KS Projekte & Aktionen

Besuch vom Kleestädter Obst- und Gartenbauverein

Am 12. Juni war der örtliche Obst- und Gartenbauverein im städtischen Kindergarten Kleestadt zu Besuch und irgendwie passte es, dass es ausgerechnet an diesem Tag heftig regnete. Denn Georg Grimm und Rosie Göckel hatten Erde und allerlei Pflanzen für die Hochbeete in der Betreuungseinrichtung dabei - und die sollten nach dem Einpflanzen ja gut gewässert werden.

Der strömende Regen konnte die fleißigen Helfer nicht abhalten genau hinzuhören, was Pflanzen alles zum Wachsen brauchen und wie sie eingepflanzt werden. So kamen u.a. Zucchini, Tomaten, Gurken, Radieschen und Möhren ins Beet, leckeres Gemüse, über das sich alle Kinder sich einig waren: Das schmeckt uns! Auch über die kleinen Sonnenblumen freuten sie sich, sie werden den Garten im Spätsommer verschönern. Mit vielen neuen Eindrücken und Erfahrungen versorgt bedankten sich alle für die tolle Aktion!

 

Wie sich die Tage entwickeln …

Im Mai fanden in der Kita Kleestadt zwei Projektwochen statt, die ganz unter dem Motto standen: „Mal sehen …“. Die Kinder waren in 4 altershomogene Gruppen eingeteilt, befanden sich also nicht in ihren üblichen Gruppenverbänden und Räumen, es gab auch kein von langer Hand vorbereitetes Projektthema - vielmehr galt der situationsbezogene Ansatz: Die Kinder waren eingeladen, zueinander zu finden, ihre Wünsche und Spielideen zu entwickeln und sich gemeinsam in Aktion zu begeben.

So hatte eine Gruppe „nur“ eine Musikkiste im Raum, darin Gegenstände und Instrumente zum Spielen, Rasseln, Trommeln, Klingeln. Wie würden sie sich ihnen annähern, sie nutzen und wie würde das Verhalten untereinander gelingen? Würden sie alles eigenständig ausprobieren, einander zuhören und Spaß haben beim Musizieren? Erwartungsgemäß dauerte es eine Weile, bis die ersten initiativ wurden, aber schon bald klang es bunt durcheinander, und die Kinder versanken in ihrer eigenen Welt. Selbstverständlich waren Erzieherinnen dabei, gaben kleine Hilfen und Unterstützung. Aber einmal nicht von den Erwachsenen bespaßt zu werden, sondern sich selbst und eigene Wege finden war gelungen. Daraus entwickelten sich dann weitere Ideen. Eine Klang-Geschichte wurde vorgelesen, die haben die Kinder eigenständig musikalisch untermalt, es wurden Rasseln aus Joghurtbechern gebastelt und fleißig genutzt. Im weiteren Verlauf wurden auch noch Trommeln und eine Gitarre ins Repertoire aufgenommen und ausprobiert.

IEine andere Gruppe - ebenfalls in neuem Raum, anderer Umgebung und mit anderen Angeboten ausgestattet - begann sich in das Thema Fahrzeuge und Farben zu finden. So wurden Autos gemalt, gepuzzelt und natürlich mit Modellen gespielt, weiterhin entstand die Idee, aus einem Karton einen Bus zu basteln und einen Zug mit mehreren Waggons zu entwickeln, auf denen je einem Kind Platz nehmen konnte. Ein gemeinsames Bus-Lied wurde mit Gestik und Mimik begleitet, eine lustige Reise voller Emotionen. Weitere Fahrzeuge haben die Kinder mit Hand- und Fußabdrucken gestaltet, ausgeschnitten, gesägt, bemalt …

In Gruppe 3 ging es bunt zu. Zunächst spielten Mädchen und Jungen getrennt, wobei erstere schnell Spielideen suchten und fanden, die Jungs sich zunächst mit sich befassten und kleinere Reibereien untereinander austrugen. Doch bald entstand gemeinsames Spiel auf dem Autoteppich in unterschiedlichen Rollen und - natürlich - mit Polizei. Andere spielten Hunde- und Löwenfamilie mit Vater, Mutter, Kind und den ihnen zugedachten Rollen. Dazu wurden Löwen gebastelt oder mit Wasserfarben gemalt. Wiederum andere Kinder bevorzugten den Spielplatz im Freien, den Zaubersand oder die Hängeschaukel, Rädchen und Roller fahren oder ein schon öfter gesehenes Eichhörnchen zu beobachten.

Die 4. Gruppe war in der Sporthalle und entdeckte für sich Fangen und Fußball spielen, einen Bändertanz, Lieder singen, große Bälle rollen, Roboter erfinden, malen und Rollenspiele … Auch hier konnte und durfte viel Unterschiedliches passieren, irgendwann stellten sie fest, dass keine Stühle in der Halle waren, also wurden sie aus den Gruppenräumen herbeigeholt.

Immer wieder ging es also um Selbstfindung, -wahrnehmung und -wirksamkeit, um freies Entfalten - als Gegenmodell zum vorgefertigten Konsumieren. Die Erzieherinnen konnten durch die etwas andere Vorgehensweise besonders gut auf die Bedürfnisse der Kinder eingehen, was am Ende zu sehr positiver Rückmeldung von Kindern und Eltern beigetragen hat. So ganz nebenbei ging es um „Regeln einhalten“, „Respekt und Rücksichtnahme“, Verhalten in der Gruppe, am Tisch und im Morgenkreis.

 

Zigarettenkippen, Dosen, Scherben und Co.

Der Hessische Bildungs- und Erziehungsplan für die Kitas sieht „Ökologisches Grundverständnis und praktischen Umweltschutz“ in der pädagogischen Arbeit vor, und die Erzieherinnen der Einrichtungen erachten es als wichtig, Kinder zu einem achtsamen Umgang mit ihrem Umfeld und ihrer Umwelt anzuregen und ihr umweltbewusstes Handeln zu stärken. Wie wenig das bei manchen Menschen ausgeprägt ist, sehen die Kinder immer wieder bei Spaziergängen und Ausflügen, denn überall liegt achtlos weggeworfener Müll herum: Verpackungen, Dosen, Zigarettenstummel, …

Da kam der Kita Kleestadt der „Sauberhafte Kindertag“ am 07. Mai, ausgerufen von der Hessischen Landesregierung, gerade recht. An diesem Dienstag machte sich eine Gruppe auf den Weg zu einer ungewöhnlichen „Schatzsuche“ - eine Schatzsuche zum Thema Umweltschutz. Mit Handschuhen ausgerüstet - jedes Kind bekam nur einen, um nicht noch mehr Müll zu produzieren - ging es los, um zuerst mal vor der „eigenen Haustüre zu kehren“. Umso erschrockener waren alle, dass dort tatsächlich einiges an Müll zu finden war, von zahlreichen Zigarettenkippen, über Zigarettenpackungen, Dosen, Scherben, usw. Und leider lagen dort am nächsten Morgen schon wieder Zigarettenstummel, obwohl alles erst gesäubert worden war. Nun werden die Kinder selbst gestaltete Schilder aufhängen mit der Bitte: „Liebe Eltern, denkt doch bitte daran, dass vor dem Kita-Gelände gar nicht geraucht werden darf“.

Nachdem im Nahbereich schon ein paar Tüten voll Müll zusammengekommen waren, führte der Rundgang weiter über den Wasserspielplatz, am Wald über die Straße, weiter in den Sälzerweg, in die Untergasse und zurück zum Kindergarten. Die „Schatzsuche“ war sehr ergiebig, auch wenn sich über solcherlei Schätze niemand freut.

 

Frühlingsfrühstück in der Kita

Am Samstag, dem 06.04.2019, veranstaltete die Kita Kleestadt ihr diesjähriges Frühlingsfrühstück. Die Erzieherinnen, Kinder, Eltern, Opa, Omas, etc. trafen sich an diesem Tag von 10 bis 12 Uhr in der städtischen Einrichtung, um gemeinsam zu frühstücken und einen schönen Vormittag zu verbringen.

Schon Wochen zuvor hatten die Kinder mit ihren Erzieherinnen Frühlingslieder geübt und Osterdekoration gebastelt. Nun war es Zeit, den Eltern und Gästen die Lieder vorzutragen, wofür es brausenden Applaus gab. Für das gemeinsame Frühstück hatten die Erzieherinnen und die Eltern ein Buffet aufgebaut. Bei der großen Auswahl an kostbaren Leckereien war für jeden Geschmack etwas Ansprechendes dabei. Parallel waren Bastelarbeiten im Angebot, Eltern und Kinder genossen einen rundum kurzweiligen Vormittag. Gegen 12 Uhr kamen alle Kinder nochmal zum Abschlusskreis zusammen und mit den Klängen eines Schlussliedes im Ohr gings nach Hause ins Wochenende.

 

Mit Helau durch Kleestädter Gassen

Am Rosenmontag um 10 Uhr starteten die Kinder der Kita Kleestadt mit ihren Erzieherinnen und einigen Eltern zu einem beeindruckenden, lustigen und ausgelassenen Faschingsumzug durch den Ortskern von Kleestadt. An allen Wegkreuzungen und in den Gassen hatten sich weitere Eltern, Großeltern, Nachbarn und sogar eigens angereiste Fans aufgestellt, um die Kinder mit Alaaf und Helau zu begrüßen und reichlich „Kamelle“ zu werfen … so dass die Kinder im Wortsinne alle Hände voll zu tun hatten beim Einsammeln und Verstauen der süßen Sachen in die vorsorglich mitgebrachten Tüten.

Mit Rasseln, Tröten und Gesang schlenderte der fröhliche Festzug durch Kleestadt, um die Wintergeister zu vertreiben und den kommenden Frühling zu begrüßen. Wundervolle Kostüme und liebevoll geschminkte Gesichter waren eine Schau, die Eltern hatten ganze Arbeit geleistet. Schon Wochen vorher hatten die Kinder Girlanden, Drachen, Masken und allerlei bunte Deko gebastelt und das Schminken geübt.

Die Unterstützung und Begeisterung der Erwachsenen an der ganzen Strecke und insbesondere der Kleestädter Feuerwehr, die für einen sicheren Verlauf sorgte, machte offensichtlich Eindruck, die Kinder waren stolz und zeigten sich sehr beeindruckt von der Wirkung, die sie hervorriefen.

 

Funkel, funkel kleines Licht

Am Montag, dem 12.11.2018, feierte die Kita Kleestadt ihr diesjähriges Laternenfest. Mit Anbruch der Dunkelheit starteten die Kinder der Kita gemeinsam mit ihren Eltern den bunten Laternenumzug durch Kleestadt.

Die mit viel Liebe und Geduld selbstgebastelten Laternen leuchteten in vielen verschiedenen Farben in der Dunkelheit. Am Wegesrand hatten viele Anwohner Kerzen aufgestellt, um zusätzlich für Beleuchtung zu sorgen. Ein schöner Anblick, der die Kinderaugen zum Strahlen brachte.

Wieder am Kindergarten Kleestadt angekommen, wurde von zwei Kindern allen Anwesenden ein Martinsspiel vorgeführt. Das darin vorkommende Sankt Martins Lied sangen alle Kinder fleißig mit. Zum Abschluss gab es für die Kinder Kinderpunsch und für die Erwachsenen Glühwein. Abgerundet mit einer leckeren Kartoffelsuppe war dies ein rundum gelungener Martinsabend.