Bebauungsplan „Weinbergslagen Herrnberg/Knoß, Steingerück und Stachelberg“

Die Stadtverordnetenversammlung der Stadt Groß-Umstadt hat in ihrer Sitzung am 27.06.2019 den Bebauungsplan „Weinbergslagen Herrnberg/Knoß, Steingerück und Stachelberg“ als Satzung gemäß § 10 Abs. 1 BauGB beschlossen. Der Satzungsbeschluss wird hiermit gemäß § 10 Abs. 3 BauGB bekanntgemacht.

Gemäß § 10 Abs. 3 BauGB wird der Bebauungsplan, bestehend aus der Planzeichnung, dem Textteil zum Bebauungsplan, der Begründung und dem Umweltbericht mit Anlagen (Bestandskarte, Konzept zur Ausgleichsmaßnahme und Artenschutzbericht) sowie der zusammenfassenden Erklärung nach § 10a Abs. 1 BauGB, ab sofort zu jedermanns Einsicht bereitgehalten und über den Inhalt wird auf Verlangen Auskunft erteilt.

Der Bebauungsplan kann im Rathaus der Stadt Groß-Umstadt, Markt 1, 64823 Groß-Umstadt, Zimmer 0.03 (Abteilung Stadtplanung und Baurecht), während der Dienststunden eingesehen werden.

Zusätzlich kann der in Kraft getretene Bebauungsplan mit Begründung und zusammenfassender Erklärung i. S. d. § 10a Abs. 2 BauGB auch auf der Internetseite der Stadt Groß-Umstadt unter https://www.gross-umstadt.de/de/bebauungsplaene eingesehen werden.

Der Geltungsbereich des Bebauungsplanes umfasst folgende Teilflächen mit einer Gesamtfläche von ca. 78,3 ha:

  • Teilgeltungsbereich A mit den Weinlagen „Herrenberg“ und Knoß“ in der Gemarkung Groß-Umstadt, Flur 24 und 25
  • Teilgeltungsbereich B mit der Weinlage „Steingerück“ in der Gemarkung Groß-Umstadt, Flur 26 und 28
  • Teilgeltungsbereich C mit der Weinlage „Stachelberg“ in der Gemarkung Klein-Umstadt, Flur 2.

Hinweise

Gemäß § 44 Abs. 5 BauGB wird darauf hingewiesen, dass ein Entschädigungsberechtigter Entschädigung verlangen kann, wenn ihm aufgrund der Festsetzungen der Satzung die in §§ 39 bis 42 BauGB bezeichneten Vermögensnachteile entstanden sind. Er kann die Fälligkeit des Anspruches dadurch herbeiführen, dass er die Leistung der Entschädigung schriftlich bei der Stadt Groß-Umstadt beantragt. Ein Entschädigungsanspruch erlischt, wenn nicht innerhalb von drei Jahren nach Ablauf des Kalenderjahres, in dem die oben bezeichneten Vermögensnachteile eingetreten sind, die Fälligkeit des Anspruches herbeigeführt wird.

Gemäß § 215 Abs. 2 BauGB ist bei der Inkraftsetzung von Satzungen nach dem BauGB auf die Voraussetzungen für die Geltendmachung der Verletzungen von Verfahrens- und Formvorschriften und von Mängeln der Abwägung sowie die Rechtsfolgen nach § 215 Abs. 1 BauGB hinzuweisen. Es wird daher darauf hingewiesen, dass eine nach § 214 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 bis 3 BauGB beachtliche Verletzung der dort bezeichneten Verfahrens- und Formvorschriften, eine unter Berücksichtigung des § 214 Abs. 2 BauGB beachtliche Verletzung der Vorschriften über das Verhältnis des Bebauungsplans und des Flächennutzungsplans und nach § 214 Abs. 3 Satz 2 BauGB beachtliche Mängel des Abwägungsvorgangs gemäß § 215 Abs. 1 BauGB unbeachtlich werden, wenn sie nicht innerhalb eines Jahres seit dieser Bekanntmachung schriftlich gegenüber der Stadt Groß-Umstadt unter Darlegung des die Verletzung begründenden Sachverhalts geltend gemacht worden sind. § 215 Abs. 1 Satz 1 BauGB gilt entsprechend, wenn Fehler nach § 214 Abs. 2 a BauGB beachtlich sind.

Mit dieser Bekanntmachung, tritt der Bebauungsplan in Kraft.

Groß-Umstadt, 31.01.2020
Magistrat der Stadt Groß-Umstadt
gez.: Joachim Ruppert, Bürgermeister

 

Abbildung 1a: Auszug aus der Liegenschaftskarte. Grenze des räumlichen Geltungsbereichs des Bebauungsplans „Weinbergslagen Herrnberg/Knoß, Steingerück und Stachelberg“ – Teilflächen A („Herrenberg“ und „Knoß“)

 

Abbildung 1b: Auszug aus der Liegenschaftskarte. Grenze des räumlichen Geltungsbereichs des Bebauungsplans „Weinbergslagen Herrnberg/Knoß, Steingerück und Stachelberg“  – Teilflächen B („Steingerück“)

 

 

 

 

Abbildung 1c: Auszug aus der Liegenschaftskarte. Grenze des räumlichen Geltungsbereichs des Bebauungsplans – Teilflächen C („Stachelberg“)