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KIZ Projekte & Aktionen

Das KIZ im Familienmagazin RINGELREIH (Ausgabe 4/15)

Projekt: Vor langer Zeit, auf der Spur des Lebens – früher | heute

Der Schornsteinfeger kommt

In den vergangenen Wochen waren die Kinder des KIZ Pestalozzischule auf der Spur des Lebens. Sie schauten sich in verschiedenen Projekten das Leben früher und heute an. Bei dem Thema „Feuerstellen heute und früher“ wurde der Beruf des Schornsteinfegers aufgegriffen. Aus diesem Grund kamen die Schornsteinfeger Timm Aguilarleon und Joshua Würz im KIZ vorbei, um über ihren Beruf zu berichten.
In voller Schornsteinfegerkleidung standen die beiden Schornsteinfeger Rede und Antwort. So erzählte Herr Aguilarleon von seinem Zylinder, der ein Zeichen der Gesellenprüfung sei, von seinem weißen Halstuch, das als Schutz für auffliegenden Rußstaub beim Kehren diene und über den Schutzpatron „Florian“. Der Beruf des Schornsteinfegers stamme aus Italien und Ruß „als Glücksbringer“ käme vom Reinigen des Schornsteins, denn dies bedeute, dass der Schornstein gekehrt sei und kein Unglück durch Brand kommen könne.
Natürlich freuten sich die Kinder besonders über den mitgebrachten Ruß, denn damit konnten sie sich die Hände einfärben. Zum Abschluss gab es von den beiden Schornsteinfegern eine kleine Schornsteinfegerfigur als Geschenk. Die KIZ-Kinder sagen den beiden nochmals vielen Dank fürs Vorbeikommen.


Technisches Hilfswerk vor Ort

Ende April kam der große THW-Gerätekraftwagen auf den Hof der Kindertagesstätte KIZ Pestalozzischule gefahren. Zu Besuch kam THW-Mitglied Holger Faust.

 

Er zeigte den Kindern das Inventar des großen Lkw. Die Kinder konnten sich alles genau ansehen, den transportablen Hydranten, die Kletterausrüstung des THW, die Kettensäge und vieles mehr. Große Faszination löste ein überdimensionaler Nagel aus.

 

Weiterhin konnten die Kinder auch im Führerhaus des riesigen Wagens sitzen, bevor Herr Faust zur THW-Mini-Gruppe weiterfuhr, denn dort hält er für die Kleinsten die Gruppenstunde ab. Die KIZ-Kinder sagen Herrn Faust nochmals herzlichen Dank!

 

 

Fenstermalerei in der KFZ-Zulassungsstelle

Am Mittwoch, den 30. November, bekamen die Bürgerberaterinnen von der Groß-Umstädter Kfz-Zulassungsstelle im ehemaligen Bahnhofsgebäude Besuch von einigen KIZ-Kindern. Die Mädchen, einige Kindergarten- und einige Schulkinder, waren eingeladen worden, um die großen Fenster mit selbstgemalten Weihnachtsmotiven zu schmücken. Spezialstifte waren reichlich vorhanden, und binnen einer Dreiviertelstunde zierten Sterne, Geschenkpäckchen, Tannenbäume, Kugeln, Spielsachen und weitere festliche Motive die Glasfront. Und damit die städtischen Bediensteten und die zahlreichen Kunden auch wissen, was sich in den gemalten Geschenkpaketen verbirgt, wurde es kurzerhand dazugeschrieben: vom Raumschiff bis zum fliegenden Auto ist vieles vertreten - genau Hinschauen lohnt sich also allemal.

Yasemin, Ema, Selina, Melina und Lotte waren schon einige Tage vorher sehr gespannt und hatten sich auf die Graffiti-Aktion gefreut, bei der sie die Erzieherin Roswitha Kurz-Gleixner unterstützte. Zum Abschluss haben alle noch ihre Namen an die Scheibe geschrieben und sehr stolz stellten sie sich dem Fotografen.

 

Kindergartenkinder schmücken Weihnachtsbaum

Längst ist es gute Tradition, dass auch in den beiden Verwaltungsgebäuden der Stadt Groß-Umstadt kleine Weihnachtsbäume die Mitarbeiter und die Besucher adventlich begrüßen. Deren Schmuck - und das ist eine weitere Tradition - kommt immer wieder von Kindergartenkindern, die schon lange vor dem 1. Advent anfangen, kreative und selbstgebastelte Dekoration herzustellen.

Am Freitag, den 25.11. haben gut ein Dutzend Kinder vom KIZ-Pestalozzischule den Baum im ehemaligen Amtsgerichtsgebäude geschmückt und dafür von Bürgermeister Joachim Ruppert eine große Kiste voller Überraschungen bekommen. Der Baumschmuck besteht aus Puppen, Sternen, Papierkugeln, Tannenzapfen und unterschiedlichen Anhängern aus Watte, Papier, Stoff und Knöpfen. „Weihnachtsdekoration, die kein Geld kostet und die Umwelt nicht belastet,“ finden die Erzieherinnen „passt natürlich ins pädagogische Konzept.“ Beide Gruppen hatten unübersehbar großen Spaß daran, die Bäume schön zu schmücken und belohnten zum Schluss sich selbst sowie manche Besucher und Mitarbeiter mit einem weihnachtlichen Lied.

 

Die Polizei zu Gast im KIZ

Ungewöhnlichen Besuch hatten die Kinder des Kinderzentrums Pestalozzischule (KIZ) am 13.06.2016. Polizeikommissar Strauch von der Polizeiwache Dieburg war auf Einladung des KIZ-Teams gekommen, um interessierten Kindern etwas über die Arbeit der Polizei zu erzählen. Er wurde von ihnen lautstark mit dem Lied „Wähle 110“ begrüßt. Zum Einstieg las er ihnen das Buch „Ich habe einen Freund, der ist Polizist“ vor, die Bilder wurden dabei im Kamishibai („Papiertheater“) gezeigt.

Danach konnten die Kinder ihn mit Fragen löchern. Besonders interessierte sie, ob die Polizei auch richtig schnell fahren darf, wozu Herr Strauch seine Pistole braucht und was er macht, wenn er einen Dieb fängt. Herrn Strauch war es wichtig, herauszustellen, dass das erste Mittel eines Polizisten immer die Sprache ist und Schlagstock, Pfefferspray und Waffe nur in Notfällen eingesetzt werden. Nachdem seine echten Polizeihandschellen bei den Kindern herumgegeben worden waren, marschierte die ganze Gruppe raus zum Polizeiauto, wo besonders das Blaulicht auf viel Begeisterung stieß. Als der Wissensdurst dieser Kindergruppe gestillt war, konnten auch andere KIZ-Kinder das Polizeiauto bestaunen und Herrn Strauchs Dienstmütze aufsetzen.

Herr Strauch lud die KIZ-Kinder ein, ihn mal auf der Polizeiwache in Dieburg zu besuchen - ein Angebot, das mit Sicherheit angenommen wird!

 

DRK Besuch

Spielerisch haben die Bereitschaftsleiterin Simone Büttner und Jugendrotkreuzleiterin Tina Bayer den Kindern im KIZ Ansätze der Ersten Hilfe verdeutlicht. Mit viel Spaß konnten die Nachwuchsretter sich ausprobieren und den mitgebrachten „Dorndieler Erste-Hilfe-Teddy“ verarzten.

 

Portfolio, Bildungsbuch, Bildungsordner … mehr als ein Fotoalbum oder eine Sammelmappe!

In immer mehr Kindertagestätten hat jedes Kind sein eigenes Buch bzw. einen Ordner, um eigene Werke, Fotos und andere Unterlagen aus seiner Kindergartenzeit zu sammeln. Später sind die Dokumente eine schöne Erinnerung an die Kindergartenzeit - aber das ist nur eine der vielen Funktionen, die sie erfüllen.

Im KIZ Pestalozzischule schauen sich die Kinder ihre Ordner oft und gerne alleine, mit anderen Kindern oder mit einer Erzieherin an. Dabei ergeben sich zahlreiche Gesprächsmöglichkeiten, die Kinder tauschen sich untereinander aus: „Guck mal, das war mein Geburtstag, da habe ich im Bällebad gefeiert. Du warst auch eingeladen.“

Nicht nur Ereignisse werden im festgehalten, sondern auch Wachstums-, Entwicklungs- und Lernprozesse. So werden z.B. jedes Jahr am Geburtstag des Kindes sein Handabdruck und seine Körpergröße hinterlegt. Regelmäßig legen die Kinder ihre Hände auf die alten Abdrücke und stellen fest: „Guck mal, wieviel meine Hände schon gewachsen sind!“; oder die selbstgemalten Bilder aus den ersten Kindergartentagen werden kritisch kommentiert: „Wie ich da noch gemalt habe! Das war ja nur Krickel-Krackel!“ So spiegeln die Ordner den Kindern ihre eigene Entwicklung. Darauf sind sie dann sehr stolz.

Erzieherinnen und Erzieher im KIZ investieren viel Zeit und Mühe, um gemeinsam mit den Kindern diejenigen Lernprozesse herauszufinden, die für das einzelne Kind wichtig sind. Diese werden in Bildungsgeschichten und auf „Könnerkarten“ festgehalten. Da steht dann z.B.: „Lieber Julian, heute hast du die ganzen Legosteine aus der großen Kiste nach Farben sortiert. Du bist ganz lange dabeigeblieben und hattest sehr viel Ausdauer. Vielen Dank für Deine Hilfe!“ Sich bewusst zu werden, was sie bereits können und gelernt haben, stärkt das Selbstbewusstsein der Kinder.

Der Bildungsordner spiegelt die Sicht des Kindes wieder, denn sie bestimmen selber, welche Bilder und Texte hineinsollen. Sie geben Kommentare zu den Bildern ab, die dann notiert werden und erleben so, dass sie und ihr Tun gesehen werden. Gleichzeitig erleben sie den Nutzen und die Funktion von Schrift, als Möglichkeit einmalige Eindrücke festzuhalten und so reproduzierbar zu machen. „Lies mir mal vor, was da steht!“, sagt Nico. „War das ein Traktor, den ich da gebaut habe?“

Auch die Eltern haben die Möglichkeit sich zusammen mit ihrem Kind den Bildungsordner anzuschauen. So werden auch ihnen die Entwicklungsschritte und Fähigkeiten ihres Kindes deutlich und sie erhalten zudem einen Einblick in die Arbeit der Erzieher/innen.

Am Ende der Kindergartenzeit nehmen die Kinder ihren Ordner mit nach Hause - prall gefüllt mit Erinnerungen. Immer wieder erzählen Eltern, dass die Kinder sich noch viele Jahre nach Beginn der Schulzeit gerne und regelmäßig die Mappen ansehen und wertschätzen. „Der Ordner steht immer noch in ihrem Zimmer“, berichtet eine Mutter. „Ich wollte ihn wegstellen, aber das durfte ich nicht.“

Bildungsordner erfüllen auch die Anforderungen des Hessische Bildungs- und Erziehungsplans, der eine regelmäßige und gezielte Dokumentation von Entwicklungsprozessen für jedes einzelnen Kind empfiehlt. „Da steckt schon viel Arbeit drin“, stellt eine Erzieherin fest, „aber es lohnt sich wirklich!“

 

Ein großes Rad drehen …

In mehreren Etappen besuchten Kindergartenkinder, Erzieherinnen und Praktikantinnen vom Kinderzentrum Pestalozzischule (KIZ) eine Umstädter Autowerkstatt, um sich über die dort geleistete Arbeit zu informieren.

Herr Kopp zeigte den Kindern, wie Räder gewechselt und Bremsen überprüft werden. Besonders fasziniert waren die kleinen Besucher von einem „riesengroßen“ LKW Reifen und der Hebebühne. Sie erlaubte es ihnen, sich sogar ein Auto von unten anzuschauen. Die Kinder durften die Autoreifen und -räder auch anfassen und hochheben, um ein Gefühl für das Gewicht zu bekommen. Dabei stellten sie fest, dass der schwere LKW Reifen, den sie selbst als Gruppe nicht hochheben konnten, von nur 2 Kindern gemeinsam gerollt werden konnte ... Auch das Gewicht des Drehmomentschlüssels, mit dem die Schrauben an den Rädern angezogen wurden, faszinierte die Kinder sehr.

Mit diesem Ausflug hat die Kita das Lieblingsthema vieler Kinder, „Auto“ und „Werkzeuge“, aufgegriffen und einmal mehr das gesellschaftliche Umfeld der Betreuungseinrichtung erkundet.

 

„Mir Kinnergoadekinner“

Am 20. Januar war es endlich soweit. 18 Kinder der städtischen Betreuungseinrichtung „Kinderzentrum Pestalozzischule“ standen bereit für ihren großen Auftritt. Fritz Ehmke von den „Mundartfreunden Südhessen“ war mit seinem Tonstudio ins KIZ gekommen, um die eingeübten hessischen Lieder für seine Mundart-CD aufzunehmen. Ins Rollen gebracht hatte das Projekt Edgar Bodensohn, der Kontakt mit Stadträtin Renate Filip und mit dem KIZ herstellte und so die Beteiligten zusammenbrachte. Der Verkaufserlös der CD kommt krebs- und chronisch kranken Kindern zugute - da wollte das KIZ sehr gerne dabei sein.

Die Kinder hatten seit September 2015 die zwei Lieder „Siehst de nit die Sei im Goade“ und „Mir Kinnergoadekinner“ geprobt. Unterstützt von den 2 Erzieherinnen Roswitha Kurz-Gleixner (li. hinten) und Claudia Bachmann (re. hinten) und dank instrumenteller Begleitung von Stadträtin Renate Filip und Erzieher Rogério da Cunha Martins waren alle bestens aufgestellt. Frau Filip kommt schon seit Jahren einmal wöchentlich ins KIZ zum gemeinsamen Musizieren und unterstützt die Einrichtung musikalisch bei Veranstaltungen und Festen.

Die Texte der Mundartlieder waren für die Kinder wie eine Fremdsprache. Mit viel Spaß und Staunen eigneten sie sich die Bedeutung und die Lautung der Wörter an und Schritt für Schritt gelang es immer besser, als Chor zu funktionieren und die Lieder textlich sauber zu artikulieren.

Dann der Tag der Aufnahme: Fritz Ehmke zeigte den Kindern zunächst das Aufnahmegerät und die Mikrofone, die Sänger durften Kopfhörer aufsetzen und sich selbst lauschen: Wie hellhörig doch die Mikrofone sind … Das Erleben der Technik und der Einblick hinter die Kulissen einer CD-Produktion war für alle super spannend.

Nach spielerisch angeleiteten Auflockerungs- und Atemübungen begann die Aufnahme. Konzentriert und ein wenig angespannt waren die Kinder bei der Sache, sollten doch der Liedeinsatz, die Lautstärke, das Tempo und das Zusammenspiel von Gesang und Instrumenten gelingen … Nach rund 1 Stunde intensiver und anstrengender Arbeit waren mehrere Versionen „im Kasten“ und alle Mitwirkenden „geschafft“.

Mit der freundlichen Einladung an die Kinder, ihn in seinem Studio zu Hause zu besuchen, um auch den nächsten Schritt der Produktion erleben zu können, verabschiedete sich Herr Ehmke. Mit Stolz und Freude, an diesem Projekt mitgemacht zu haben, und voller Vorfreude auf die CD, die im Oktober erscheinen wird, ging dieser ganz besondere Tag zu Ende.