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Stadtteile

Dorndiel

Mit 460 Einwohnern (Dez. 16) ist das typische Haufendorf der kleinste Stadtteil Groß-Umstadts, und liegt in einem Talkessel in östlicher Richtung.
1418 noch Dorndylle genannt, ist Dorndiel seit 1567 als  solches benannt und bedeutet so viel wie "Dornzaun" (Dorn=Dorn, diel=mhd. dulle, Zaun). Seit 1817 gehört das Dorf zu Hessen.
Sehenswert ist die alte katholische Kirche, welche 1792 erbaut und 1924 verlängert wurde. Bemerkenswert sind drei Altarfiguren mainfränkischer Herkunft. Sie haben in dem inzwischen neu erbauten Gotteshaus ihren Platz.

 

Heubach

Heubach liegt ruhig und abseits vom Verkehr in einem Seitental an der Grenze des Buntsandstein-Odenwaldes und hat 1.755 Einwohner (Dez. 16).
Von Heipach (1303) über Haupach an der Wiesen (1400) und Hawpach (1524) gehört unser heutiges Heubach seit 1803 zum schönen Hessenland.
Der Stadtteil hat drei Kirchen, davon ist die ehemalige reformierte die älteste. Ihr Turm stammt aus dem 11. Jahrhundert, Schiff und Chor wurden 1754/59 wieder aufgebaut. Um dieselbe Zeit entstand das lutherische Gotteshaus mit seiner schönen Fassade. Die katholische Kirche, ein Sandsteinbauwerk, stammt aus der jüngsten Vergangenheit.

 

Kleestadt

1.480 Einwohner (Dez. 16) leben in Kleestadt was abgeleitet soviel bedeutet wie Grabhügel.  In seinem ursprünglichen Kern ein Haufendorf.
Kleestadt wird als Besitz der Herren von Eppstein um 1250 zum ersten Male urkundlich erwähnt. Bis 1425 bleiben sie Besitzer. In diesem Jahr verkaufte Gottfried von Eppstein das Dorf an seinen Neffen Reinhard Graf von Hanau. Dieses Geschlecht übte bis zu seinem Aussterben im Jahre 1736 die Hoheitsrechte aus. Seit der Mitte des 15. Jahrhunderts gehört Kleestadt zum Amt Babenhausen.
Nicht nur die Pestzeit 1634/35, die nur 11 Einwohner überlebten, auch die unklaren Zugehörigkeitsverhältnisse wirkten sich nachteilig auf die Entwicklung von Kleestadt aus. Von 1736 bis 1810 war es Spielball verschiedener Landesherren. Nach vielen Streitigkeiten kam der Ort 1810 endgültig an Hessen-Darmstadt.
Das Ortsbild wird auch heute noch von der Kirche, die aus dem 15. Jahrhundert stammt, beherrscht. Die sehenswerte, flach gedeckte Pseudobasilika hat ihre Vorbilder in der Nachbarschaft - Umstadt und Babenhausen. Bis zum Jahre 1977 wurde die Gemeinde von dem unmittelbar neben der Kirche stehenden Rathaus (erbaut 1903) verwaltet.

 

Klein-Umstadt

Das ehemalige Haufendorf liegt nördlich in einer flachen Mulde des Lößgebietes und wird bewohnt von 2.094 Einwohnern (Dez. 16).
Damals noch als ville Unstat (1361), Onstad (1437) oder Clein Umbstadt (1552) bekannt war Klein-Umstadt von einer Mauer umgeben.
Auch noch heute bestimmt die um 1425 erbaute Wehrkirche das Bild des Stadtteils. Der einstige Freihof mit seinem Fachwerk aus dem 16. Jahrhundert ist heute baulich verändert. Eine dort und am Evangelischen Pfarrhaus angebrachte Wappentafel erinnern an das Geschlecht der Schelle von Umstadt. Das Relief des heiligen Wendelin ist in Zusammenhang mit der gleichnamigen Kapelle (Ende 15. Jahrhundert) in den Weinbergen zu bringen. Ein Großbrand im Jahre 1865 äscherte das Dorf nahezu völlig ein.

 

Raibach

Das kleine Dorf Raibach liegt mit seinen 873 Einwohnern (Dez. 16), am Ende eines gleichnamigen Tales, das von einem Bach durchflossen wird. Das Dorf ist am Südhang erbaut und hat auch dort seine Erweiterung erfahren. Es wird als Weinort im 17. Jahrhundert erstmals erwähnt.
Das Straßendorf Raibach war damals benannt als  Rippach (1392), Rayppach (1616) und  Pfalzraibach (1892) und gehört seit 1803 zu Hessen. Unübersehbar ist die Dorfkirche mit einem aus einheimischen Sandsteinen erbauten Portikus.

 

Richen

Richen liegt mit 1.614 Einwohnern (Dez. 16) in der Ebene vor den nördlichen Ausläufern des Odenwaldes.
1353 als Ryechen benannt, 1495 dann als Riechen gehört ebenfalls seit 1803 zu Hessen. Der Weinbau in dem Ort wird schon 1457 beurkundet. Typisch für den Stadtteil sind die vielen Bauernhöfe, zum Teil mit schönem Fachwerk, die meistens eine aus dem 18. Jahrhundert stammende rundbogige Einfahrt haben. Die Kirche ist ein Bauwerk aus dem Jahre 1758 und steht an der Stelle eines früheren Gotteshauses.

 

Semd

Das in einem fruchtbaren Lößgebiet westlich gelegene Dorf Semd wird bewohnt von 1.792 Einwohnern (Dez. 16). Die Ansiedlung wird von der Semme durchflossen.
1312 ist es als Semede, 1361 als villa Semme und 1567 als Semptt benannt und findet seine Zugehörigkeit zu Hessen seit 1803.
Auch in Semd wurde Weinbau betrieben. Gemarkungsbezeichnungen erinnern daran. Mittelpunkt des Haufendorfes ist die Kirche, die 1793 zur heutigen Gestalt erweitert wurde. Der Turm ist älteren Datums.

 

Wiebelsbach

1.179 Einwohner (Dez. 16) leben südöstlich der Stadt in einem Seitental. Wiebelsbach ist als Weinort schon im 16. Jahrhundert erwähnt und gehört auch seit 1803 zu Hessen.
1303 trägt es den Namen Wupelspach, 1391/1400 den Namen Nieder- und Oberwipelspach und ab 1439 den Namen Wybelspach.