Kulturprogramm

M D M D F S S
 
 
 
1
 
2
 
3
 
4
 
5
 
6
 
7
 
8
 
9
 
10
 
11
 
12
 
13
 
14
 
15
 
16
 
17
 
18
 
19
 
20
 
21
 
22
 
23
 
24
 
25
 
26
 
27
 
28
 
29
 
30
 
31
 
 

KIZ Projekte & Aktionen

KIZ veranstaltet Straßenflohmarkt

Bisher war es Tradition, dass der Kindergarten KIZ Pestalozzischule jedes Jahr einen Flohmarkt, den KIZ-Basar, in der Stadthalle veranstaltet hat. Aufgrund der Corona-Pandemie ist zwar ein Flohmarkt in der Stadthalle nicht möglich, aber die Stadt hat einen Freiluft-Basar genehmigt – unter Einhaltung der aktuell gültigen Hygieneregeln. Der „KIZ-Basar Summer Edition“ findet am Sonntag, 11. Juli 2021 von 11 bis 17 Uhr in Groß-Umstadt/Kernstadt und Richen statt.

Alle Umstädterinnen und Umstädter sind herzlich eingeladen, ihre Höfe, Einfahrten und Garagen zu öffnen und gebrauchte Dinge anzubieten: Kinderkleidung, Erwachsenenkleidung, Spielsachen, Bücher oder Trödel. Die Teilnahmegebühr beträgt 6 Euro, es darf auch gern mehr bezahlt werden. Der gesamte Erlös kommt den Kindern des Kindergartens KIZ Pestalozzischule zugute.

Wer etwas verkaufen möchte, schreibt eine kurze E-Mail an kiz-basar@gmx.de mit Angabe der Adresse und den Dingen, die angeboten werden. Im Anschluss an die Anmeldung werden die Bankdaten für die Überweisung der Teilnahmegebühr und weitere Infos verschickt. Anmeldungen können bis zum 5. Juli 2021 berücksichtigt werden. Nach Anmeldeschluss wird ein Übersichtsplan für die Besucher mit allen Standorten erstellt.

 

(Abenteuer-)Waldtage für KIZ-Kinder

Rucksäcke packen, Proviant verstauen, „Wanderschuhe“ an und ab geht’s in den Wald. So starten regelmäßig Tage für die Kinder der Kindertagesstätte KIZ Pestalozzischule. Dank des Einfallsreichtums und der Kreativität der Erzieherinnen gibt es viele spannende Projekte, die den pädagogischen Schwerpunkten der Kita - soziales, lebensnahes und situationsorientiertes Lernen in ganzheitlichen Zusammenhängen - gerecht werden. Erst vor kurzem standen Blühflächen und Biodiversität im Fokus. Seit bereits 10 Jahren ist die Kita ein zertifiziertes „Haus der kleinen Forscher“ und das stellen sie auch immer wieder unter Beweis.

Das neueste Projekt verbindet Kind, Tier und Natur bei gemeinsamen Waldtagen. Gemeinsam mit Anne Kath von „SausePause“ und ihrer Labradorhündin Alma wurden diese durchgeführt und mit Inhalten der tiergestützten Intervention gestaltet. So begrüßten die Kinder am 26. und 27. Mai Alma lautstark und erwartungsvoll.

Christina Buse, Projektverantwortliche und stellvertretende Kita-Leiterin erklärt: „Das Besondere an einem tiergestützten Ansatz ist der Mix aus spielerischen Abenteuern für die Kinder in Kombination mit der gezielten, ganzheitlichen Förderung von sozialen, kognitiven und motorischen Fähigkeiten.“

„Die Lebendigkeit und Zutraulichkeit des Hundes wirken auf viele Kinder motivierend, eigeninitiatives Handeln wird dadurch gefördert“, weiß Anne Kath. Die Erfahrung mit der Natur sowie der Umgang mit einem Tier regen dazu an, mit allen Sinnen zu erfahren und zu erleben. „Mit unseren Angeboten von „SausePause“ wollen wir unterstützend tätig sein, Persönlichkeiten stärken, Fähigkeiten spielerisch auszubauen und gemeinsam positive Erfahrungen sammeln“, erläutert die gelernte Ergotherapeutin und Therapiebegleithundeführerin.

Konkret wurden an den beiden Tagen jeweils unterschiedliche Teams gebildet, die gemeinsam eine Aufgabe erfüllen durften. Pro Tag waren etwa 20 Kinder voller Elan dabei. Mit Naturmaterialien, die erst einmal gefunden werden mussten, entstand ein „Naturbild“. Die Anzahl an Zapfen, Eicheln, Steinen, Moos und Co. bestimmte jedoch Alma, welche die Anzahl mit einem großen Würfel würfelte. Dann ging es los auf Entdeckungsreise in der näheren Umgebung. Stolz brachten alle Kinder ihren Teil am Gemeinschaftsprojekt ein und so entstand ein kreatives Naturbild. Im Anschluss wurde es kniffelig. Denn die Kinder durften in einem speziellen Hunde-Knobel-Spiel Leckerlies verstecken. Alma versuchte dann, diese kleinen Rätsel zu lösen, um an die Hundesnacks zu gelangen. Zum Abschluss der Stunde ging es gemeinsam noch einmal quer durch den Wald und die Natur. Anne und Alma führten durch einen Hindernisparcours, dabei gab es Baumstämme balancierend und springend zu überwinden.

Bis zu den Sommerferien werden die Kinder die schwarze Labradorhündin noch ein paar Mal sehen, denn das KIZ setzt weiterhin auf Förderung durch die tiergestützte Intervention. Einmal pro Woche werden sich Anne, Alma und die Kinder in einer kleineren Gruppe mit speziellen Themen wie z.B. „Mengen und Zahlen“, „Soziale Kompetenz“ oder „Motorische Förderung“ beschäftigen.

 

„Wir gehören zusammen“

Unter diesem Motto startete das KIZ Pestalozzischule in der ersten Januarwoche 2021 seine Angebotsreihe, um gemeinsam mit allen Kindern des KIZ den Lockdown zu gestalten und sie durch diese Zeit zu begleiten.

Die Kinder der Einrichtung waren eingeladen, einen Papiermenschen zu bemalen und mit dem eigenen Namen zu beschriften. Die Kinder, die zurzeit nicht die Einrichtung besuchen und zu Hause betreut werden, haben einen Brief mit der Vorlage nach Hause geschickt bekommen und konnten so an der Aktion teilhaben. Sie haben das fertige Männchen per Post an das KIZ zurück geschickt oder in den Briefkasten eingeworfen. Die Kinder, die im KIZ betreut werden, haben ihre Figuren in der Einrichtung angemalt. Alle Papiermännchen werden im KIZ präsentiert und bilden eine lange „Wir gehören zusammen KIZ-Menschenkette“.

In jeder weiteren Lockdown-Woche werden neue Themen-Briefe verschickt. So bleibt das KIZ mit den Kindern, die nicht die Einrichtung besuchen, in Kontakt. Diese Angebote bieten besonders den Kindern zu Hause Abwechslung sowie neue kreative und spannende Beschäftigung. So war in einer Woche ein Fingerspiel mit dem Titel „Wir gehören zusammen“ in der Post, die Kinder, die im KIZ betreut werden, spielen es in der Morgenrunde. In der folgenden Woche hatten die Kinder „Zauberblumen“ erhalten, um sie anzumalen, auszuschneiden und zu falten. Wenn man die Blumen dann ins Wasser legte, öffneten sie „wie durch einen Zauber“ ihre Blätter. Das war zu Haus ebenso zu erleben wie beim „Zauberblumen-Experiment“ in der Einrichtung.

 

Kindergartenkinder schmücken Weihnachtsbäume

Längst ist es gute Tradition, dass auch in den beiden Verwaltungsgebäuden der Stadt Groß-Umstadt kleine Weihnachtsbäume die Mitarbeiter und die Besucher adventlich begrüßen. Deren Schmuck - und das ist eine weitere Tradition - kommt immer wieder von Kindergartenkindern, die schon lange vor dem 1. Advent anfangen, kreative und selbstgebastelte Dekoration herzustellen.

Am Donnerstag, 26.11., haben sechs Kinder von der Kita KIZ Pestalozzischule im Rathaus und am Freitag, 27.11. elf Kinder vom ´Haus der Kinder´ den im ehemaligen Amtsgerichtsgebäude geschmückt und dafür von Bürgermeister Joachim Ruppert eine große Kiste voller Mandarinen und Naschsachen bekommen.

Der Baumschmuck im Rathaus besteht dekorierten Filzfiguren, Hagebutten- und Holzkugelbändern sowie einer lange Kette aus Zeitungspapier, hergestellt in der Gruppe der 5-6-Jährigen. In wenig bunter ist der Baum im Amtsgericht geworden, denn die ´rote Gruppe´ der Schulkinder hat verschiedenfarbiges Papier bemalt, gefaltet und geschnitten bzw. mit Handabdrücken versehen, so dass der Baum fröhlich-bunt anzusehen ist. „Das ist Weihnachtsdekoration, deren Herstellung schon seit mehr als 2 Wochen viele Kinder in weihnachtliche Vorfreude versetzt hat, die kein Geld kostet und die Umwelt nicht belastet“, finden die Erzieherinnen „das passt zu Groß-Umstadt.“

 

Lichterfest im KIZ

„Das KIZ erstrahlt“- unter diesem Motto feierte das KIZ Pestalozzischule in diesem Jahr sein alljährliches Lichterfest. Wegen der aktuellen Coronaregeln hatte das Erzieherinnen-Team viele neue Ideen entwickelt, um den Kindern ein schönes Fest rund um das Thema „Licht“ zu ermöglichen.

Die Kinder hatten in den vorangehenden Wochen kleine Gläser mit bunten Transparentpapierstreifen beklebt. Wahlweise wurden aus Wolle und Draht Henkel an den Gläsern befestigt. Diese kleinen „Laternen-Lichter“ durften die Kindern mit nach Hause nehmen, um sie an ein Fenster zu stellen und im Abendlicht zu leuchten. Zudem wurden die Fenster des KIZ Richtung Georg-August-Zinn Straße ebenfalls mit bunten Laternen, Teelichtern und Lichterketten geschmückt. Am Abend des 22.11. erstrahlte das Gebäude zur Freude von allen Spaziergängern in vielen Farben. Die beleuchteten Fenster symbolisierten die jeweilige Farbe des Bildungsraums. Am nächsten Tag gab es eine kleine Überraschung für die Kinder: Zum einen hat der KIZ-Elternbeirat frische Hefemännchen an die Kinder verteilt und zum anderen gab es frisch gekochten Punsch unserer Köchin. Bei einem gemütlichen Picknick im Garten konnten die Kinder in ihren verschiedenen Gruppen die Abschlussüberraschung genießen.

 

Kürbiswoche

Wegen der Corona-Pandemie hat das KIZ Pestalozzischule das traditionelle „Kürbisfest“ kurzerhand in eine „Kürbiswoche“ verwandelt. Die Kinder und ihre Familien freuen sich jedes Jahr auf das kleine Fest im Herbst mit gemeinsamem Kürbisschnitzen, leckerem Essen und gemütlichem Beisammensein im Außengelände und Garten der Betreuungseinrichtung.

Als Alternative gabs in diesem Jahr also vom 26.10 bis 30.10.2020 eine „Kürbiswoche“. Zu deren Auftakt durften alle Kinder und Mitarbeitenden des KIZ am Montagmorgen in orangefarbener Kleidung kommen. Im Laufe der Woche haben die Kinder zu Hause gemeinsam mit ihren Familien einen Kürbis geschnitzt und den mit in die Einrichtung gebracht, wo er, wie in den Jahren zuvor, gemessen und gewogen wurde. Von jedem Kind und seinem Kürbis wurde ein Foto gemacht.

Viele verschiedene kreative Bildungsangebote rund um die Farbe „orange“ und das Thema „Kürbis“ prägten die Projektwoche, alle Daten, Fotos und Bilder wurden im „Kürbisordner“ eines jeden Kindes eingetragen und abgeheftet. Dieses Ergebnis einer vielfältigen Woche in Händen zu halten, machte alle sehr stolz. Natürlich gab es täglich ein von der Köchin frisch zubereitetes Kürbisgericht oder eine Kürbis-Beilage, wie beispielsweise Kürbis-Ketchup oder Kürbisbrot.

So hat die erste „Kürbiswoche“ allen viel Spaß und Freude bereitet, und ein herzliches Dankeschön gilt allen KIZ-Eltern für ihr Engagement beim Kürbisschnitzen zu Hause.

 

KIZ bleibt in Verbindung

Um mit den Kindern und Familien in Verbindung zu bleiben, haben die Erzieherinnen der Kindertagesstätte Pestalozzischule verschiedene Aktionen gestartet.

So wurden sowohl Briefe an die Kinder als auch an die Eltern verschickt. Die aktuellen Geburtstagskinder bekommen Glückwunschpost, was das gemeinsame Feiern im KIZ natürlich nicht ersetzen kann, aber den Kindern zeigt, dass an sie gedacht wird. Des Weiteren stehen die Erzieherinnen in telefonischem Kontakt zu Kindern und Eltern.

Die große Linde vor dem KIZ wird zum „Ort der Verbindung“. Hier können Kinder, Eltern, Familien und Erzieherinnen Wolle um den Stamm binden, Wollknäule und Schere liegen hierfür bereit. Das „Band“ um die Linde soll zeigen, dass man sich zwar gerade nicht sehen kann, aber alle dennoch miteinander verbunden sind. Gerne können sich die Kinder und Familien auch in das Besucherbuch eintragen oder etwas hinein malen.

Ein fleißiges KIZ-Kind hat im Notdienst Tomatensamen ausgesät. Als diese groß genug zum Pikieren waren, wurden diese in Töpfe gesetzt. Diese Tomatentöpfe brauchen nun Pflege, Wasser und Sonne. Die KIZ-Kinder, die Interesse daran haben, dürfen sich gerne an der Linde ein Töpfchen für zu Hause abholen. Außerdem gibt es unter der Linde die Möglichkeit, einen Blumentopf mit Erde zu befüllen, einen Sonnenblumenkern hineinzustecken und diesen zu Hause zum Gedeihen zu bringen.

Und wenn die Erzieherinnen im KIZ gerade nicht in direktem Kontakt zu den Familien stehen, überarbeiten sie das Konzept, arbeiten an den Portfolios oder bereiten die gemeinsame Zeit nach der Kindergartenschließung vor. Schon zahlreiche Kinder haben während der Corona-Zeit ihre eigenen Bildungsordner zum Anschauen zu Hause im Kindergarten abgeholt.

 

KIZ wird Familienzentrum

Unterstützt durch ein Förderprogramm des Landkreises Darmstadt-Dieburg hat sich die Kindertageseinrichtung Pestalozzischule in Groß-Umstadt Anfang 2019 auf den Weg zum Familienzentrum gemacht.

Innerhalb der nächsten Jahre soll hier, Hand in Hand mit den Familien, eine Begegnungsstätte geschaffen werden, in der sich Menschen zu verschiedenen Aktivitäten zusammenfinden, etwa für die Erziehungsberatung der Eltern oder bei interkulturellen Veranstaltungen. Auch dazugehören werden die Zusammenarbeit mit anderen Familienzentren, die weitere Qualifizierung des Fachpersonals, die Teilnahme an Fortbildungen und die begleitende Elternarbeit.

Fünf Jahre wird das Projekt laufen, an dem noch vier weitere Kitas im Landkreis beteiligt sind. Vorangegangen waren Sozialraumanalyen mit Eltern, dem Erzieherinnenteam und mit den Kindern, um die Gegebenheiten und die Bedürfnisse der Familien vor Ort zu ermitteln. Ein Faltblatt mit weiteren Details wird es Anfang 2002 geben, Fragen und Anregungen richten Sie bitte jederzeit an die Kita-Leitung.

Downloads: