Migration & Integration

 

Migrationsberatung im Landkreis

 

 

Informationen zur CORONA-Pandemie in vielen Sprachen

 

 

Koordinationsstelle Migration & Integration

Sprechstunden nach Vereinbarung
Benjamin Magsam, Tel. 06078 781256 oder 0151 19104002
Nina Schwenzl, Tel. 06078 781313
Mail
Rathaus Markt 1,  Raum 0.12

 

Die Aufgabenfelder der Migrationsbeauftragten sind:

  • Vermittlung von Wissen und Kompetenzen, Informationen, Materialien, etc.
  • Vernetzung mit bzw. zwischen allen beteiligten Akteuren in der Integrationsarbeit (Kooperationspartner sind u.a. Landkreis Darmstadt-Dieburg, Sozialträger wie Diakonisches Werk, Ev. Dekanat, lokale Vereine, etc.)
  • Begleitung und Unterstützung engagierter Bürgerinnen und Bürger in der Integrationsarbeit in Kooperation mit der Bürgerstiftung Groß-Umstadt sowie der Umstädter Ehrenamtsagentur.
  • Konzepte der lokalen Sozial- und Integrationsarbeit entwickeln und steuern.

 

Engagement-Netzwerk „Integration@Groß-Umstadt“ - Engagierte Projektgruppen und Aktivitäten

Bezahlbarer Wohnraum gesucht - Was Vermieter wissen müssen

 

Runder Tisch "Integration als kommunale Aufgabe"

Protokoll vom 16.06.2020 - Präsentation

Protokoll vom 12.11.2019

Protokoll vom 11.06.2019

Protokoll vom 14.11.2018

Protokoll vom 11.06.2018

 

Kommunale Vielfalts- und Integrationsstrategie

Akteurskonferenz vom 13.05.2019

Strategieklausur vom 23.05.2019

Themenworkshop Stadtkultur 1 vom 17.07.2019

Themenworkshop Bildung vom 24.07.2019

Themenworkshop Stadtkultur 2 vom 21.08.2019

Schlussfassung: Kommunales Integrations- und Vielfaltkonzept

 

Gesichtsmasken-Nähinitiative Groß-Umstadt

Schon vor Wochen hatte sich eine Gruppe von Hobbynäherinnen und -nähern zusammengefunden, um ehrenamtlich, zunächst individuell von zu Hause, Gesichtsmasken anzufertigen. Diese wurden vor allem Menschen in Pflegeberufen, Hebammen, Therapeuten, Verkäuferinnen, Ärzten, Postboten, Feuerwehrleuten und Rettungsdiensten zur Verfügung gestellt.

Die gemeinsame Initiative umfasst aktuell ca. 35 Personen mit viel Erfahrung im Schneiderhandwerk, darunter viele mit Fluchtgeschichte. Die Engagierten nähen z.T. privat in ihren Wohnungen, viele im inzwischen eingerichteten „Maskenwerk“. Denn auf Vorschlag der Organisatoren und auf Vermittlung von Bürgermeister Joachim Ruppert hat der Landkreis der Initiative eine Halle des ehemaligen Wurzelwerkes in direkter Nachbarschaft der DLG-Prüfstelle kostenfrei zur Verfügung gestellt.

Seit Beginn sind über 1.700 Masken genäht und verteilt worden. Derzeit wird produziert für die städtischen Kliniken DA, Lehrkräfte und Betreuungskräfte an Schulen, die Besucher des Sozialamts Groß-Umstadt und Mitarbeiter des Da-Di Werks. Das Projekt der Umstädter Ehrenamtsagentur (UmEA) wird unterstützt durch MInZe e.V., Bürgerstiftung Groß-Umstadt, Stadt Groß-Umstadt und Landkreis Darmstadt-Dieburg.

Masken tragen und pflegen

Masken, auch die selbst genähten, tragen zur Vermeidung von Infektionen bei. Sie können helfen, Tröpfchenübertragung (feuchte Aussprache, Husten, Niesen) auf andere Personen zu hemmen und man greift sich selbst weniger ins Gesicht. Die Masken sollten unbedingt vor dem ersten und am besten direkt nach jedem weiteren Tragen bei mindestens 60 Grad gewaschen oder im Topf ausgekocht werden. D.h. etwa 5 Minuten auf dem Herd in sprudelndem Wasser kochen und vollständig trocknen lassen. Ist eine Maske feuchtgeatmet, muss sie gewechselt und gereinigt werden!

Spenden willkommen

Die gemeinnützige Initiative gibt ihre Masken auf Anfrage an interessierte Organisationen und an Privatpersonen kostenfrei weiter. Ein rechtlicher Anspruch auf Masken besteht allerdings nicht - die Freiwilligen tun, was sie können und das sehr gerne! Bei der Abholung steht eine Spendenbox bereit, der Ertrag ist für soziale Zwecke und Einrichtungen. Weitere Spenden sind willkommen in Form von:

  • Stoffen (Baumwolle, mindestens waschbar bei 60°)
  • Gummibändern (bis 0,6 cm), Nähgarn und Schrägband
  • Helfenden Händen (Nähen von privat oder im „Maskenwerk“ oder z.B. Transporte, Reparaturen und Hilfsarbeiten nach Absprache)
  • Geldspenden bitte an den Förderverein der Bürgerstiftung Groß-Umstadt e.V.: IBAN DE19 5085 2651 0110 1338 57 (Sparkasse Dieburg), Verwendungszweck: „MaskenInitiative“.

Alle Spendenangebote gerne an: maskeninitiative-umstadt@web.de oder via facebook-Gruppe „Gesichtsmasken-Näh-Initiative Umstadt“. Öffnungszeiten am „Maskenwerk“ (ehemaliges Wurzelwerk, Georg-August-Zinn-Str. 103): Montag und Freitag: 14:00 bis 16:00 Uhr; Mittwoch: 10:00 bis 12:00 Uhr; Samstag: 11:00 bis 13:00 Uhr.

Pressemeldung LK Da-Di

 

Arbeit für ein selbstbestimmtes Leben

Der Groß-Umstädter Verein Frauen für Frauen e.V. unterstützt in seinem Zentrum Information Beratung Bildung (ZIBB) Frauen seit 35 Jahren in verschiedenen Lebenssituationen, bei der Entwicklung einer beruflichen Perspektive, beim Wiedereinstieg und macht Sie „fit“ für den Arbeitsmarkt. Im Rahmen dieser Unterstützung bietet der Verein asylsuchenden und zugewanderten Frauen ein kostenfreies Kursangebot zum Spracherwerb und beruflicher Orientierung - „GeLA 4.0 - Gemeinsam leben und arbeiten im Landkreis Darmstadt-Dieburg“. Aktuell startet das nächste Kursangebot für zehn Frauen. Noch sind wenige Plätze frei. Mehr: www.zibb-umstadt.de. - Flyer

 

Lernraum - Bis auf Weiteres geschlossen

Seit Ende 2017 gibt es den Lernraum. Dort werden Migrant*innen bei Hausaufgaben oder Unterrichtsstoff aus Ausbildung und Schule unterstützt, oft geht es auch nur darum, "reden üben".

Gerade in den letzten Wochen stoßen die Lernbegleiter*innen wegen der großen Nachfrage und des großen Erfolgs an ihre Grenzen. Deshalb werden weitere Engagierte gesucht. Vielleicht gibt es sogar Menschen, die Englisch oder Mathematik betreuen könnten. Vorkenntnisse zur Lernbegleitung sind willkommen, aber nicht notwendig.

Die Öffnungszeiten des Lernraums sind montags und mittwochs von 18 bis 20 Uhr, dienstags und donnerstags von 16 bis 18 Uhr und samstags von 10 bis 12 Uhr.

Die Räumlichkeiten sind im Jugendzentrum in der Hanna-Kirchner-Straße 5 im ersten Stock.

Wenn Sie sich mitmachen wollen oder einfach erst mal schnuppern, kommen Sie gerne direkt zu den Öffnungszeiten zu den vorhandenen Betreuern dazu. Oder nehmen Kontakt auf (Mig-Büro und/oder UmEA).

Das Team freut sich über jede Verstärkung.“

 

Fahrradkeller

Fahrradausgabe jeweils am 1. und 3. Mittwoch im Monat ab 18 Uhr am Pfälzer Schloss-Keller.

Es gilt folgende Preisliste:

  • Fahrrad für Erwachsene (10 € bis 30 €)
  • Kinderfahrrad, bis 24“ (5 €)
  • Mantel (10 €)
  • Schlauch (5 €)

Kontakt:  Mail oder Tel. 0171 5519382.

Wegen der großen Nachfrage können Fahrräder nur an Geflüchtete/Bedürftige abgegeben werden, die in Groß-Umstadt gemeldet sind. Daher bitte neben dem Ausweis auch eine Meldebescheinigung mitbringen! Die Fahrräder werden den Empfängern zur Nutzung überlassen (nicht übereignet), so dass Weitergabe bzw. Verkauf oder, was in der Vergangenheit leider auch schon vorgekommen ist, eine „Entsorgung“ durch Dritte unzulässig sind. Das Team bemüht sich, defekte Räder zu reparieren bzw. die Reparatur durch die Flüchtlinge selbst anzuleiten. Das Team sind: Edmund und Maria Dietze, Jörg Naumann, Hussam Kijijaan, Sabine Klöpfer, Klaus Dummel.

Profil des Projektes

 

Spendenkonten Flüchtlingshilfe

Ein eindrucksvolles, höchst erfreuliches Ergebnis zeigt die Bilanz auf den beiden Spendenkonten bei Sparkasse und Volksbank, die der Förderverein Bürgerstiftung Groß-Umstadt e.V. im März 2015 eingerichtet hat. Bis zum 31.12.2015 gingen insgesamt 24.169,24 € ein, zusätzlich liegt bereits eine Zusage für 2016 über 3.500 € vor.

Woher kommen die Spenden?
Insgesamt haben sich 109 Einzelspender beteiligt neben einer nicht bestimmbaren Zahl von Spendern bei Sammelaktionen. Die Höhe der einzelnen Spenden liegt bei Einzelpersonen zwischen 5 und 2.000 €, Spender dieser höchsten Einzelspende ist Will Schaumann aus Groß-Umstadt. Höchstbetrag von institutionellen Spendern sind bisher 5.000 €, die von der Jubiläumsstiftung der Sparkasse Dieburg als Bürgerspreis an Lorena Heil, Initiatorin des Umstädter Flüchtlingscafés, gingen; das Preisgeld wurde an das Flüchtlingskonto weitergereicht. 3.500 € stammen von der Frankfurter Stiftung Citoyen und sind zweckgebunden für den Flüchtlingsbus, den die Bürgerstiftung daraufhin im Dezember für notwendige Fahrten für ein Jahr anmieten konnte. Eine weitere Rate in derselben Höhe ist zugesagt. 1.250 € sind das Ergebnis einer Spendenaktion zum 60.Geburtstag von Frau Pfarrerin von Bremen. Mehrere Kirchenkollekten und Sammelaktionen wurden dem Spendenkonto zugeführt. Allein 3.500 € brachte der Spendenaufruf in der Traueranzeige für Christian Flöter.

Eine Reihe von Spenden wurden gezielt für bestimmen Flüchtlingsprojekte gewidmet, so u.a. für Asyl-Frauen (1.125 €), für ein Gartenprojekt (860 €), für Musikprojekte (640 €), für Fahrräder für Flüchtlinge (200 €) sowie für unbegleitete minderjährige Ausländer „UMAs“ ( 460 €). Diese Mittel werden jeweils gesondert verwaltet und zweckentsprechend verwendet.

Wofür wurden die Spendengelder ausgegeben?
Den größten Umfang nehmen die Ausgaben für Lehr- und Lernmaterial in den ehrenamtlich organisierten Sprachkursen ein, denn das Beherrschen der deutschen Sprache ist Schlüssel und Schwerpunkt für die Integration der Flüchtlinge (1.360 €). Der Transport von Flüchtlingen zu Arzt- und Behördenbesuchen, zum Einkaufen und zu kulturellen Veranstaltung usw. wurde über weite Strecken des Jahres durch Ehrenamtler mit Privat-PKW geleistet – dafür wurden Tankgutscheine in Höhe von insgesamt 600 € ausgegeben. Entlastung bringt hier der Flüchtlingsbus, mit dem auch die Ortsteile besser in die Integrationsangebote einbezogen werden können. Für die Busmiete sind die oben genannten Mittel der Stiftung Citoyen bestimmt, die Betriebskosten werden aus dem Spendentopf beglichen. Im Projekt „Fahrräder für Flüchtlinge“ wurden gespendete Räder repariert und in einen verkehrssicheren Zustand gebracht (510 €). Im Sommer wurden zwei Schwimmkurse für Flüchtlingskinder organisiert, die alle regelmäßigen Teilnehmer mit dem Freischwimmer und dem Seepferdchen bzw. die Jüngsten mit dem Pinguin-Abzeichen abschließen konnten (970 €). Mit kleineren Beträgen konnte jeweils die Arbeit und Integration von Kindern und Jugendlichen unterstützt (460 €) und bei irgend sonst aufgetretenen Engpässen geholfen werden (200 €).

Wie werden die Spendengelder verwaltet und kontrolliert?
Die Spendenkonten verwaltet der Förderverein Bürgerstiftung Groß-Umstadt e.V. Über die Ausgaben entscheiden die Vorstände von Stiftung und Förderverein im Einvernehmen mit dem Runden Tisch „Flüchtlinge & Asyl“ in Groß-Umstadt, der regelmäßig tagt. Die Rechnung wird nach dem Vereinsrecht geprüft und ist dem Finanzamt zur Prüfung der Gemeinnützigkeit vorzulegen. Derzeit sind – nach Abzug zweckgebundener Spenden und Rückstellung für den Flüchtlingsbus – rd. 3.600 € verfügbar. Nachdem der Flüchtlingsstrom nicht abreißt, wird die ehrenamtliche Unterstützung für die Integration der ankommenden Menschen weiterhin sehr wichtig bleiben. Dabei kann die Arbeit der Behörden und der hauptamtlichen Helfer bei Landkreis, unserer Stadt und dem Diakonischen Werk, das inzwischen mit der sozialen Betreuung beauftragt ist, nicht ersetzt, aber doch auf wesentlichen Feldern ergänzt werden. Dafür ist ehrenamtliches Engagement und flankierend auch in Zukunft Geld von Nöten. Daher bittet die Bürgerstiftung weiter um Spenden.

Die Spendenkonten für die Flüchtlingsarbeit beim Förderverein Bürgerstiftung Groß- Umstadt e.V. lauten:

  • Sparkasse Dieburg: DE19 5085 2651 0110 1338 57
  • Volksbank Odenwald e.G.: DE48 5086 3513 0104 3726 03

Die Spenden sind steuerlich abzugfähig. Sofern eine Spendenbestätigung für das Finanzamt gewünscht wird, bitte die Adresse auf dem Überweisungsträger angeben.
Allen Spendern und Unterstützern gilt großer Respekt für Ihr Engagement. Im Namen von Bürgerstiftung und Rundem Tisch, aber sicher auch der Flüchtlinge und AsylbewerberInnen in Groß-Umstadt sei für Ihre Spenden in Form von Zeit und Geld ganz herzlich Dank gesagt. (Klaus Dummel Schatzmeister)

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