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Kunstforum Säulenhalle
Ausstellung „Augenblicke“ präsentiert von Cornelia Kraudelat und Heike Wichmann-Hopp
Ausstellung „Augenblicke“ präsentiert von Cornelia Kraudelat und Heike Wichmann-Hopp
Vom 02.10.2026 bis zum 25.10.2026 stellen die Künstlerinnen Cornelia Kraudelat und Heike Wichmann-Hopp im „Kunstforum Säulenhalle“ des historischen Rathauses in Groß-Umstadt ihre Kunstwerke mit dem Thema „Augenblicke“ vor. Die Ausstellung ist samstags und sonntags jeweils von 10 bis 18 Uhr geöffnet.
Die Vernissage findet am Freitag, 02. Oktober um 19 Uhr statt. Die Eröffnung der Vernissage übernimmt eine Vertreterin oder ein Vertreter der Stadt Groß-Umstadt. Musikalische Unterstützung erfolgt durch Martin Grebenstein an der Akustikgitarre.
Zwei unterschiedliche künstlerische Ausdrucksformen treffen in der Ausstellung aufeinander und laden die Besucherinnen und Besucher dazu ein, innezuhalten, genauer hinzusehen und ganz eigene Assoziationen zu entwickeln.
Cornelia Kraudelat studierte „Visuelle Kommunikation“ in der Hochschule für Gestaltung in Offenbach sowie „Freie Malerei und Druckgrafik“ an der Städelschule in Frankfurt am Main.
Sie präsentiert ihre experimentelle Malerei, die mehrschichtige, von grafischen Strukturen belebte Welten offenbart. Cornelia Kraudelat zeichnet sich vor allem durch große Lust am Experimentieren aus. So fließen in Ihre Werke zum Beispiel Schellack, Bitumen oder Metallspäne ein, die dann zum Rosten gebracht werden. Sie gestaltet innere Landschaften, wobei sie auch das hervorholt, was unter der Oberfläche verborgen zu sein scheint. Die Künstlerin verfügt über eine rege Ausstellungstätigkeit, so hat sie z. B. bereits in der Schweiz, in Italien und Polen ihre Werke gezeigt.
Die Assoziationen, die die Arbeiten der Keramikerin Heike Wichmann-Hopp hervorrufen, sind zahlreich. Sie wirken irritierend natürlich und vertraut, lassen sich jedoch nicht zweifelsfrei einem realen Organismus zuordnen, sie scheinen zwischen den Welten zu existieren.
Diese organische Anmutung entsteht durch den freiplastischen Aufbau aus Ton und Porzellan der auf selbstgefassten Regeln basiert, die dem Prinzip der fraktalen Geometrie ähneln. Es entstehen komplexe, durchstrukturierte räumliche Gebilde.
Seit 1996 besuchte sie zahlreiche Seminare an verschiedenen Institutionen und bei namhaften Keramikern. Seit 2010 nimmt sie regelmäßig an Ausstellungen und Wettbewerben im Rhein-Main-Gebiet, in Deutschland und im Ausland teil.



