Stadthallen-Kino

Am Dienstag, 17.12.2019, zeigt die Stadt Groß-Umstadt im Rahmen ihres Kulturprogramms wieder top-aktuelle Filme in der Stadthalle. Auf der Großleinwand mit bestem Ton und idealer Kinostimmung bei Popcorn, Erfrischungsgetränken und kleinen Snacks gibt es um 17:00 Uhr für Kinder und Jugendliche den Film „Shaun Das Schaf - Der Film: Ufo-Alarm“ (5,00 €) und im Abendprogramm um 20:00 Uhr „Deutschstunde“ (7,00 €). Karten gibt es nur an der Tageskasse.

Shaun Das Schaf - Der Film: Ufo-Alarm

Mit „Shaun das Schaf: Der Film - Ufo-Alarm“ präsentiert das Produktionsstudio Aardman erstmals ein Langfilm-Sequel zu einem seiner Erfolgsfilme. Dass es Shaun das Schaf trifft, ist dabei nur sinnig, hat der liebenswerte Unruhestifter doch schon als Fernsehserie gezeigt, wie gut sich Geschichten um ihn, seine Freunde und den Hof weiterspinnen lassen: Auf dem Hof des Farmers geht es mal wieder drunter und drüber, weil Shaun und die anderen Schafe ständig neuen Unsinn aushecken, den der Hütehund Bitzer dann abwenden muss. Da er sich schon nicht mehr zu helfen weiß, werden Verbotsschilder aufgestellt. Aber mit jedem neuen Schild fällt den Schafen auch neuer Unsinn ein, was ein weiteres Schild zur Folge hat. Das könnte ewig so weitergehen, doch dann taucht ein Außerirdischer auf der Farm auf, der nichts anderes als zu seinem Ufo zurück und nach Hause will. Shaun nimmt sich des Außerirdischen an. Das Abenteuer beginnt, während Häscher der Regierung hinter dem Außerirdischen her sind und der Farmer auf die geniale Idee kommt, auf seinem Land einen Ufo-Erlebnispark zu eröffnen. Großbritannien, USA, Frankreich 2019, 86 Minuten, ab 0 Jahren.

Deutschstunde

Anfang der 1950er Jahre in der alten Bundesrepublik: Der Jugendliche Siggi Jepsen sitzt in einer Besserungsanstalt. Als er einen Aufsatz zum Thema „Die Freuden der Pflicht“ verfassen soll, gibt der junge Mann ein leeres Heft ab, weil ihm zu viel zum Thema einfällt. Dafür kommt Siggi in eine Arrestzelle, wo er in einem langen Bericht seine Kindheit rekapituliert. Im Jahr 1943 lebt der elfjährige Siggi mit seinem Vater Jens Ole und der Mutter Gudrun im norddeutschen Kaff Rugbüll. Siggis Bruder Klaas dient an der Front, ab und zu kommt die ältere Schwester Hilke zu Besuch. Der Vater hat den „nördlichsten Polizeiposten Deutschlands“ inne, eine Aufgabe, die er ganz im Sinn des nationalsozialistischen Regimes pflichtversessen ausführt. Also belegt der Ordnungshüter den expressionistischen Maler Max Ludwig Nansen auf Geheiß von oben mit einem Arbeitsverbot, auch wenn er ihn schont seit der Jugend kennt. Siggi, der im Atelier des Malers ein und aus geht, soll das Verbot überwachen. Der Beginn einer mehrjährigen Gewissensqual ... Deutschland 2019, nach dem Roman von Siegfried Lenz, 125 Min., ab 12 J.