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SE Projekte & Aktionen

Wandertage der grünen Gruppe

Am Mo., 01.03., begannen die Frühjahrs-Wandertage der grünen Gruppe der Kita Semd, die sich vorgenommen hatte, bei absehbar schönem Wetter an drei Tagen unterwegs zu sein und unterschiedliche Ziele anzusteuern. Sich auf eigenen Füßen fortzubewegen, ein Ziel zu haben, unterwegs zu sein und vieles zu entdecken ist immer eine große Erfahrung.

Gleich am Montag begann der erste Ausflug pünktlich um 8:00 Uhr. Ziel war die Storchenwiese bei Klein Zimmern. Auf dem Weg dorthin gab es am Wegrand und viel Interessantes zu entdecken. Am meisten freuten sich die Kinder über die verschiedenen Tiere, wie Pferde, Kühe, Schweine, Rehe, Enten, Ziegen und Hasen. Am Ziel angelangt, wartet der Storch schon in seinem Nest und begrüßte alle mit lautem Geklapper. Nach einem ausgiebigen Frühstück und gut gestärkt gings wieder durch Feld und Flur zurück zur Kita.

Am nächsten Tag machten wir uns auf den Weg zum Spielplatz in die Hackersiedlung. Dort angekommen stärkten wir erstmal mit unserem leckeren Frühstück. Dann erkundeten die Kinder alle Spielgräte und einige wagten sich auf das große Klettergerüst. Viel zu schnell war die Zeit vorbei und wir mussten uns auf den Rückweg machen.

Unser letzter Wandertag führte uns zum Ernie-Spielplatz nach Groß-Umstadt. Nach dem langen Fußmarsch frühstücken wir gemeinsam in der Sonne. Nun konnte das entdecken der dortigen Spielgeräte losgehen. Sehr beliebt bei den Kindern war die Kletterwand, dort konnten die Kinder mit kleinen Hilfestellungen der Erzieherinnen das klettern ausprobieren. Vor dem Rückweg ließen wir uns noch ein Eis in der Sonne schmecken. Uns alle haben die drei Wandertage sehr viel Spaß gemacht und wir wollen bald wieder auf Wanderschaft gehen.

 

Die Blaue Gruppe fliegt zum Mond

In der Semder „Kita im Grünen“ hat die Blaue Gruppe einen Nebenraum, der neu gestaltet werden sollte. Schnell kamen unterschiedliche Ideen und Vorstellungen zusammen, die in einer Kinderkonferenz vorgestellt wurden. Und dann fiel die Entscheidung: Der Raum wird im „Weltraum-Stil“ ausgeschmückt und ausgestattet. Und schon war ein neues, spannendes Projekt am Start.

Zunächst haben die Kinder eine Vielzahl Ideen und Materialien gesammelt. Dunkel sollte es sein, also wurden die Fenster mit Farbe bemalt. Sterne und eine Milchstraße wurden integriert, um ein kleines bisschen Sternenlicht im Raum zu haben. Genau wie im echten Weltall.

Ein solarbetriebenes Lichternetz sorgt für einen glitzernden Sternenhimmel, aber auch nur, wenn die Sonne die Akkus vollständig lädt. Dazu muss sie ganz genau beobachtet und notfalls das Ladepanel auf der Terrasse nachjustiert werden. Auch selbstgebastelte UFOs kreisen schon im Raum. Die Sonne ist auch das zentrale Gestirn des großen Modells vom Sonnensystem, das im naturgetreuen Größenverhältnis entsteht. So kreist mit jeder Wissenseinheit, die die Erzieherinnen mit den Kindern ausarbeiten, ein Planet mehr um die Sonne.

Die zukünftigen Schulkinder lassen mit ihren Schwungübungen Raketen auf dem Arbeitsblatt auf, ab und rundherum fliegen. Aus Papiertüten bastelt sich jedes Kind seinen eigenen Astronautenhelm, aus Pappmaché entsteht eine raumhohe Rakete. Vorlesebücher, Finger- und Bewegungsspiele kreisen ergänzend um das Thema und ein großes Plakat, auf dem alle Kinder ein Foto von sich in eine Astronautenkulisse basteln können, hält die „Mondcrew“ für alle gut sichtbar zusammen: 3-2-1: Guten Flug!

 

Kita mit Homefeeling

Vieles hat sich im vergangen Jahr in der Kita im Grünen in Semd verändert, im Mittelpunkt stand die Einrichtung eines 4. Gruppenraumes. Nachdem sich Bürgermeister Joachim Ruppert mit der Grundschule über eine neue Raumverteilung geeinigt hatte, war es binnen wenigen Wochen möglich geworden, Platz für eine neue u3-Kindergruppe zu schaffen. Semd ist nun eine 4-gruppige Einrichtung, was nicht nur der Stadt als Träger, sondern auch dem Erzieherinnenteam und natürlich den Eltern sehr willkommen ist.

Zwölf Kinder im Alter von eins bis drei Jahren bilden nun eine neue Krippengruppe. Und dass sie so schnell zustande kam, ist einerseits Ausdruck der gestiegenen Nachfrage, andererseits aber auch der Bereitschaft der Stadt, bestmöglich Abhilfe zu schaffen und neue Plätze einzurichten.

Die Umbaumaßnahmen betrafen aber nicht nur den Krippenraum. So wurde ein neuer Sanitärbereich eingerichtet und fürs Bistro wurden kleine Krippentische mit Bestuhlung beschafft - und wenn die Kinder an der langen Tafel sitzen, kommt Homefeeling auf. Zusammen sein Frühstück einzunehmen macht einfach Spaß. Im Schlafraum der neuen Krippengruppe hat jedes Kind „sein“ Bettchen, um sich vom mitunter anstrengenden Krippenalltag zu erholen.

Mit der neuen Gruppe war auch weiteres Personal erforderlich, das ab September 2020 mit der Eingewöhnung der Jüngsten beginnen konnte. Und trotz der Pandemie und dadurch notwendiger Veränderungen im Ablauf, verlief der Betrieb reibungslos. Alle Krippenkinder fühlen sich in ihrem Bereich wohl und man merkt, sie sind angekommen.

In nächster Zeit stehen auch im Außenbereich noch Umbaumaßnahmen an. So soll es für die Krippenkinder einen neuen Sandkasten und ein altersgerechtes Spielelement geben, die Wasserpumpe wird versetzt, und niedrige Wasserlauftische werden es auch den Krippenkindern an heißen Tagen ermöglichen, darin zu puddeln. Ein neues Beschattungselement wird für den nötigen Sonnenschutz sorgen.

Soviel Neues und das 10-jährige Jubiläum der Kindertagesstätte verlangen eigentlich nach einer zünftigen Feier. Die wird dann nachgeholt, wenn Corona es erlaubt - versprochen.

 

Bücher für die Sprachförderung

Mit einem Zuschuss in Höhe von 300 € hat das Regierungspräsidium Darmstadt die Beschaffung von Büchern für die Kita Semd Im Grünen ermöglicht und damit im Rahmen des Landesprogramms einen sehr erfreulichen Anteil an der Sprachförderung für die Kindergartenkinder geleistet.

Als pädagogisches Ziel im Konzept der Einrichtung fest verankert sind Sprachentwicklung und die Förderung von Sprachkompetenzen. Das gelingt idealerweise durch vorbildliches Sprechen und Zuhören, aufeinander eingehen und offen miteinander umgehen. Aber auch Bücher, Lernspiele, Fotokarten, Puzzles und anderes Anschauungs- und Bild(ungs)material trägt zum gelingenden Spracherwerb bei. Ermöglicht wird das durch Vorlesen, miteinander oder selber blättern und entdecken, Bilder beschreiben und zuordnen, Geschichten verstehen, Zusammenhänge und Wirkungen erkennen oder sich auf die Logik und Regelhaftigkeit von Spielen einlassen. Die Kinder und ihre Erzieherinnen haben sich diesen neuen Schatz gleich angeschaut und zu eigen gemacht. Insbesondere ganz lebenspraktische und z.T. wohnraumnahe Themen aus dem Erfahrungshorizont der Kinder spielen eine wichtige Rolle.

 

Laternenfest einmal anders

Am 11.11.2020 war es wieder soweit, in der Kita im Grünen war Laternenfest angesagt - und es wurde trotz aller Einschränkungen und Veränderungen ein sehr schönes Ereignis, an das sich die Kinder bestimmt gerne erinnern.

Jedes Kind hatte sich in gründlicher Vorbereitung seine eigene Laterne gebastelt. Handwerkliches Geschick, Phantasie und die persönliche Farbauswahl waren gefragt, und viele stolze Gesichter waren zu sehen, als die Laternen fertig waren. Die Erziehrinnen begleiteten diese Tätigkeiten mit Erzählungen zur Sankt Martins Geschichte, erläuterten die Bedeutung des Lichtes in der dunklen Jahreszeit, gemeinsam wurden Laternenlieder eingeübt und alles in allem wuchs die Vorfreude auf das bevorstehende Fest.

Das konnte, wie in sonstigen Jahren, nicht als Laternenumzug durch den Ort stattfinden. Aber die Aussicht, gemeinsam im Freigelände der Kita die vielen Lichter zu entzünden, die vielen Laternen zu bewundern, dem eigenen Gesang zu lauschen und am Ende eine Riesenbrezel zu teilen und zu genießen, das hat die Kinder sehr beeindruckt. Anders - auch wenn die Umstände es erfordern - bedeutet offenbar nicht schlechter oder weniger … sondern nur - anders.

 

Schulkinder raus, Arbeiter rein

Der am Ende eines jeden Kindergartenjahres übliche und beliebte „Rauswurf“ der Schulkinder fand in der Kita Semd am 17.06.2020 statt. Durch die Corona-Pandemie musste der bewährte Ablauf komplett neu geplant werden, die übliche Übernachtung und verschiedene Ausflüge konnten nicht stattfinden und die Abstandsregeln und Hygienevorschriften waren zu beachten! Zwar haben alle Kinder darin viel Übung, sie waren sich aber einig, dass das blöde Virus verschwinden möge und alles wieder so werde wie vorher.

Also fing der „Rauswurf-Tag“ für die 12 Schulkinder mit einem Abstandsfrühstück an. Es gab Obst, Milch und - wie gewünscht - Sandwiches. Die konnte sich jedes Kind wahlweise belegen lassen mit Wurst, Käse oder Schokolade - ganz nach persönlichem Geschmack. Auch Fanta, Apfelsaft, Chips, Flips, Gummibärchen: alles wurde erlaubt und von den Kindern sehr gerne angenommen. Die Schulanfänger genossen „Ihr“ Frühstück ausgiebig und erzählten sich alle möglichen Geschichten aus der Kita-Zeit!

Im Außengelände war eine Fotoecke eingerichtet worden und die Schilder „Kita-Ende“ und „Schul-Anfang“ wiesen den Weg in den neuen Lebensabschnitt. An einem eigens aufgestellten Schulanfängerbaum konnte jedes Kind seinen Namensanhänger aufhängen und später mitnehmen. Beim Abholen mussten die Kinder einen besonderen Weg laufen, der über viele Treppenstufen und über einen langen roten Teppich in die Schule führte. Dort erhielten sie ihre Mappe und ein Abschiedsgeschenk, und unter musikalischer Begleitung waren ihnen viele gute Wünsche für den Schulstart gewiss.

Am 22. Juni dann zogen alle Kinder der Kita um in die Sporthalle und das Gemeindehaus Semd, denn die Einrichtung wird 4-gruppig. Also zogen Bauarbeiter ein, um bis zum 24.07.2020 alle nötigen Um- und Erweiterungsbaumaßnahmen durchzuführen. Die für die Zwischenunterkunft mitgenommenen Kisten und Möbel kommen danach wieder zurück, wenn dann zwei Gruppen für 3- bis 6-Jährige und zwei Gruppen für 1- bis 3-Jährige durchstarten. P.S.: Entgegen vielen Gerüchten bleiben die Schultoiletten vom Umbau unberührt und genau dort, wo sie bisher waren.

 

Wie sag ichs meinem Kinde?

Shutdown in der Kita, das ist eine ganz besondere und vor allem ungewohnte Herausforderung für den Träger, die Erzieherinnen, die Kinder und natürlich auch die Eltern. All die Ungewissheiten führten und führen weiterhin auf allen Seiten zur Frage „Wie sag ichs meinem Kinde?“

Zum Glück durften schon nach ein paar Tagen einige Kinder in die Notbetreuung, aber auch das war nicht wie sonst, denn schon beim Ankommen öffnet sich die Tür nur nach Klingeln, eine Erzieherin mit Mundschutz nimmt das Kind auf, begleitet es an die Garderobe und schließlich in die Gruppe. Dann heißt es erstmal Hände waschen, so lange, wie das legendäre „happy birthday“ 2 x gesungen dauert. Kindliche Unbeschwertheit ist wahrlich etwas ganz Anderes.

Und doch, auch an diese eher fremden Vorgänge gewöhnen sich alle Beteiligten nach und nach, es entsteht Routine, und mit Aufmerksamkeit, Empathie und Humor gelingen Alltag und pädagogisches Programm auch so. Schon über Ostern gab es wie jedes Jahr ein Osterfrühstück und der Osterhase war auch da, und für alle Kinder, die zu Hause bleiben mussten, gab es WhatsApp-Nachrichten und Grüße, dankenswerterweise versandt vom Elternbeirat. Natürlich gibt es auch in Semd „vorübergehende“ Besuche, gerne lassen sich alle auf „Smalltalk am Gartenzaun“ ein, man sieht und grüßt sich in der Gewissheit, dass der innere Zusammenhalt besteht und vielleicht sogar gefestigt wird. Auf jeden Fall wird deutlich, man vermisst die Freunde/Freundinnen, gewohnte Rituale - einfach alles was Kita ist! Auf baldiges Wiedersehen.

Tags: Kita Semd