Ein Berufsleben für die städtische Finanzverwaltung

Am 02.06.2020 haben Bürgermeister Joachim Ruppert (2.v.l.), die Abteilungsleiterin Susanne Schübler (li.) und die Frauenbeauftragte Monika Achtmann (nicht abgebildet) im Beisein von Ehemann Harald Perschbacher (re.) die langjährige Mitarbeiterin und Kollegin Ursula Perschbacher in den Ruhestand verabschiedet. Coronabedingt hatte sie nach einer Phase des Homeoffice ihre Wirkungsstätte Richtung Rente verlassen und war für die Verabschiedung noch einmal gerne ins Rathaus gekommen; in kleiner Runde, um die geltenden Abstandsregelungen einzuhalten.

Frau Perschbacher hatte ihre Ausbildung am 01.08.1973 bei der Stadt begonnen und war schon während der Ausbildung in die Finanzabteilung versetzt worden. Dorthin ist sie ein ganzes Berufsleben lang gerne arbeiten gegangen und „das hat sich auch in der Leistung und ihrem Engagement niedergeschlagen“, anerkannte Bürgermeister Joachim Ruppert. Nach zahlreichen Fortbildungen und Qualifizierungen zu Fragen wie: „Grundlagen des kommunalen Haushaltsrechts“, „Kostenrechnende Einrichtungen“, „Kosten- und Leistungsrechnung“, „Bilanz und Bilanzanalyse“ wurde sie im Jahr 2000 Teamleiterin „Vermögen und Kostenrechnung“ und 2015 Teamleiterin „Investitionsförderung“.

Sie habe, ergänzte der Verwaltungschef, „die Umstellung von der Kameralistik auf die Doppik professionell begleitet und sich vor allem um die Abwicklung von Bundes- und Landeszuschüssen verdient gemacht. Mit feinem Gespür und viel Geschick hat sie schon zu Hause am Frühstückstisch in Frage kommende Fördermöglichkeiten in der Zeitung entdeckt, im Büro nachverfolgt, und am Ende entging ihr bzw. der Stadt kein Förderprogramm. Zahllose Projekte und viele Millionen an Zuschüssen sind mit ihr zu verbinden. Jede Zahl, jeder Hinweis wurde akribisch nachverfolgt und geprüft. Man kann durchaus von Leidenschaft sprechen, und dafür sind wir ihr sehr dankbar.“

Bei einem Glas Sekt, begleitet von manch schöner Erinnerung und verbunden mit guten Wünschen für den wohl verdienten Ruhestand gelang am Ende noch eine kleine, würdige Verabschiedung.

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