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Abschieds- und Sommerfest

Wenn die Hälfte der Groß-Umstädter Waldkindergartenkinder die Einrichtung verlässt und sich auf die Einschulung freut, dann muss das auch gebührend gefeiert werden. Unter dem Motto „1001 Nacht, jetzt wird Musik gemacht“ feierte man am Donnerstag, dem 06.07.2017, gemeinsam ein buntes Fest.

Das fand im Naturtreff am Rödelshäuschen statt, dem Ort, den die Kinder in ihrer Waldkindergartenzeit von Mai bis Oktober jeden Donnerstag sehr gerne besuchen. Mit vielen Ideen zum Programm, wie z. B. Bauchtanz, Trommelpercussion, orientalischem Essen und einem Märchen-Erzähler-Zelt, hatten sich die zukünftigen Schulkinder mit Unterstützung ihrer Walderzieherinnen wochenlang vorbereitet.

Die Eltern organisierten das orientalische Essen und die Waldpädagoginnen bereiteten das orientalische Ambiente vor. Bei sommerlichen Temperaturen kamen alle Eltern, Waldkinder, Geschwister und Großeltern am Naturtreff an. Nach der feierlichen Ansprache und dem Waldkinder-Begrüßungslied wurde das wohlduftende und orientalische Büffet eröffnet.

Die zukünftigen Schulkinder führten ihre „Bauchtanzchoreografie und Trommelsession“ vor und wurden mit tosendem Applaus belohnt. Danach konnten alle Kinder im orientalisch ausgestattetem Märchenzelt bei einer orientalischen Tee-Zeremonie der Geschichte vom „kleinen Muck“ lauschen. Zum Ende wurden alle 10 Kinder, die bald in die Schule starten, verabschiedet und mit dem „Fliegenden Teppich“ symbolisch aus dem Waldkindergarten hinausgeworfen.

Als Abschiedsgeschenk bekam jedes Schulkind seine Portfolio-Mappe, sein selbstgemachtes Zahlenbuch und einen kleinen Baum im Topf überreicht - und das alles in einer selbstbedruckten Stofftasche. Begleitet von guten Wünschen für den Start in die Schule, viel Freude und Erfolg beim Lernen und der Hoffnung, dass die Liebe und Achtung zur Natur in ihren Herzen bleiben möge, ging eine erlebnisreiche Zeit zu Ende.

 

Wildnispädagogischer Vormittag

Dank einer Geldspende in Höhe von 500 € konnte sich der Waldkindergarten der Stadt Groß-Umstadt einen besonderen Wunsch erfüllen und einen wildnispädagogischen Vormittag veranstalten.

Das Geld stammte vom Erlös des Büchermarktes, der sich mehrmals im Jahr großer Beliebtheit und Nachfrage erfreut und dessen Einnahmen stets für wohltätige Zwecke gespendet werden. Das Geld war längst überwiesen, Cornelia Dönhöfer und Christina Friedel vom Büchermarktteam ließen es sich aber nicht nehmen, zur symbolischen Geldübergabe am 19.07.2017 persönlich in den Waldkindergarten zu kommen und für alle sichtbar einen „Scheck“ über überreichen.

„Wir sind sehr dankbar für diese Initiative“, kommentierte Bürgermeister Joachim Ruppert die Spende, bei deren Übergabe er nicht dabei sein konnte, „sie zeigt die enge Verbundenheit unserer Bürgerinnen und Bürger mit den Betreuungseinrichtungen, mit der wertvollen Arbeit der Erzieherinnen und dem so wichtigen Auftrag, unseren Kindern eine stabile Persönlichkeit sowie einen reichen Erfahrungsschatz mitzugeben. Das sind erhebliche Geldbeträge, die die Einrichtungen für zusätzliche, ganz besondere Projekte verwenden können, dafür kann man nur dankbar sein.“

Verwendet worden war ein Teil der Spende für einen wildnispädagogischen Vormittag am 12.06.2017. Engagiert hatte das Kita-Team eine Pädagogin der Wildnisschule Wurzeltrapp, die mit der Aufgabe: „Baut einen wetterfesten Ein-Personen-Schlafplatz“ nach Groß-Umstadt gekommen war.

Mit einer Räucherzeremonie begrüßten sich alle Kinder, die Erzieherinnen und die Wildnispädagogin. Danach wurde im großen Kreis besprochen, was sie an diesem besonderen Tag erwarten wird. Dann ging es los in den Buchenwald. In der Nähe einer Wildschweinsuhle suchten alle zunächst viele Stöcke in verschiedenen Größen und Längen. Zwei Astgabeln wurden ineinandergesteckt und in den Waldboden gedrückt. Dann wurde ein langer Stock, der ungefähr die Körpergröße der Person hat, die sich den Schlafplatz baut, auf das Astgabelgerüst gelegt. Danach wurden Stöcke und Stöckchen der Größe nach an den langen Stock angestellt. Als dann das Gerüst der Schlafstelle stand, galt es, Blätter vom Waldboden zu sammeln und den Unterschlupf abzudichten.

Die Kinder waren in zwei Gruppen unterwegs, um zwei Schlafhütten bauen zu können. Zum Schluss wurden beide gegenseitig begutachtet und natürlich war ein Probeliegen angesagt. Der ultimative Test war dann der künstliche Regenschauer aus der Wasserflasche … einige undichte Stellen wurden durch eine Handvoll Blätter nachgebessert.

Ein fröhliches Fangspiel, bei dem es darum ging, Krähen, Mäuse und Greifvögel zu fangen, bildete den Abschluss dieses erlebnis- und lehrreichen Wildnistages. Ein herzliches Dankeschön gilt der Wildnispädagogin Sandra und dem Team vom Büchermarkt. Vom Rest der Spende wird noch eine große Feuerschale für den Waldkindergarten gekauft.

 

Abendwanderung

Am Freitag, dem 30.06.2017, waren die Kinder des städtischen Waldkindergartens Groß-Umstadt zu einer Abendwanderung von 20 bis 22 Uhr eingeladen.

Vor den beiden Bauwagen versammelten sich die Waldkinder zur abgemachten Zeit. Zur Begrüßung und Einführung bekamen sie eine Indianergeschichte erzählt, die von Mut und Kraft handelt. Mit federgeschmückten Kopfschmuck ging es dann in die Abenddämmerung und in den dunklen Wald hinein. Ziel waren die Schlafplätze im Buchenwald, die die Kinder 2 Wochen vorher bei einem wildnispädagogischen Tag angelegt hatten. Dort suchten sie gezielt nach Tierspuren und Fährten. Auf dem Rückweg begegneten die „Draußenkinder“ zu ihrem großen Glück vielen umherfliegenden Glühwürmchen. Mit viel Freude und Geschick konnten die Waldkinder ein paar Glühwürmchen mit ihren Händen einfangen und den am Parkplatz wartenden Eltern zeigen, um sie dann wieder freizulassen. Überglücklich und müde verabschiedeten sich die Kinder von diesem abenteuerlichen Abendausflug.

 

Kinder des Waldkindergarten unterwegs

Am Donnerstag, 11. Mai, unternahm der Waldkindergarten einen langen Ausflugstag. Morgens um 8 Uhr wurden die Waldkinder von ihren Eltern zum Radheimer Wartturm gebracht. Bei bestem Wetter kletterten die Kinder mit Begleitung die Holztreppe im Wartturm hinauf und genossen die schöne Aussicht. Nach dem gemeinsamen Frühstück ging die Wanderung, durch gelbe Rapsfelder entlang, zur Straußenfarm-Tannenhof, bei Schaafheim.
Nach einer 3/4 stündigen Wanderung kamen alle hoch motiviert an der Straußenfarm an. Dort wurden die Kinder schon erwartet und begrüßt. Die Kinder erfuhren viel Wissenswertes über die gigantisch großen Eier ( 1kg). Mit Hühnereiern konnten die Kinder auf einer Waage das Gewicht des Straußeneies aufwiegen (23 Hühnereier). Die männlichen Strauße haben schwarze Federn, die weiblichen Vögel besitzen ein graues Federnkleid. Sie leben auf der Farm in altersgleichen Gruppen und können bis zu 60 Jahre alt werden. Zum Schluss durften alle Waldkinder ein Straußenbaby streicheln. Da die Gruppe noch Zeit hatte, besuchten sie noch die Zwergschafe, die Kinder kullerten die gemähte Bergwiese hinunter und konnten im anschließenden Wald ihrer Lieblingsbeschäftigung, dem Spielen in der Natur, bis zum Abholen durch die Eltern, freien Lauf lassen. Überglücklich und ein wenig erschöpft konnten die Eltern ihre Kinder in die Arme nehmen.

 

Förster Willi Schäfer verabschiedet

Die Tatsache, dass Förster Willi Schäfer in den wohlverdienten Ruhestand geht, hatten die Kinder des Groß-Umstädter Waldkindergartens zum Anlass genommen, ihn am Freitag, den 18.12.15, zu einem kleinen Abschiedsfest in den Waldkindergarten einzuladen.
Mit einem stimmungsvollen Lichterlied, angezündeten Kerzen und einem Baumlied begrüßten ihn die Erzieherinnen und die Kinder recht herzlich. Sein Wunsch, ihm im Outdoor-Ofen Brot zu backen, konnte erfüllt werden. Mit klebrigen Brotteigfingern wurden kleine Flammeries geknetet und ausgerollt und mit Schmand sowie Apfel- und Birnenstücken belegt.

Die Kinder überreichten ihm noch ein Geschenk und wünschten ihm viel Freude und Gesundheit für die Zukunft, auch im Namen aller Eltern aus dem Waldkindergarten. Nach 16 Jahren waldpädagogischer Zusammenarbeit, sind alle auch ein bisschen betrübt. Aber schon im Januar wird die Tochter des neuen Försters im Waldkindergarten aufgenommen, und alle freuen sich schon auf die Zusammenarbeit mit dem neuen Forstmann und die schönen Erlebnistage am Rödelshäuschen.

Dass im Waldkindergarten manches Kind von seinem zukünftigen Beruf als Förster schwärmt, ist auch ein Hinweis dafür, wie sympathisch und beeindruckend Willi Schäfer als Mensch und Waldfreund auf die gesamte Einrichtung gewirkt hat. Nachhaltigkeit in Person …

 

Paella-Fest und Weinlese

„Noch einmal den Sommer genießen“, dachten sich die Eltern, Kinder und Erzieherinnen vom Waldkindergarten in Groß-Umstadt. An einem schönen Wochenende Anfang Oktober, bei wunderbarer Sonne und sommerlichen Temperaturen, genossen sie südländisches Flair bei der Zubereitung einer Paella.

Zwei Väter bestückten die Paella-Pfannen routiniert mit leckeren Meeresfrüchten, Hähnchen und Reis. Es zogen unglaubliche Düfte durch den Steinbruch und machten allen Ankommenden Appetit. Neue und ehemalige Eltern hatten Gelegenheit zum Austausch, Tische wurden zu langen Tafeln zusammengestellt und das „Kennenlernen“ machte Spaß. Die südländische Atmosphäre wirkte sich auch auf die Kinder aus, die ohne größere Programme in der Natur und im Sand ihre Spielthemen fanden. Dank des Engagements der Eltern war dieser Tag ein gelungener Start in das neue Kindergartenjahr.

Elternengagement zeigte sich auch einen Tag später. Die Großeltern und Eltern eines Waldkindes luden zur Weinlese in ihren Weinberg ein. Die Kinder halfen die Trauben schneiden. Ihre mitgebrachten Kinderscheren erwiesen sich dabei als gutes Werkzeug. Helle und dunkle Trauben wurden gelesen und in großen Gefäßen gesammelt. Natürlich durfte bei so viel Arbeit das deftige Winzerfrühstück nicht fehlen. Die Kinder genossen „Weck und Worscht“. Zum Schluss konnte die Vollerntemaschine bestaunt werden, die in unglaublicher Geschwindigkeit die Trauben von den Weinstöcken rüttelte.

Die tatkräftige Unterstützung durch einige Väter konnten die Walderzieherinnen auch bei dem Aufbau eines Lehmofens auf dem Gelände des Waldkindergartens erfahren. In vielen Arbeitsstunden wurde er dieses Jahr fertig gestellt. Das Verputzen mit Lehm und die Gestaltung mit Mosaiksteinen übernahmen die Kinder gemeinsam mit ihren Erzieherinnen.

Die Bereitschaft der Eltern sich in das Geschehen des Waldkindergartens einzubringen, ist sehr erfreulich und trägt zu einem lebendigen und abwechslungsreichem Programm im Waldkindergarten bei.

 

Kindergartenkinder schmücken Weihnachtsbäume

Längst ist es gute Tradition, dass in den beiden Verwaltungsgebäuden der Stadt Groß-Umstadt kleine Weihnachtsbäume die Mitarbeiter und die Besucher adventlich begrüßen. Deren Schmuck - und das ist eine weitere Tradition - kommt immer wieder von Kindergartenkindern, die vielfältig bemalte und beklebte Papierfiguren und -sterne, Tannenzapfen und Girlanden an den Bäumen im Rathaus und im ehemaligen Amtsgerichtsgebäude anbringen.

Diesmal aktiv waren die Kinder des Waldkindergartens, die den Baum im Rathaus schmückten und dem Bürgermeister und den zahlreichen „Zaungästen“ ein tolles „Nebel-Lied“ sangen, im Amtsgerichtsgebäude waren die Hortkinder des KIZ zum Baumschmücken gekommen und - schon ganz Schüler - haben sie den Hit „Ich ging wie ein Ägypter“ vorgetragen.

Beide Gruppen erhielten von Bürgermeister Joachim Ruppert persönlich einen Sack voller kleiner Überraschungen. Das Personal und die Passanten fanden viele lobende Worte über die gelungene Aktion, die offensichtlich allen Spaß und Freude bereitete - Danke an den Waldkindergarten und das „Kinderzentrum Pestalozzischule“.