HdK Projekte & Aktionen

Der etwas andere Alltag

Auf den ersten Blick erscheint der normale Alltag in das „Haus der Kinder“ wieder zurückgekehrt zu sein. Alle fünf Gruppen sind anwesend, im Außengelände spielen Kinder und es ist regulär geöffnet. Die neuen Kinder wurden eingewöhnt, Projekte und Angebote sind auch in diesem Kindergartenjahr gestartet. Doch gibt es viele Bestimmungen, die es unter der Pandemie zu beachten gibt. Wie kann ein Kindergartenalltag möglichst reibungslos unter den AHA-Regeln stattfinden? Wie können die Bedürfnisse der Kinder weiterhin gut begleitet und eine qualitativ hochwertige Arbeit stattfinden? Und dies trotz der Einschränkungen und mit möglichst viel Schutz für die Kinder und das Personal?

Es ist August und das neue Kindergartenjahr beginnt. Alles wie immer? Nein, bei weitem nicht! Das Kind kommt nicht wie gewohnt mit Mama oder Papa zur Tür herein, um sich dann im Gruppenraum nach einer Begrüßung zu verabschieden. Das Bringen und Abholen findet nun an drei verschiedenen Stellen statt. Eine Erzieherin holt das Kind am Tor, der Haustür, oder für unsere Krippenkinder, an der hinteren Eingangstür ab. Die Eltern dürfen die Einrichtung nicht betreten. Das bedeutet, sie übergeben das Kind schnell an der Tür. Nicht immer ist es für das Kind und auch die Eltern leicht, sich so zu verabschieden. Ist das Kind angekommen, geht es zuerst gründlich Hände waschen. Dies wurde gemeinsam mit den Kindern geübt und ist mittlerweile für die meisten Kinder selbstverständlich. Das offene Haus mit all seinen Bildungsräumen kann unter Pandemiebedingungen von den Kindern nicht selbstständig genutzt werden. Denn: Die einzelnen Gruppen dürfen sich im Haus nicht mischen. Somit stehen den Kindern nur der eigene Gruppenraum und das Außengelände zur Verfügung. Für die anderen Angebote, wie zum Beispiel den Bewegungsraum, den Rollenspielbereich, die Spielothek/Bibliothek und den großen Flur, gilt es sich abzuwechseln. Frühstück und Mittagessen werden im Gruppenraum eingenommen, denn das ´Restaurant´ und das beliebte Buffet bleiben für die Kinder geschlossen. Lediglich eine Gruppe nutzt den Raum, um mit ihren 25 Kindern dort zu essen. Im eigenen Gruppenraum wäre dies nicht möglich.

Während im ganzen Haus die neuen Regeln und Abläufe eingeübt wurden, galt es zeitgleich die neuen Kinder einzugewöhnen. Da dies ohne Begleitung der Eltern nicht möglich ist, durfte jeweils ein Elternteil mit in die Einrichtung kommen. Für die Eltern galten hierbei Mundschutzpflicht und Abstandsregeln. Eine gute Organisation und Zusammenarbeit mit den Eltern sorgte auch in diesem Jahr für einen guten Start in den Kindergarten. Der Austausch mit den Eltern ist sehr eingeschränkt. Die Transparenz der Arbeit wird in Form von Aushängen und Elternbriefen regelmäßig an Infowänden vor der Einrichtung dokumentiert. Die diesjährige Elternvertreter-Wahl fand in Form einer Briefwahl statt. Auf Elternabende, Eltern-Kind-Nachmittage u.ä. wird derzeit komplett verzichtet.

Das diesjährige Lichterfest fand für die Kinder am Vormittag statt. Hier wurden die Räume verdunkelt und jede Laterne zum Leuchten gebracht. Nach einem gemeinsamen Frühstück und gruppeninternem Morgenkreis, mit zum Beispiel einer passenden Geschichte, sind die einzelnen Gruppen mit den Laternen durch das Wohngebiet gelaufen. Der besondere Abschuss, wie in jedem Jahr, ist eine selbstgekochte Kartoffelsuppe. Diese ließen sich die Kinder zum Ende eines gelungenen Lichterfesttags schmecken.

Kinder und Erzieherinnen haben sich längst an die neue Situation gewöhnt. Sie erleben einen gut durchdachten und den Bedingungen angepassten Alltag. Der „neue“ Tagesablauf ist Routine geworden. Dabei verliert das Fachpersonal nicht ihr eigentliches Konzept und die Umsetzung des hessischen Bildungs- und Erziehungsplans aus den Augen. Das Gemeinschaftsgefühl in der Kita soll lebendig gehalten werden, auch in Zeiten, in denen dies nur eingeschränkt möglich ist. Auf Rituale, wie das gemeinsame Singen im Flur und wechselnde Angebote, welche die Kinder im Haus mischen, wird derzeit zum Schutz aller komplett verzichtet.

Das große Außengelände eignet sich sehr gut als „Ort der Begegnung“. Dieses bietet eine Fülle an Möglichkeiten. Hier können die Kinder Angebote nach ihren Bedürfnissen wahrnehmen und für viele Kinder zugänglich gemacht werden. Das Außengelände ist ein Bildungsraum, der vielfältige Entwicklungserfahrungen für die Kinder bietet. Viele Ideen sind entstanden, um den Bildungsauftrag auch in der kalten Jahreszeit unter Pandemiebedingungen in Einklang mit dem pädagogischen Konzept umsetzen zu können. Sehr intensiv erarbeiteten die Erzieherinnen kurzfristig, mittelfristig und langfristig umsetzbare Möglichkeiten für draußen. Gemeinsam mit den Kindern haben erste Aktionen begonnen und alle sind gespannt wie sich das Außengelände in der nächsten Zeit verändern wird.

Die jährliche Teamfortbildung im März wurde auf November verschoben und konnte jetzt im Saalbau in Richen unter guten Hygienemaßnahmen durchgeführt werden. Das Thema wurde auf die aktuelle Situation angepasst. An drei Tagen beschäftigten sich die Erzieherinnen intensiv mit den Thema: „Teilöffnung - auch in Pandemiezeiten?!“ Ein Austausch über aktuelle Bedingungen und Möglichkeiten stand hierbei im Fokus. Verschiedene Ideen sind entstanden und wurden ausgearbeitet.

Die Pandemie wird uns noch länger begleiten und den Alltag in der Kindertagesstätte beeinflussen. Das Personal und der Träger erarbeiten situationsangemessen die aktuellen Möglichkeiten für eine gute Arbeit in der Betreuungseinrichtung. Gemeinsam entsteht so ein unbeschwertes und gesundes Umfeld für die Kinder. Denn die gute Entwicklung mit angemessenen Bildungsmöglichkeiten für alle Kinder liegt jeder Erzieherin im Haus der Kinder am Herzen.

 

Kindergartenkinder schmücken Weihnachtsbäume

Längst ist es gute Tradition, dass auch in den beiden Verwaltungsgebäuden der Stadt Groß-Umstadt kleine Weihnachtsbäume die Mitarbeiter und die Besucher adventlich begrüßen. Deren Schmuck - und das ist eine weitere Tradition - kommt immer wieder von Kindergartenkindern, die schon lange vor dem 1. Advent anfangen, kreative und selbstgebastelte Dekoration herzustellen.

Am Donnerstag, 26.11., haben sechs Kinder von der Kita KIZ Pestalozzischule im Rathaus und am Freitag, 27.11. elf Kinder vom ´Haus der Kinder´ den im ehemaligen Amtsgerichtsgebäude geschmückt und dafür von Bürgermeister Joachim Ruppert eine große Kiste voller Mandarinen und Naschsachen bekommen.

Der Baumschmuck im Rathaus besteht dekorierten Filzfiguren, Hagebutten- und Holzkugelbändern sowie einer lange Kette aus Zeitungspapier, hergestellt in der Gruppe der 5-6-Jährigen. In wenig bunter ist der Baum im Amtsgericht geworden, denn die ´rote Gruppe´ der Schulkinder hat verschiedenfarbiges Papier bemalt, gefaltet und geschnitten bzw. mit Handabdrücken versehen, so dass der Baum fröhlich-bunt anzusehen ist. „Das ist Weihnachtsdekoration, deren Herstellung schon seit mehr als 2 Wochen viele Kinder in weihnachtliche Vorfreude versetzt hat, die kein Geld kostet und die Umwelt nicht belastet“, finden die Erzieherinnen „das passt zu Groß-Umstadt.“

 

Frischer Wind im „Haus der Kinder“

Seit dem 06.07. herrscht nun endlich wieder Regelbetrieb, wenn auch unter Pandemiebedingungen. Alle Kinder können das „Haus der Kinder“ wieder jeden Tag zu den gewohnten Öffnungszeiten besuchen.

In fast allen Gruppenräumen befindet sich ein neuer und individueller Einbauschrank unter den Treppen. Es wurde renoviert, geräumt und umgestellt. Ein zweiter Kreativraum wurde eingerichtet und das bisherige Atelier in eine Werkstatt umfunktioniert. Hier können die Kinder nun mit echtem Werkzeug und echtem Baumaterial ihrem Schaffensdrang nachgehen.

Am besten gefällt den Kindern der neue Spiel- und Kletterturm im Begegnungs- und Bewegungsflur. Dem Elternbeirat und ganz besonders Frau Spallek sei gedankt, dass sie sich mit Rat und Tat für dieses Projekt eingesetzt und es noch finanziell ermöglicht haben, den Spielturm um ein sogenanntes „Katzenbad“ zu erweitern.

Anna, Emma, Sophy und Patrizia lieben besonders den „Katzenplatz“, der zum Turm gehört.

Die Kinder können barfuß ihre Sinne schärfen, klettern, balancieren und neue fantasievolle Spiele entwickeln. Hier kann sich nun der wilde Dino in seiner Höhle verstecken, Rapunzel ihre Haare vom Turm herunterlassen, ... Während die älteren Kinder sofort ins Rollenspiel finden, sind die jüngeren mit vollem Körpereinsatz damit beschäftigt, die einzelnen Stufen zu erklimmen und das gesamte Bauwerk zu erkunden.

Da die Gruppen sich im Haus noch nicht wieder mischen dürfen, kann an jedem Wochentag eine andere Gruppe den Turm nutzen und so manches Kind fragt jetzt gleich am Morgen beim Ankommen: „Haben wir heute den Turm?“

 

Ende der Kindergartenzeit

Die Familie ist der erste und wichtigste Bildungsort für Kinder. Mit Eintritt in die Kindertagesstätte erleben die Kinder und ihre Eltern einen weiteren Bildungspartner.

Eine solche „Bildungspartnerschaft“ braucht viel Vertrauen von beiden Seiten und genug Zeit, um sich entwickeln zu können. Für neun zukünftige Schulkinder und ihre Familien war es nun wieder soweit, den „vertrauten Rahmen“ zu verlassen, um neue Wege zu gehen. Am Vormittag wurden die Kinder wieder nach einer Tradition des „Hauses der Kinder“ aus dem Kindergarten geworfen. Mit einem von allen Kindern und Erzieherinnen begleiteten Spruch: „Raus aus dem Kindergarten - rein in die Schule“ wurden die zukünftigen Erstklässler mit Schwung auf eine weiche Turnmatte geworfen.

Am Abend war dann jeweils ein Elternteil zur Abschlussfeier im Außengelände eingeladen, wo die Kinder einen Robotertanz aufführten. Jedes Kind hatte noch die Möglichkeit, die Eltern durch eine von den Kindern vorbereitete Ausstellung zu führen, bei der die Eltern bestaunen konnten, was die Kinder in ihrer Projektgruppe erarbeitet hatten. Das gesamte Team vom „Haus der Kinder“ wünscht den zukünftigen Erstklässlern und ihren Eltern einen guten und fröhlichen Schulstart. Die Kita-Zeit wird allen unvergessen bleiben.

 

Bunte Papageien schmücken „Haus der Kinder“

Täglich dürfen sich die Erzieherinnen vom „Haus der Kinder“ über neue Briefe und Bilder von „ihren“ Kindern freuen - Rückmeldungen auf eine Initiative, die auch in der Coronazeit den Kontakt mit den Familien aufrecht hält.

Sie schreiben den Kindern nämlich regelmäßig Briefe, die Geschichten, Rätsel und auch mal ein Lied enthalten. Besonders gut ist bei den Kindern die Geschichte vom Piratenpapagei „Paparatzi“ angekommen, die seitdem immer weitergeführt wird. Viele Kinder haben inzwischen selbstgestaltete „Paparatzi“-Bilder und Figuren zum Kindergarten gebracht, so dass die große Eingangstür der Einrichtung inzwischen fast völlig bedeckt ist. Davon angespornt, haben sich die Erzieherinnen bereits die nächste „Paparatzi“-Geschichte mit einer Mitmachaktion ausgedacht und auf den Weg zu den Kindern gebracht. So bleibt die Verbindung trotz der erzwungenen Distanz bestehen!

 

Bücher und Spiele

Die Kita-Schließzeit geht in die 7. Woche. Trotzdem möchten die Erzieherinnen aus dem „Haus der Kinder“ gerne für die Kinder und deren Eltern da sein, wenn auch auf ungewohnte Weise.

Seit Montag, 27.04.2020, bietet die Einrichtung einen Ausleihservice für Kinderbücher an. Brauchen die Kinder neuen Lese- bzw. Vorlesestoff? Die hauseigene Kinderbücherei verfügt über eine große Auswahl, und wer vormittags zwischen 09:00 und 12:00 Uhr anruft und seine Wünsche mitteilt, bekommt eine Büchertasche gepackt. Die Bestellung und Terminvereinbarung zum Abholen geht natürlich auch per EMail.

Das gleiche Angebot und Verfahren gilt auch für die vielen Spiele aus der Spielothek. Allerdings sind zurzeit viele noch unterwegs, es wäre im Interesse aller, wenn die vor der Schließzeit bereits ausgeliehen Spiele wieder zurückgegeben würden, damit sie weitergegeben werden können. Selbstverständlich werden bei der Materialausleihe die notwendigen Infektionsschutzbestimmungen beachtet.

 

Kontakt vermeiden und Kontakt halten - Wie geht das?

In der Interaktion zwischen Kindern und ihren Erzieherinnen läuft alles über Kontakt. Kinder brauchen Nähe und Zuwendung. Aber wie geht das in einer Zeit, in der Nähe und Kontakt unterbunden werden?

Briefe wurden verschickt und die Post der Kinder wurde an die Tür gehängt und so gewürdigt. Auch kleine Bastelarbeiten finden hier ihren Platz. Am Zaun der Einrichtung findet sich auch die „Corona-Zeit-Schlange“ aus bunt bemalten Steinen, die immer mehr werden und so symbolisch die Zeit des Wartens verkürzt. Immer wieder kommen Kinder an den Zaun, diesmal Sophy, die einen Stein hinlegt und den Erzieherinnen zuruft, dass sie sie vermisst. Zwei Erzieherinnen, die gerade eine weitere Aktion für die Kinder vorbereiten, antworten ihr zwar auf räumliche Distanz, aber dennoch vertraut. Plötzlich ist da wieder Nähe - emotional … Am Baum vor dem „Haus der Kinder“ baumeln im Frühlingswind die Namen aller Kinder, farbig nach Projektgruppen aufgeteilt. Hier können Kinder auf einem Spaziergang mit ihren Eltern ihren Namen suchen und wissen so: Die Erzieherinnen denken an mich und meine Freunde … Kontakt halten - trotz Kontaktverbots!

 

Osterhasenbesuch im „Haus der Kinder“

Trotz Corona-Schließzeit gab es für alle Kinder der Groß-Umstädter Betreuungseinrichtungen „Haus der Kinder“ und „Waldkindergarten“ eine kleine Osterüberraschung. Die konnten sich die Kinder am Gründonnerstag in der Willy-Brandt-Anlage abholen. 107 kleine Ostertüten hatten die Erzieherinnen im Auftrag des Osterhasen liebevoll gepackt und an den Zaun gehängt.

 

Viel zu tun, auch in der Corona-Schließzeit!

Seit dem 16.03.2020 sind die Kindertagesstätten in ganz Hessen und natürlich auch in Groß-Umstadt geschlossen. Da stellt sich verständlicher Weise für manchen die Frage: „Was machen jetzt eigentlich die Erzieher und Erzieherinnen?“

Im „Haus der Kinder“ geht es in diesen Tagen äußerst geschäftig zu. Neben der Notbetreuung für Kinder, deren Eltern in systemrelevanten Berufen arbeiten und die keine andere Betreuungsmöglichkeit haben, wird an allen Ecken geputzt, auf- und umgeräumt, um- und aussortiert, repariert und neu gestaltet. Während des Kindergartenalltags sind viele Arbeiten liegen geblieben, die jetzt erledigt werden.

Wichtig ist es den Erzieherinnen auch, Kontakt zu „ihren“ Kindern und deren Familien zu halten. Den Zaun der Kita zieren zwei große Transparente mit dem Regenbogen, der zurzeit auch in vielen Kinderzimmerfenstern hängt. Kinder malen dieses Symbol, um anderen zu zeigen: „Hier wohnen auch Kinder, die gerade nicht in die Schule oder Kita gehen und mit ihren Freunden spielen können. Und zusammen glauben wir daran, dass alles wieder gut wird!“

Vom Zaun aus schlängelt sich außerdem eine „Corona-Zeit-Schlange“ aus bemalten Steinen in Richtung des Kita Eingangs. Lotta und Greta haben sie begonnen und nun können alle Kita Kinder zu Hause Steine bemalen und diese mit ihren Eltern an die Schlange anlegen. Die Schlange symbolisiert die Länge der Kita Schließzeit und alle hoffen, dass sie trotz reger Beteiligung nicht zu lang wird.

In der Osterwoche darf sich jedes „Haus der Kinder“-Kind über einen Brief vom Kindergarten freuen, mit lieben Grüßen von den Erzieherinnen, sowie Spiel und Bastelvorschlägen. Eine kleine Osterüberraschung wird dann auch zum Abholen am Zaun hängen.

 

„Guck mal was da wächst!“

Ungewöhnlichen Besuch erhielt Bengt Reichhard, der Gärtner der Solidarischen Landwirtschaft Groß-Umstadt am 10.03. auf dem Gemüsefeld vor den Toren des Stadtteils Richen. Im Rahmen des Hausprojektes „Großes Blatt - Kleiner Schnipsel“ hatten sich 18 Kinder aus der Blauen Gruppe (4-5 jährige) mit ihren Erzieherinnen auf den Weg gemacht, um herauszufinden, ob auf dem Feld bereits etwas wächst.

Insbesondere waren sie natürlich auf der Suche nach Blättern jeglicher Art. In der ersten Projektphase im Februar hatte sich die Gruppe intensiv mit dem Thema „Papier“ beschäftigt und sich mit jeder Menge Papierschnipsel kreativ „ausgetobt“. Das Maskottchen der Blauen Gruppe, die Marionette „Peter Blattschnipsel“, hatte den Kindern für die 2. Projektphase den Tipp gegeben, auch mal außerhalb des Kindergartens nach Blättern zu suchen. Nach einem Besuch in der Küche der Kita kam das Thema „Salatblatt“ auf und so entstand die Idee zu dem Besuch bei der Solawi.

Dort gab es für die Kinder eine Menge zu entdecken: alte Kohlblätter, Rosenkohlstrünke, beim Ernten vergessene Möhren, Schwarzwurzeln und rote Beete und natürlich jede Menge Regenwürmer. Das Gemüse wurde begeistert eingesammelt und am nächsten Tag in der Kita zu einer schmackhaften Suppe verkocht. Die gesuchten Salatblätter entdeckten die Kinder schließlich im Foliengewächshaus. Neben Salatköpfen wachsen dort auch bereits Kohlrabi, Radieschen und Salatrauke. Davon durfte jedes Kind ein Blättchen probieren. „Bitter“, „nussig“ oder auch „scharf“ lautete das Geschmacksurteil, die meisten fanden die kleinen Blätter jedoch „einfach lecker!“.

Beim Abschied wurde bereits der nächste Besuch vereinbart. Schließlich sind die Kinder schon sehr gespannt, wie die kleinen Blättchen der Salatrauke in groß aussehen, und was in einigen Wochen sonst noch alles auf dem Feld wächst!