Leben in Groß-Umstadt

Sauberes Umstadt

Sauberes Umstadt

Wer möchte das nicht: ein sauberes und ansehnliches Stadtbild für „unser zu Hause“ und die Gäste, die ein Wochenende hier verbringen, bei einer Stadtführung genau hinschauen oder einfach nur so unterwegs sind. Herumliegender Müll und Hundehaufen stören nicht nur den „Guck“, sie lassen auch unfreundliche Gedanken aufkommen wie: „Wer macht denn so was …?“ oder „Wie das wieder aussieht …?“.

Die Stadtverwaltung kennt das bis heute nicht befriedigend gelöste Problem, an dem die Stadt selbst aber auch jeder Bürger seinen Anteil bzw. seine Aufgabe hat. Dabei sind beste Voraussetzungen gegeben: Die Stadt Groß-Umstadt beschäftigt im Rathaus eine Abfallberaterin, die sich kümmert, und leider viel zu oft kümmern muss, um sog. wilden Müll, der einfach in den Wald gekippt wird; um „falschen“ Sperrmüll, der in den Straßen liegen bleibt oder mit Hausmüll vollgestopfte Papierkörbe im öffentlichen Raum. Sie kümmert sich auch um Umweltpaten, die in einigen Stadtteilen die Pflege von kleinen Grünflächen oder ganzen Wanderwegen übernommen haben, und um die Müllsammelaktionen des Landkreises bzw. des Landes Hessen. Vieles passiert darüberhinaus durch engagierte Bürger, die es als selbstverständlich empfinden, den ein oder anderen Missstand oder die ein oder andere Pflegemaßnahme durchführen. Der „wilde Müll“ kostet die Allgemeinheit pro Jahr viele Tausend Euro.

Beim Baubetriebshof der Stadtwerke sind 2,5 Stellen notwendig, um die Papierkörbe in der Stadt und den Stadtteilen zu leeren, den Markplatz und Parkanlagen zu kehren, die Wertstoff-Containerplätze 2-3 mal wöchentlich abzufahren, weil immer wieder sonstiger Müll dort abgelagert wird, und um die Buswartehäuschen sauber zu halten. Mitunter müssen sie mit LKW und Bagger anrücken, um größere Mengen an Bauschutt oder sonstigen illegalen Müllbergen aus Wald und Flur abzufahren. Je nach Bedarf ist außerdem die Kehrmaschine im Einsatz, die aber nur die öffentlichen Wege und Plätze kehrt, denn „vor der eigenen Haustür zu kehren“ ist Bürgerpflicht. Das gilt für jeden Haus- und Ladenbesitzer, egal ob im Stadtteil oder in der der historischen Altstadt. So steht es in der Straßenreinigungssatzung der Stadt.

Kurzum: Eine saubere Stadt und eine müllfreie Natur können wir alle ganz einfach und auch ganz billig haben: Jeder „kehre vor seiner eigenen Tür“, das ist eine wirklich kleine aber wirkungsvolle „gute Tat“. Müll und Hundekot gehört in den Papierkorb oder die Hausmülltonne, für alle Sorten von Abfall ist bestens gesorgt; Sperrmüll, Elektroschrott, Sondermüll und Wertstoffhof. Und wenn Sie selbst unsicher sind was wohin gehört: viele nützliche Informationen stehen auf der Rückseite des Abfallkalenders, rufen Sie  der Abfallberatung an, der Stadt ist es viel lieber, wenn sie vorbeugend beraten kann als Ordnungswidrigkeiten zu verhängen oder für teures (Steuer-)Geld „wilden Müll“ zu entsorgen.

Müllsammeltag

Ein bundesweiter Trend zeigt, dass wilder Müll am Straßenrand und in der Landschaft wieder zunimmt. Dieser Trend ist leider auch bei uns in Groß-Umstadt zu beobachten. Mit fatalen Folgen, denn "Müll zieht Müll an!"

Eine saubere Stadt und eine müllfreie Landschaft sind für die meisten Menschen ein wichtiges Stück Lebensqualität, die immer dann beeinträchtigt wird, wenn rücksichtslose Bürger ihren Müll achtlos auf Straßen oder öffentliche Grünflächen werfen.

Was ist wilder Müll? Als sogenanntes Littering (engl. Werfen, Fallenlassen) wird das achtlose Wegwerfen oder Fallenlassen von Abfällen, zumeist Verpackungen (Motiv: Achtlosigkeit, Bequemlichkeit) und das Ablagern von Sperrmüll oder Sonderabfall in der Natur (Motiv: Vorsatz, Unwissenheit, Geldsparen) bezeichnet.

Die Kampagne "Saubere Landschaft" - seit vielen Jahren initiiert vom Landkreis Darmstadt-Dieburg - möchte das Bewusstsein für eine müllfreie Landschaft schärfen und mit Aktionen und Projekten über das richtige Verhalten aufklären.


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