Migration & Integration

 

"Netzwerks Asyl" im Landkreis Darmstadt-Dieburg

 

Koordinationsstelle Migration & Integration

Nadja Bormuth und Benjamin Magsam
Hanna-Kirchner-Str. 5
im OG der Kinder- und Jugendförderung (JUZ)

Sprechzeiten:
Mittwoch 10 bis 12 Uhr
Donnerstag 15 bis 17 Uhr
sowie Termine nach Vereinbarung
Tel. 06078 7591694
Mail

 

Die Aufgabenfelder der Migrationsbeauftragten sind:

  • Vermittlung von Wissen und Kompetenzen, Informationen, Materialien, etc.
  • Vernetzung mit bzw. zwischen allen beteiligten Akteuren in der Integrationsarbeit (Kooperationspartner sind u.a. Landkreis Darmstadt-Dieburg, Sozialträger wie Diakonisches Werk, Ev. Dekanat, lokale Vereine, etc.)
  • Begleitung und Unterstützung engagierter Bürgerinnen und Bürger in der Integrationsarbeit in Kooperation mit der Bürgerstiftung Groß-Umstadt sowie der Umstädter Ehrenamtsagentur.
  • Konzepte der lokalen Sozial- und Integrationsarbeit entwickeln und steuern.

 

Engagement-Netzwerk „Integration@Groß-Umstadt“ - Engagierte Projektgruppen und Aktivitäten

Bezahlbarer Wohnraum gesucht - Was Vermieter wissen müssen

 

Runder Tisch

Protokoll vom 14.11.2018

Protokoll vom 11.06.2018 

Protokoll vom 05.12.2017

Protokoll vom 30.06.2017

 

Einladung zum Projekt ´zusammen_leben´

Im vergangenen Jahr fand sehr erfolgreich das Pilotprojekt ´Mensch_sein´ statt, ein inklusives Theaterprojekt in Kooperation mit dem Jugendbildungswerk des Landkreises Darmstadt-Dieburg und dem Migrationsbüro der Stadt Groß-Umstadt. Nun startet eine Neuauflage, und alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

´Zusammen_leben´ ist der Titel des Projekts. Durch gemeinsames Bewegen und verschiedene spielerische Übungen aus der Welt des Improvisationstheaters ist es möglich, dass sich die TeilnehmerInnen als Gruppe annähern und sich gegenseitig kennenlernen, ohne dass dabei der individuelle Lebenslauf eine Rolle spielt. Im weiteren Verlauf besteht das Angebot, sich mit Vielfalt und Vorurteilen auseinandersetzen und je nach Interessensschwerpunkt kleine Szenen zu den Themen zu entwickeln. Mögliche Fragestellungen könnten sein: Wie erleben wir diese Themen in unserem Alltag? Was wollen/können wir verändern? Wie sieht für uns ideales Zusammenleben aus?

Diese Szenen können Sprache und Bewegung enthalten, aber auch stumme, unbewegte und pantomimisch sein. Alle denkbaren darstellerischen Mittel können je nach Lust und Laune eingesetzt werden. Abschließend soll aus diesen Einzelszenen ein zusammenhängendes Theaterstück entstehen, inklusive einer Präsentation am Ende der Projektzeit.

Teilnehmen können alle Menschen verschiedenen Alters aus Groß-Umstadt und Umgebung, insbesondere Jugendliche bzw. junge Erwachsene dürfen sich angesprochen fühlen. Es gibt aber keine Altersbeschränkung. Sprachliche oder andere gefühlte Hürden sollen die Teilnahme nicht einschränken. Theatererfahrung ist nicht notwendig.

Projektstart und Gelegenheit zum Reinschnuppern ist am Samstag, dem 16. Februar um 10 Uhr (bis 14 Uhr), ab 20. Februar bis 12. Juni läuft das Projekt immer mittwochs von 18 bis 20 Uhr im Rittersaal des Pfälzer Schlosses, Pfälzer Gasse 16. Der Zugang ist barrierefrei.

Projektleitung: Corinna Storbeck, Studentin der angewandten Theaterwissenschaft, zu erreichen unter zusammen_leben@posteo.de in Zusammenarbeit mit Lars Richter, Jugendbildungswerk Darmstadt-Dieburg, Tel. 06151 881-1355, jbw@ladadi.de und Benjamin Magsam, Migrationsbüro der Stadt Groß-Umstadt, Tel. 06078 7591694, benjamin.magsam@gross-umstadt.de.

 

Café Global

Logo: FlüchtlingscaféAm 31. März 2019 laden die Veranstalter alle Groß-Umstädter Bürger wieder herzlich ein zum Café Global im evangelischen Gemeindehaus, Pfälzer Gasse 14. Aktive Mitwirkung und Spenden fürs Buffet sind herzlich willkommen.

Am 3. März wurde das „Potschen“ ausprobiert, das Drucken von Fotos auf Holzbrettchen. Das ist so gut angekommen, dass es am 31. März wiederholt werden soll - auch, weil sich etliche Kinder haben fotografieren lassen, um eine geeignete Vorlage zu haben. Vorbereitet ist auch ein Gesprächstisch zum Thema „Lebenslauf“.

Beginn des Cafés ist wie gewohnt um 15:30 Uhr. Erfahrungsgemäß klingt die Zusammenkunft dann gegen 18 Uhr aus. Buffetspenden sind wieder herzlich willkommen. Weiter geht’s dann am 28. April, 26. Mai und 30. Juni.

 

Lernraum

Seit Ende 2017 gibt es den Lernraum. Dort werden Migrant*innen bei Hausaufgaben oder Unterrichtsstoff aus Ausbildung und Schule unterstützt, oft geht es auch nur darum, "reden üben".

Gerade in den letzten Wochen stoßen die Lernbegleiter*innen wegen der großen Nachfrage und des großen Erfolgs an ihre Grenzen. Deshalb werden weitere Engagierte gesucht. Vielleicht gibt es sogar Menschen, die Englisch oder Mathematik betreuen könnten. Vorkenntnisse zur Lernbegleitung sind willkommen, aber nicht notwendig.

Die Öffnungszeiten des Lernraums sind montags und mittwochs von 19 bis 21 Uhr, dienstags und donnerstags von 16 bis 18 Uhr und samstags von 11 bis 13 Uhr.

Die Räumlichkeiten sind im Jugendzentrum in der Hanna-Kirchner-Straße 5 im ersten Stock.

Wenn Sie sich mitmachen wollen oder einfach erst mal schnuppern, kommen Sie gerne direkt zu den Öffnungszeiten zu den vorhandenen Betreuern dazu. Oder nehmen Kontakt auf (Mig-Büro und/oder UmEA).

Das Team freut sich über jede Verstärkung.“

 

Fahrradkeller

Fahrradausgabe jeweils am 1. und 3. Mittwoch im Monat ab 18 Uhr am Pfälzer Schloss-Keller.

Es gilt folgende Preisliste:

  • Fahrrad für Erwachsene (10 € bis 30 €)
  • Kinderfahrrad, bis 24“ (5 €)
  • Mantel (10 €)
  • Schlauch (5 €)

Kontakt:  Mail oder Tel. 0171 5519382.

Wegen der großen Nachfrage können Fahrräder nur an Geflüchtete/Bedürftige abgegeben werden, die in Groß-Umstadt gemeldet sind. Daher bitte neben dem Ausweis auch eine Meldebescheinigung mitbringen! Die Fahrräder werden den Empfängern zur Nutzung überlassen (nicht übereignet), so dass Weitergabe bzw. Verkauf oder, was in der Vergangenheit leider auch schon vorgekommen ist, eine „Entsorgung“ durch Dritte unzulässig sind. Das Team bemüht sich, defekte Räder zu reparieren bzw. die Reparatur durch die Flüchtlinge selbst anzuleiten. Das Team sind: Edmund und Maria Dietze, Jörg Naumann, Hussam Kijijaan, Sabine Klöpfer, Klaus Dummel.

Profil des Projektes

 

Spendenkonten Flüchtlingshilfe

Ein eindrucksvolles, höchst erfreuliches Ergebnis zeigt die Bilanz auf den beiden Spendenkonten bei Sparkasse und Volksbank, die der Förderverein Bürgerstiftung Groß-Umstadt e.V. im März 2015 eingerichtet hat. Bis zum 31.12.2015 gingen insgesamt 24.169,24 € ein, zusätzlich liegt bereits eine Zusage für 2016 über 3.500 € vor.

Woher kommen die Spenden?
Insgesamt haben sich 109 Einzelspender beteiligt neben einer nicht bestimmbaren Zahl von Spendern bei Sammelaktionen. Die Höhe der einzelnen Spenden liegt bei Einzelpersonen zwischen 5 und 2.000 €, Spender dieser höchsten Einzelspende ist Will Schaumann aus Groß-Umstadt. Höchstbetrag von institutionellen Spendern sind bisher 5.000 €, die von der Jubiläumsstiftung der Sparkasse Dieburg als Bürgerspreis an Lorena Heil, Initiatorin des Umstädter Flüchtlingscafés, gingen; das Preisgeld wurde an das Flüchtlingskonto weitergereicht. 3.500 € stammen von der Frankfurter Stiftung Citoyen und sind zweckgebunden für den Flüchtlingsbus, den die Bürgerstiftung daraufhin im Dezember für notwendige Fahrten für ein Jahr anmieten konnte. Eine weitere Rate in derselben Höhe ist zugesagt. 1.250 € sind das Ergebnis einer Spendenaktion zum 60.Geburtstag von Frau Pfarrerin von Bremen. Mehrere Kirchenkollekten und Sammelaktionen wurden dem Spendenkonto zugeführt. Allein 3.500 € brachte der Spendenaufruf in der Traueranzeige für Christian Flöter.

Eine Reihe von Spenden wurden gezielt für bestimmen Flüchtlingsprojekte gewidmet, so u.a. für Asyl-Frauen (1.125 €), für ein Gartenprojekt (860 €), für Musikprojekte (640 €), für Fahrräder für Flüchtlinge (200 €) sowie für unbegleitete minderjährige Ausländer „UMAs“ ( 460 €). Diese Mittel werden jeweils gesondert verwaltet und zweckentsprechend verwendet.

Wofür wurden die Spendengelder ausgegeben?
Den größten Umfang nehmen die Ausgaben für Lehr- und Lernmaterial in den ehrenamtlich organisierten Sprachkursen ein, denn das Beherrschen der deutschen Sprache ist Schlüssel und Schwerpunkt für die Integration der Flüchtlinge (1.360 €). Der Transport von Flüchtlingen zu Arzt- und Behördenbesuchen, zum Einkaufen und zu kulturellen Veranstaltung usw. wurde über weite Strecken des Jahres durch Ehrenamtler mit Privat-PKW geleistet – dafür wurden Tankgutscheine in Höhe von insgesamt 600 € ausgegeben. Entlastung bringt hier der Flüchtlingsbus, mit dem auch die Ortsteile besser in die Integrationsangebote einbezogen werden können. Für die Busmiete sind die oben genannten Mittel der Stiftung Citoyen bestimmt, die Betriebskosten werden aus dem Spendentopf beglichen. Im Projekt „Fahrräder für Flüchtlinge“ wurden gespendete Räder repariert und in einen verkehrssicheren Zustand gebracht (510 €). Im Sommer wurden zwei Schwimmkurse für Flüchtlingskinder organisiert, die alle regelmäßigen Teilnehmer mit dem Freischwimmer und dem Seepferdchen bzw. die Jüngsten mit dem Pinguin-Abzeichen abschließen konnten (970 €). Mit kleineren Beträgen konnte jeweils die Arbeit und Integration von Kindern und Jugendlichen unterstützt (460 €) und bei irgend sonst aufgetretenen Engpässen geholfen werden (200 €).

Wie werden die Spendengelder verwaltet und kontrolliert?
Die Spendenkonten verwaltet der Förderverein Bürgerstiftung Groß-Umstadt e.V. Über die Ausgaben entscheiden die Vorstände von Stiftung und Förderverein im Einvernehmen mit dem Runden Tisch „Flüchtlinge & Asyl“ in Groß-Umstadt, der regelmäßig tagt. Die Rechnung wird nach dem Vereinsrecht geprüft und ist dem Finanzamt zur Prüfung der Gemeinnützigkeit vorzulegen. Derzeit sind – nach Abzug zweckgebundener Spenden und Rückstellung für den Flüchtlingsbus – rd. 3.600 € verfügbar. Nachdem der Flüchtlingsstrom nicht abreißt, wird die ehrenamtliche Unterstützung für die Integration der ankommenden Menschen weiterhin sehr wichtig bleiben. Dabei kann die Arbeit der Behörden und der hauptamtlichen Helfer bei Landkreis, unserer Stadt und dem Diakonischen Werk, das inzwischen mit der sozialen Betreuung beauftragt ist, nicht ersetzt, aber doch auf wesentlichen Feldern ergänzt werden. Dafür ist ehrenamtliches Engagement und flankierend auch in Zukunft Geld von Nöten. Daher bittet die Bürgerstiftung weiter um Spenden.

Die Spendenkonten für die Flüchtlingsarbeit beim Förderverein Bürgerstiftung Groß- Umstadt e.V. lauten:

  • Sparkasse Dieburg: DE19 5085 2651 0110 1338 57
  • Volksbank Odenwald e.G.: DE48 5086 3513 0104 3726 03

Die Spenden sind steuerlich abzugfähig. Sofern eine Spendenbestätigung für das Finanzamt gewünscht wird, bitte die Adresse auf dem Überweisungsträger angeben.
Allen Spendern und Unterstützern gilt großer Respekt für Ihr Engagement. Im Namen von Bürgerstiftung und Rundem Tisch, aber sicher auch der Flüchtlinge und AsylbewerberInnen in Groß-Umstadt sei für Ihre Spenden in Form von Zeit und Geld ganz herzlich Dank gesagt. (Klaus Dummel Schatzmeister)

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