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Zukunft der Stadtteile gemeinsam gestalten
Stadt Groß-Umstadt lädt zu Zukunftswerkstätten ein. Bürgerinnen und Bürger können ihre Ideen und Wünsche für die Entwicklung vor Ort einbringen
Stadt Groß-Umstadt lädt zu Zukunftswerkstätten ein. Bürgerinnen und Bürger können ihre Ideen und Wünsche für die Entwicklung vor Ort einbringen

© Stadt Groß-Umstadt
Wie sollen sich die Stadtteile von Groß-Umstadt in den kommenden Jahren entwickeln? Welche Stärken gilt es zu bewahren, wo besteht Handlungsbedarf und welche Ideen können das Leben vor Ort verbessern? Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Stadt Groß-Umstadt im Rahmen der Erarbeitung eines Kommunalen Entwicklungskonzeptes (KEK). Am 30. und 31. Oktober 2026 sind die Bürgerinnen und Bürger zu vier Zukunftswerkstätten eingeladen, um ihre Vorstellungen und Anregungen einzubringen.
Die Veranstaltungen richten sich jeweils an zwei Stadtteile und finden direkt vor Ort statt. Den Auftakt machen Richen und Semd am Freitag, 30. Oktober, von 18 bis 20 Uhr im Saalbau Richen. Am Samstag, 31. Oktober, folgen die Zukunftswerkstätten für Raibach und Dorndiel von 9 bis 11 Uhr in der Gymnastereihalle Raibach, für Heubach und Wiebelsbach von 12 bis 14 Uhr in der Mehrzweckhalle Wiebelsbach sowie für Kleestadt und Klein-Umstadt von 15 bis 17 Uhr im evangelischen Gemeindehaus Kleestadt.

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Die Zukunftswerkstätten knüpfen an das Zukunftsforum an, das die Stadtverordnetenversammlung beschlossen hatte und das 2025 mit einer Veranstaltung und Online-Befragungen der Bürgerinnen und Bürger stattfand. Dabei wurden wichtige Hinweise für die weitere Entwicklung der Stadt gesammelt. Nun richtet sich der Blick besonders auf die acht Stadtteile.
Im kommenden Jahr besteht Groß-Umstadt in seiner heutigen Form seit 50 Jahren. Seit der Gebietsreform gehören alle Stadtteile zur gemeinsamen Stadt. Diese Vielfalt prägt Groß-Umstadt und macht einen wesentlichen Teil seiner Besonderheit aus. Zugleich verändert sich das Leben in den Stadtteilen: Gasthäuser und Einkaufsmöglichkeiten schließen, Unternehmen verlagern sich oder geben auf, und auch das Vereinsleben wandelt sich. Der demografische Wandel wird diese Entwicklung in den kommenden Jahren weiter beeinflussen.

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„Groß-Umstadt ist vor 50 Jahren zu einer Stadt aus unterschiedlichen Stadtteilen zusammengewachsen. Diese Vielfalt ist eine Stärke, die wir gemeinsam weiterentwickeln wollen. Mit den Zukunftswerkstätten möchten wir hören, was den Menschen vor Ort wichtig ist: Was soll bleiben? Wo sehen sie Veränderungsbedarf? Und welche Ideen können unsere Stadtteile stärken? Die Vorschläge aus den Gesprächen fließen in die Erarbeitung des Kommunalen Entwicklungskonzeptes ein. Das Konzept schafft eine Grundlage für die weitere Beratung und die politischen Entscheidungen über die Entwicklung unserer Stadtteile“, sagt Bürgermeister René Kirch.

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Das Kommunale Entwicklungskonzept soll eine gemeinsame Grundlage für die weitere Entwicklung der acht Stadtteile schaffen. Die Stadt hat ein Büro mit der Erarbeitung des Konzeptes beauftragt. Betrachtet werden unter anderem die Zukunft der Ortskerne, leerstehende Gebäude und ehemalige landwirtschaftliche Anwesen, Gemeinschaftseinrichtungen, die soziale Infrastruktur und die Mobilität. Die Anregungen aus den Zukunftswerkstätten werden aufgenommen und ausgewertet. Sie helfen dabei, örtliche Handlungsbedarfe und mögliche Entwicklungsschwerpunkte herauszuarbeiten sowie Projektideen für die weitere Befassung zu entwickeln.
Die politischen Gremien beraten im weiteren Verfahren über das Kommunale Entwicklungskonzept und die darin aufgezeigten Perspektiven und Maßnahmen. Das Konzept kann außerdem eine wichtige Grundlage sein, um passende Fördermöglichkeiten – etwa im Rahmen der Dorfentwicklung oder anderer Förderprogramme – für private und öffentliche Vorhaben zu prüfen.
Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, ihre Ideen und Anregungen einzubringen. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.



