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Trinkwasser & Landwirtschaft

s. auch Stadtwerke Groß-Umstadt

Karte der Wasserschutzgebiete

BODENATLAS - Daten und Fakten über Acker, Land und Erde

 

„Wasser und Nitrat - Zukunft der Trinkwasserversorgung in Groß-Umstadt“

Am 24.04.2017 fand in Groß-Umstadt eine Bürgerversammlung statt, ca. 250 Besucher waren gekommen. Eine hochkarätig besetzt Expertenrunde zeigte auf, wie und unter welchen Bedingungen Nitrat ins Grundwasser gerät. Über die jeweiligen Hintergründe und seit vielen Jahren laufenden Bemühungen, die Nitrateinträge zu verringern, sprachen:

  • Dr. Georg Berthold (Hessisches Landesamt für Naturschutz, Umwelt und Geologie - HLNUG) - Präsentation zum Thema: "Überwachung der Grundwasserbeschaffenheit sowie die Umsetzung der EG-Wasserrahmenrichtlinie in Hessen"
  • Dr. Martina Bodem (Regierungspräsidium Darmstadt) - Präsentation zum Thema: "Wasserschutzgebiet Brunnen 1-5"
  • Dr. Angela Homm-Belzer (Arbeitsgemeinschaft Gewässerschutz und Landwirtschaft - AGGL) - Präsentation zum Thema: "Grundwasserschutzorientierte landwirtschaftliche Beratung"
  • Hans-Günter Mitzko (Stadtwerke/Stadtverwaltung Groß-Umstadt).

Für eine kurzfristige Nitratsenkung stehen 2 Lösungsvarianten zur Wahl:

  • Umkehrosmoseanlage mit Sicherung der autonomen Wasserversorgung: ca. 3 Mio. Euro Investitionssumme, erhöht den Wasserpreis (aktuell 2,21 €) um ca. 38 Cent pro cbm.
  • Zukauf von Wasser über den Zweckverband Gruppenwasserwerk Dieburg und Aufgabe der autonomen Wasserversorgung: ca. 3,7 Mio. Euro Investitionssumme, erhöht den Wasserpreis um ca. 31 Cent pro cbm.

Darüber hinaus besteht weiterhin die Aufgabe, einen „dauerhaft guten qualitativen Zustand des Grundwassers“, zu erlangen, wie es die EU-Wasserrahmenrichtlinie fordert.

 

 

Neuer Kooperationsvertrag für das Wasserschutzgebiet Groß-Umstadt, Brunnen 1-5

Logo: AGGLDer Kooperationsvertrag stellt in den Auflagen zur Bewirtschaftung der Flächen im Wasserschutzgebiet eine Alternative zur Verordnung des Regierungspräsidiums dar. Im Vergleich zum alten Vertrag hat sich einiges geändert. Zum einen ist das Gebiet deutlich größer geworden, denn große Teile der Gemarkungen Heubach, Wiebelsbach, Frau Nauses, Lengfeld, Zipfen, und Hering befinden sich in der Zone III B. Zum anderen wurde in dem neuen Vertrag ein deutlicher Schwerpunkt auf Bodenbearbeitung und Saattermine gelegt. Auch für die erweiterte Schutzzonen II wurde ein Kompromiss gefunden, der sich im geänderten Rahmenvertrag widerspiegelt.

AGGL Kooperationsvertrag

AGGL Rahmenvertrag

AGGL NAG-Karte

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