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Roboterprojekt im JUZ

Die Kinder- und Jugendförderung setzt zurzeit ein innovatives neues Projekt mit Jugendlichen im offenen Treff um. Ziel ist es, einen selbstständigen, kommunizierenden, beweglichen Roboter zu bauen.

Die Kinder und Jugendlichen im Jugendzentrum Groß-Umstadt lernen unter Anleitung eines erfahrenen Programmierers, wie man einen Roboter baut, programmiert und Ihn zum Einsatz bringt.

Der komplexe Sachverhalt von Programmierung und Bau eines solchen Roboters soll den Jugendlichen verstehbar und erfahrbar gemacht werden. In kleinen Schritten soll in einem Zeitraum von ca. 4,5 Monaten ein Ergebnis erzielt werden, dass ein nachhaltiges Interesse und ein tieferes Verständnis der Materie „Robotik/Programmieren bei Jugendlichen erreichen soll. Der fertige Roboter kann im Rahmen des offenen Treffs interaktive Aktionen durchführen und mit den Jugendlichen kommunizieren. Die Jugendlichen sollen Einsatzmöglichkeiten des Roboters während der Durchführung des Projekts selbst erarbeiten und auf ihre Umsetzung und Notwendigkeit prüfen.

Die Kinder und Jugendförderung Groß-Umstadt möchte mit diesem Projekt einen Beitrag dazu leisten, Kinder und Jugendliche für die Themen, Technik, Programmierung und Robotik zu begeistern und damit den Grundstein für unternehmerisches Denken und Handeln zu legen. Die Jugendlichen von heute sind die Unternehmerinnen und Unternehmer von morgen. Die nachhaltige Begeisterung der Kinder und Jugendlichen für diese Thematik ist der Schlüssel zu künftigen Innovationen.

Kinder und Jugendliche sind von Natur aus neugierig und wollen entdecken, lernen und etwas Besonderes leisten, wenn sie denn die Möglichkeit dafür erhalten. Die Möglichkeiten sind ziemlich weitläufig. Der humanoide Roboter soll ungefähr die Größe eines 12-jährigen Kindes haben also ca. 150 cm.

Schon seit jeher üben Roboter, im Speziellen die menschenähnlichen, eine besondere Faszination auf uns aus und so ist es nicht verwunderlich, dass es für Jugendliche ein besonderes Erlebnis ist, die Kontrolle über eine solche Maschine zu übernehmen und diese zu steuern.

Die Tatsache, dass Roboter und ihre Funktionen im Vergleich zu den ausschließlich am Bildschirm ablaufenden, virtuellen Simulationen, wie beispielsweise Computerspielen, physikalisch erfahrbar bzw. buchstäblich „begreifbar“ sind, trägt dazu bei, diese Faszination aufrecht zu erhalten und Kinder und Jugendliche nachhaltig zu begeistern.

Das Projekt umfasst eine Gruppe von 6 bis 8 Jugendliche, die mit großer Leidenschaft am JUZ- Roboter bauen. Dank der Hilfe der sehr versierten Honorarkraft, die für das Projekt gewonnen werden konnte, sind bereits erste Erfolge zu verzeichnen. Der Roboter wird aus über 200 Einzelteilen zusammengesetzt und stellt somit einen einzigartigen Prototyp dar. Das Projekt wird durch das Regionalmanagement Darmstadt-Dieburg gefördert und unterstützt und läuft noch bis zum 15.10.2021.

Exemplarisch könnten mit dem Roboter Schulen besucht werden, um das Projekt vorzustellen und weitere Jugendliche hierfür zu begeistern.

 

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