtung der Stadt Groß-Umstadt, feiert jedes Jahr ein großes Lichterfest. Auch in diesem Herbst, am 8.11., begann es mit dem Morgenkreis in der Kita und dem Teilen von Hefezöpfen. Dabei erzählten sich die Kinder einander ihre Version von der Geschichte des Lichterfestes.

Den ganzen Tag über herrschte angespannte Vorfreunde auf den Abend, für den ein kleiner Umzug zum Gruberhof-Museum geplant war. Zwei Treffpunkte waren ausgemacht, und mit den selbst gebastelten Laternen verschwanden die beiden Gruppen auf verschiedenen Wegen in die Nacht. Wunderschön leuchteten die unterschiedlichen Lampions im Kerzenlicht, und mit Gesang und großer Freude trafen Klein und Groß am festlich erleuchteten Gruberhof ein. Wie in jedem Jahr erwartete die Laternenkinder und ihre Familien eine Überraschung. Die Erzieherinnen hatten das Theaterstück „Der Sterntaler“ einstudiert, das mit Querflöte und 2 Gitarren musikalisch begleitet wurde. Die Vorführung begeisterte die Kinder und ihre Familien und nachdem der Applaus verklungen war, gab es die traditionelle, leckere Kartoffelsuppe, Glühwein und Kinderpunsch - und viel zu schnell war das beliebte Fest zu Ende. Danke an die Helfer beim Aufräumen.

 

Kinder entdecken Landwirtschaft!

Auch in der städtischen Kinderbetreuungseinrichtung „Haus der Kinder“ gehören Naturtage fest ins Konzept, und nachdem die Kinder über den Herbst hin schon viele Einblicke in die Entwicklungsstadien eines Maisfeldes oder typische Arbeiten eines landwirtschaftlichen Betriebes kennengelernt hatten, hieß es am 24.10.2017: Wir fahren heute zur Firma Landmaschinen Seippel.

Schon früh morgens ging es mit dem Stadtbus zu dem gewünschten Ziel. Bei den Kindern herrschten große Aufregung und Vorfreude. Nach der Begrüßung und Vorstellung wurden schon die ersten Maschinen besichtigt. Alle hörten aufmerksam zu und konnten es kaum erwarten diese anzufassen. Die Kinder bekamen einen Einblick von der großen Werkstatt und stellten viele Fragen zur Benutzung und Anwendung der verschiedenen Geräte. Als es dann zu den riesigen Traktoren ging, durften sich die Kinder, mit großer Überraschung, sogar hineinsetzen und den Betrieb von ganz weit oben beobachten. Alle waren sehr erfreut und schauten die Traktoren mit großen Augen an, schließlich waren sie selbst gerade mal so groß wie ein Reifen.

So haben die Kinder Mulcher, Heuwender, Ballenpresse, Grubber und Scheibenegge besichtigt und kennengelernt, und obwohl sie schon wussten, wie ein Maisfeld vor und nach der Ernte aussah, bekamen sie angesichts der dazugehörigen Maschinen ein vollständiges Bild. Ein fröhliches Dankeschön beendete den Besuch, der auch durch die überreichten Zeitschriften und Poster noch lange nachwirken wird.

 

Sprachhandpuppe Josefine feiert Geburtstag

Vor 5 Jahren, als das Bundesprogramms „Frühe Chancen: Sprache & Integration“ startete, wurde die Sprachhandpuppe „Josefine Farbentopf“ in einem großen Paket an das „Haus der Kinder“ geschickt. Seit dieser Zeit ist sie dort für die Kinder eine wichtige Spielpartnerin. Sie unterstützt, begleitet und fördert die Kinder im Alltag als:

  • Impulsgeberin für neue Spiele, Fingerspiele, Reime, Lieder
  • Akteurin beim wöchentlichen gemeinsamen Singen aller Kinder an der „Treppe“
  • Zuhörerin der Kinder, ihr werden auch „Geheimnisse“ anvertraut
  • Trösterin, Spaßmacherin, …
  • Begleitung bei Ausflügen

Diese wichtige Rolle nimmt Josefine inzwischen 5 Jahre wahr, Grund genug, ihren „runden“ Geburtstag im „Haus der Kinder“ zu feiern. Das Fest begann im bunt geschmückten Außengelände mit Liedern, Geschenken, Kerzen und Kuchen. Aber nicht nur das Geburtstagskind wurde reichlich beschenkt, nein, auch Josefine brachte für jedes Kind eine kleine Überraschung mit. Die Kinder freuten sich sehr über die mit Wasser gefüllten Luftballons, die bei den heißen sommerlichen Temperaturen für eine angenehme Abkühlung sorgten. Das Fest endete dann im Bewegungsraum mit einer Discoparty und den vielbejubelten Überraschungsgästen „Conny“, „Lola“ und „Sindbad“ aus dem Puppenland.

 

Schulkinder verabschiedet

Am 28.06.2017 wurden aus der Kindertagesstätte „Haus der Kinder“ 18 zukünftige Schulkinder verabschiedet. Zahlreiche Eltern kamen bereits am Vormittag in die Einrichtung um beim traditionellen „Rauswurf“ ihrer Kinder dabei zu sein.

In einer kindgerechten Ansprache wurde den Kinder noch einmal verdeutlicht, wie viel Lernerfahrung sie im Laufe ihrer Kindergartenzeit sammeln konnten. Nach dem Liedvortrag: „Wir alle sind verschieden und das muss ja auch so sein ...“ wurde für jedes Kind ein kurzes Abschiedslied gesungen, mit dem sich die Kinder gestenreich von ihren Kindergartenfreunden verabschieden konnten. Danach ließen sich die Sechsjährigen mit großer Freude auf die weiche Turnmatte vor der Eingangstür werfen. Die jüngeren Kinder und die Erzieherin riefen ihnen dabei zu: „Raus aus dem Kindergarten und rein in die Schule“!

Am Nachmittag wurde weiter gefeiert und zum Abschluss ihrer Kindergartenzeit führten die zukünftigen Schulkinder mit ihren Projekterzieherinnen das Theaterstück vom „Traumfresserchen“ auf. Für ihren Mut und ihr Können bekamen sie dann auch reichlich Applaus. Ein herzliches Dankeschön gilt den Eltern für das gut organisierte Buffet, die Geschenke für unser Haus und für die Spuren, die sie und ihre Kinder im „Haus der Kinder“ hinterließen.

 

„Hier kommt ein Karton!“

Einmal im Jahr steht in der Kita „Haus der Kinder“ ein Jahresthema auf dem pädagogischen Programmzettel, diesmal dreht sich alles um den „Karton“. Wer hat es nicht schon selbst erlebt: Kinder verstecken sich in größeren Verpackungen, bemalen sie, schneiden Figuren aus oder benutzen sie als Sitzpolster im Garten.

In der Kita lässt sich der Umgang mit Kartons wunderbar differenzieren, insbesondere dann, wenn die Kinder selbst als Ideengeber auftreten und ganz unterschiedliche Vorstellungen vom Umgang mit der braunen Pappe sichtbar werden.

So sind die Jüngsten hauptsächlich damit beschäftigt, sich mit dem Karton als solchem auseinanderzusetzen: mit ganz großen Pappkisten, in die sie selbst reinpassen; mit ganz kleinen Schachteln, die bespielt werden oder auch mit Schuhkartons, die als Puppenbett oder Riesenbaustein genutzt werden. Die 4-jährigen bekamen ein Paket mit der Sockenpuppe „Hannelore“, die sie durchgehend begleitet, und die 5-jährigen kamen vom Karton zum Papprohr, das zu einem „Zauberfernrohr“ umgestaltet wurde. Wenn man durch dieses hindurchsieht, erblickt man so manches wundersame Zauberwesen. Die zukünftigen Schulkinder machten aus dem Impuls „Karton“ eine Reise in die Traumwelt und lernten so das „Traumfresserchen“ kennen, das sie mit dem passenden Bilderbuch begleitete.

Von Geburt an erkunden und erschließen sich Kinder ihre Umwelt mit allen Sinnen. Sie entwickeln künstlerische Strategien, das Arrangieren, Ordnen, Inszenieren, Verfremden, Forschen und Sammeln z.B. von unterschiedlichen Kartons führt zu neuen Erfahrungen und Erkenntnissen. Die Verknüpfung von emotionalem, sozialem, kreativem und sachbezogenem Lernen prägt die Methodik bei einem solchen Projektthema.

Es findet in mehreren wöchentlichen Phasen an drei Tagen statt, so ist es den Erzieherinnen möglich, intensiver, kontinuierlicher und längerfristiger am Thema zu bleiben. Kinder, die in dieser Zeit Geburtstag haben, entscheiden, ob sie in der Projektgruppe feiern möchten oder ob sie auf den Montag oder Freitag, die Stammgruppentage, warten möchten. Da können die Kinder dann vom Erlebten berichten, gemeinsam spielen, feiern, ...

 

Abfall gehört nicht auf den Boden …

Eine Gruppe von Kindern der Kindertagesstätte „Haus der Kinder“ hatte sich im Mai bereit erklärt, an der Umweltkampagne „Sauberhafter Kindertag“ des Hessischen Ministeriums für Umwelt, Klimaschutz, Landwirtschaft und Verbraucherschutz teilzunehmen.

Die Aktion fand am 30.05.2017 bereits zum 12. Mal hessenweit statt. Sie wurde ins Leben gerufen, um die Bürgerinnen und Bürger gegen gedankenloses Vermüllen des öffentlichen Raums aufmerksam zu machen.

Ausgestattet mit Warnwesten, Handschuhen und Greifzangen machte sich die Kindergruppe auf den Weg in das nahegelegene Wohngebiet. Mit großer Motivation sammelten sie mehrere Tüten voll Müll und Unrat auf. Die Kinder waren sehr verärgert und zeigten kein Verständnis für diese Umweltverschmutzung. So hörte man sie immer wieder sagen: „Die Leute sollen keinen Müll wegschmeißen, weil das nicht gut für die Umwelt ist.“ Positiven Zuspruch bekamen sie auch von Passanten und Anwohnern. Ein Mann rief den Kindern vom Balkon zu: „Super Aktion, toll was ihr da macht!“ Als die Gruppe wieder im Kindergarten ankam, wurde sie mit den Worten: „Toll, so viel Müll habt ihr gefunden“ bewundernd begrüßt. Zum Abschluss des Tages waren sich alle einig: „Müll gehört nicht auf den Boden, sondern in den Mülleimer, denn unsere Stadt soll sauber sein.“

 

Kindergartenkinder schmücken Weihnachtsbaum

Längst ist es gute Tradition, dass auch in den beiden Verwaltungsgebäuden der Stadt Groß-Umstadt kleine Weihnachtsbäume die Mitarbeiter und die Besucher adventlich begrüßen. Deren Schmuck - und das ist eine weitere Tradition - kommt immer wieder von Kindergartenkindern, die schon lange vor dem 1. Advent anfangen, kreative und selbstgebastelte Dekoration herzustellen.

Am Freitag, den 25.11. haben gut ein Dutzend Kinder vom „Haus der Kinder“ den Baum im Rathaus geschmückt und dafür von Bürgermeister Joachim Ruppert eine große Kiste voller Überraschungen bekommen.

Der Baumschmuck besteht aus Puppen, Sternen, Papierkugeln, Tannenzapfen und unterschiedlichen Anhängern aus Watte, Papier, Stoff und Knöpfen. „Weihnachtsdekoration, die kein Geld kostet und die Umwelt nicht belastet,“ finden die Erzieherinnen „passt natürlich ins pädagogische Konzept.“ Beide Gruppen hatten unübersehbar großen Spaß daran, die Bäume schön zu schmücken und belohnten zum Schluss sich selbst sowie manche Besucher und Mitarbeiter mit einem weihnachtlichen Lied.

 

„Ich, Du, Wir und die Anderen“

Die städtischen Kinderbetreuungseinrichtungen arbeiten u.a. nach dem hessischen Bildungs- und Erziehungsplan, denn „Bildung im Kindergarten beginnt bereits am 1. Kindergartentag“.

Das „Haus der Kinder“ hat in diesem Jahr das Projektthema „Ich, Du, Wir und die Anderen“ ausgewählt, denn, so die Erzieherinnen, „das Leben in der Welt der Gleichaltrigen ist im Vorschulalter nicht immer ein Zuckerschlecken, sondern in hohem Maße konfliktanfällig und anforderungsreich. Es stellen sich viele Fragen wie: Wer bin ich? Wie unterscheide ich mich von den anderen Kindern in meiner Gruppe? Was macht mich besonders? - Und wer bist Du? Warum sprichst Du eine andere Sprache? Aus welchem Land kommst Du? - Fragen über Fragen, die die Kinder im Kita-Alltag beschäftigen.

Ich bin Ich und Du bist Du und manchmal sind Wir Wir und manchmal bist Du ganz anders als Ich oder Wir.

Kinder die ihre eigenen Gefühle kennen und das emotionale Erleben anderer verstehen, sind sozial kompetenter und können besser mit sich und mit anderen umgehen. So wird das gewählte Thema in den Altersgruppen von einem Jahr bis zum Schuleintritt erlebt - und in den Altersgruppen ist es verstärkt möglich, Bezug auf die Entwicklungsbesonderheiten des einzelnen Kindes zu nehmen.

Das Projekt findet in mehreren wöchentlichen Phasen statt. So ist es möglich, intensiver, kontinuierlicher und längerfristiger am Thema zu bleiben. Kinder, die in dieser Zeit Geburtstag haben, entscheiden, ob sie in der Projektgruppe feiern möchten oder ob sie auf den Freitag der Woche warten möchten. Freitags ist nämlich der Stammgruppentag für alle. Da können die Kinder in ihrer Gruppe vom Erlebten berichten, spielen, feiern, ...