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Faire-Bälle-Aktion 2026
Fußbälle aus fairem Handel an Groß-Umstädter Jugendfußballer übergeben
Fußbälle aus fairem Handel an Groß-Umstädter Jugendfußballer übergeben
Das Runde, das ins Eckige muss, besteht nüchtern betrachtet aus 32 Feldern und 18 Metern Garn. In Fabriken in Pakistan, China, Indien, Thailand und Vietnam vernähen Arbeiterinnen und Arbeiter die Einzelteile mit 650 Präzisionsstichen – oft unter schlechten Arbeitsbedingungen. Fair gehandelte Fußbälle garantieren hingegen die Einhaltung strenger sozialer und ökologischer Standards. Betriebe wenden sich zudem gegen Diskriminierung und Kinderarbeit.
Die jährliche Sponsoringaktion „Faire Bälle“, die am 12. September im Rahmen der Fairen Woche auf dem Groß-Umstädter Marktplatz stattfand, will ein Bewusstsein für globales Fairplay auf und neben dem Spielfeld schaffen. Die beliebte Aktion gibt es bereits 2015. Jährlich finanzieren wechselnde lokale Unternehmen fair produzierte Sportbälle für Groß-Umstädter Vereine.
Als Sponsor der diesjährigen Aktion haben Bernd Klann und Francie Lindner von Wohndetail Immobilien 15 Fußbälle mit Fairtrade-Siegel für die Fußballjugend des JFV 2016 Groß-Umstadt e. V. gespendet.
„Die Faire-Bälle-Aktion zählt zu den Highlights unserer Fairen Woche. Wir danken den lokalen Unternehmen, die sich immer wieder gerne bereit erklären, die Aktion zu unterstützen – und damit nicht nur einen Beitrag für mehr globale Handelsgerechtigkeit leisten, sondern auch die Sportvereine vor Ort konkret unterstützen,“ freut sich Bürgermeister René Kirch über die gelungene Spendenaktion.
„Fairer Handel ist für uns kein abstraktes Thema. Wir achten sowohl privat als auch im Unternehmen darauf, wo Produkte herkommen, und entscheiden uns, wo immer es möglich ist, bewusst für fair gehandelte Produkte“, sagt Francie Lindner von Wohndetail Immobilien. „Genauso wichtig ist uns, regionale Produkte und Anbieter zu berücksichtigen und möglichst dort einzukaufen, wo wir wissen, woher etwas kommt und wer dahintersteht. Dabei geht es uns gar nicht darum, alles perfekt zu machen, sondern im Alltag immer wieder die Möglichkeiten zu nutzen, die man hat.
Bernd Klann ergänzt: „Wenn wir mit dem Kauf der fair gehandelten Bälle zeitgleich die Jugend unserer Stadt unterstützen können, freut uns das doppelt.“
Die Vertreter des JFV 2016 Groß-Umstadt e.V. zeigten sich ebenfalls erfreut. Mario Kubik, 1. Vorsitzender: „Wir wollen den Jugendlichen vermitteln, wie wichtig es ist, Fairness, Respekt und Verantwortung zu leben – auch abseits des Fußballplatzes. Wenn sich jeder als Teil eines globalen Teams versteht, können wir die Welt gemeinsam ein kleines Stück besser machen.“



